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Zwei Jahre Immobilien-Crowdinvesting gegen ETF-Sparplan

Dieses Spiel lief gerade einmal ein halbes Jahr, da gab es den Corona-Crash. Oje, was wird nun? Würde es überhaupt neue Projekte bei BERGFÜRST* geben? Na klar, denn gebaut werden musste trotzdem! Die Crowdinvestments werden nicht an der Börse gehandelt, sondern nur auf einem eigenen Handelsplatz, wo sehr wenig Bewegung ist – gut so! Einen „Crash“ konnte es so nicht geben.

Der Schock im ETF war größer. Der Kurs rauschte abwärts. Na und? Dadurch konnte hier im Sparplan ein Jahr lang günstig gekauft werden. Dann war der Rückstand wieder aufgeholt. Ab dann ging’s auch auf dieser Seite ins Plus.

Alles in einem Chart

Chart mit drei Linien: die Sparraten bilden eine von 0 auf 720 ansteigende Gerade, das Immobilien-Crowdinvesting-Portfolio steigt zunehmend etwas stärker an, der ETF schwankte und liegt derzeit am höchsten.
Der bisherige Verlauf in diesem Experiment.

Die Säulen zeigen die Zeitpunkte, wann ich in die einzelnen BERGFÜRST-Projekte investieren konnte und wann die ersten zurückgezahlt wurden.

Angefangen hatte ich dieses vorsichtige Investment, um auszutesten, ob die relativ hohen Crowdinvesting-Zinsen zwischen 6 und 7 Prozent pro Jahr eventuelle Ausfälle ausgleichen können. Noch hatte ich keine Ausfälle. Aber ich teste weiter.

Der Sparplan, welcher regelmäßig in einen ETF anlegt, welcher wiederum in Aktien von Immobilienfirmen und REITs investiert, ist der andere Gladiator in der Arena. (siehe: Wie im alten Rom)

Langfristig wird der ETF bestimmt „gewinnen“. Aber ich finde die andere Seite trotzdem interessant. Es ist eine ganz andere Art Investment – nicht schwankend, mit fester Verzinsung.

Warum BERGFÜRST?

Warum habe ich bisher nur BERGFÜRST* verwendet, wo es doch etliche weitere Crowdinvesting-Plattformen gibt? Zum einen, weil es möglich ist, dort bereits in Stückelungen von 10 € zu investieren. Zum anderen, weil es sich nicht um Nachrangdarlehen, sondern um besicherte Darlehen handelt. Ob diese Besicherung etwas wert ist, wird sich im Ernstfall zeigen.

Solchen Ernstfall gibt es übrigens bereits, bei zwei Projekten auf Mallorca (Bellavista und Bellavista 71) – siehe: Das Risiko ist real – Beispiel: Bellavista Mallorca

Anpassungen in diesem Spiel

Es werden weiterhin jeweils 30 € monatlich in beide Seiten fließen (Sparraten). Jedoch werde ich nun die Anlagesumme des ETF-Sparplans weiter erhöhen, um die ausgeschütteten Beträge wieder anzulegen. Momentan sind 11,20 € im Bargeldtopf auf der ETF-Seite. Da kann ich den monatlichen ETF-Kauf locker auf 31 € erhöhen. Auf der Immobilien-Crowdinvesting-Seite entscheide ich das individuell – je nach Höhe des Bargeldtopfes.

Alle Informationen zu diesem Experiment

Hier trage ich ungefähr wöchentlich den aktuellen Stand ein:

Experiment: Immobilien-Crowdinvesting gegen ETF-Sparplan

Disclaimer

Das hier ist wie immer keine Anlageberatung.

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