Über mich

Wie die Webadresse dieser Seite verrät, heiße ich Petra. Ich blogge schon seit Jahren zum Thema „Finanzen im weiteren Sinne“. Es sind meine persönlichen Gedanken und Erfahrungen.

Finanzen – habe ich das richtig gelernt oder studiert?

Eine offizielle Ausbildung oder gar ein Studium in Richtung Wirtschaft, Finanzen oder Bankwesen habe ich nicht.

Ich habe mir das alles selbst beigebracht, und zwar nach der Methode „Lesen, denken, ausprobieren, verbessern“.

Was habe ich sonst für einen Hintergrund?

Ich habe Mathematik studiert. Ich hatte damals einfach keine andere Idee. Was ich später damit anfangen würde? Keine Ahnung.

Dann kam dieses „Später“. Aber huch: Niemand brachte mir einen gut bezahlten Job vorbei. So stürzte ich aus den Sphären unendlicher Räume ohne jeglichen Praxisbezug und schlug hart auf dem Boden der Tatsachen auf: Diplom-Sozialhilfeempfängerin! (Hartz IV hieß das da noch nicht.)

Ich schrieb Bewerbungen. Es regnete Absagen. Ich dachte damals: „Wie gemein die doch alle sind!“ Heute kann ich es verstehen.

Schließlich nahm ich an einer Maßnahme für verkrachte Existenzen teil. Es ging darin um EDV-Projekte. Abgesehen von ein paar netten Mitstreitern war der Lehrgang ziemlich lahm, aber am Ende bekamen wir Praktika vermittelt. So gelangte ich doch noch durch ein Hintertürchen in eine Firma.

Dort programmierte ich. Es lief und ich konnte bleiben. Die Arbeit war zwar hoch interessant und anspruchsvoll, aber dafür zunächst tief bezahlt. Nur den Stress gab es umsonst dazu.

Kein Auskommen mit dem Einkommen?

Immerhin hatte ich endlich ein Einkommen, das höher war als vorher, und das haute ich gnadenlos auf den Kopf. Nach etwa einem Jahr wachte ich jedoch auf und fragte mich, wie es denn sein konnte, dass ich mit meinem Geld schlechter auskam als vorher in der Studien- und sogar in der Sozialhilfezeit.

Wendung um 180 Grad

Zum Glück fiel mir in einem Buchladen „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ von Bodo Schäfer in die Hände. Das war in den neunziger Jahren hier das einzige Buch dieser Art.

Ich war zunächst skeptisch, schaute dann aber kurz hinein und konnte mich nicht mehr davon trennen. Also kaufte ich es und las es durch. Mit meinem heutigen Wissen stimme ich zwar nicht allem daraus zu, aber dieses Buch hat mich auf den richtigen Weg gebracht und dafür bin ich dankbar.

Ich begann, die Tipps daraus umzusetzen und hörte auf, mein Geld zu verschwenden. Dadurch hatte ich ruck-zuck einen Notgroschen zusammen und konnte jeden Monat etwas für den Vermögensaufbau beiseitelegen.

Nach vielem Hin und Her und etlichen Fehlern, die zum Glück aufgrund der anfangs kleinen Beträge nicht so schlimm waren, bin ich in der Hauptsache bei soliden Dividendenaktien gelandet. Die sorgen für ein relativ kontinuierliches passives Einkommen.

So langsam verdiente ich dann auch etwas mehr und konnte immer einen Großteil davon sparen und anlegen. Gut für die passiven Dividendeneinnahmen.

Auf Karriere war ich nie wirklich aus. Ich wollte vor allem interessante Dinge machen und möglichst keinen Stress dabei haben. Das gelang mir dann sogar in meinem Job und hielt jahrelang an. Aber Dinge ändern sich und irgendwann hatte ich genug davon, immer nach anderer Pfeife zu tanzen.

Und heute?

Die Dividendeneinnahmen reichen zwar noch immer nicht für meinen kompletten Lebensunterhalt. Aber da ich nebenbei auch noch mit dem Schreiben eine weitere kleine Einkommensquelle geschaffen hatte, wagte ich es, nach fast zwanzig Jahren einfach zu kündigen und bin seitdem meine eigene Chefin.

Das funktioniert, weil ich keinen materiellen Luxus brauche. Ich leiste mir stattdessen den Luxus, selbst auszuwählen, mit welchen Menschen ich mich umgebe und womit ich mich beschäftige.

Zu den Beschäftigungen, die mir Spaß machen, gehören Spielen, Lesen und Schreiben. Durch Letzteres teile ich gern meine (Finanz-)Ideen, weil ich finde, dass einige davon zu schade sein könnten, um in meinem Kopf zu versauern.

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