Keine Angst vor Opportunitätskosten!

Auch wenn ich hier auf meinem Blog sehr oft über das doch etwas riskante Levermann-Experiment schreibe, das ich für mich nur als Spiel nebenbei ansehe, investiere ich in der Hauptsache völlig anders: unspektakulär, ja schon fast langweilig. Neben laufenden ETF-Sparplänen kaufe ich einzelne Aktien großer, meiner Meinung nach fundamental gesunder Unternehmen, die schöne Gewinne erwirtschaften und einen Teil davon in Form von Dividenden an mich ausschütten.

Es kommt zwar ab und zu vor, dass ich einen Kursgewinn mitnehme, andererseits verkaufe ich nicht mit Verlust. Für mich zählen nur realisierte Gewinne als echte Gewinne und genauso auch nur realisierte Verluste als echte Verluste. Solange ich die Minusposition nicht verkaufe, verliere ich kein Geld. Einige halten das für einen Fehler, denn

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Zwei Jahre Experiment Levermann-Depot

Ich kann es kaum fassen, dass dieses Spielchen nun schon zwei Jahre lang läuft. Heute ist mal wieder Zeit für eine ausführlichere Auswertung, ein paar Rückblicke, und natürlich Pläne für die nächste (dritte) Runde.

Zuerst wünsche ich allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

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Einfach mal nein sagen

Kurz vor Weihnachten habe ich mal wieder eine Mail von ZINSLAND bekommen: „Ihr erstes Investment über ZINSLAND steht noch aus…“ So wurde ich vorab über ein Projekt informiert, welches bald auf besagter Plattform für Investoren zur Verfügung steht. ZINSLAND bietet Projekte über sogenanntes Immobilien-Crowdinvesting an. Ich hatte im Juni darüber einen Artikel geschrieben, wie das Ganze funktioniert und auch die Chancen und Risiken einer solchen Geldanlage dargestellt. Und gleich dazu: Ja, es war damals sogar ein von ZINSLAND bezahlter Artikel. Ich hatte aber völlig freie Hand beim Schreiben, sonst hätte ich das abgelehnt.

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Das Wundertüten-Phänomen

Sicher kennst du das noch aus deiner Kindheit, oder? Was für ein Spaß war die Wundertüte. Man konnte sie für ein paar Pfennige, möglicherweise auch eine Mark, kaufen. Darin waren irgendwelche Kleinigkeiten, kleines Spielzeug, irgendwelcher Krimskrams eben. Das Schöne daran war die Überraschung beim Auspacken. Der Inhalt ist dann in irgendeine Ecke gewandert. So etwas gibt es auch heute noch: Überraschungseier. Und für uns Erwachsene eine weitaus interessantere Variante: Versandboxen, z.B. mit Lebensmitteln.

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Passive ETF-Geldanlage nach Maß

In den letzten beiden Artikeln zum Thema ETF hatte ich bewusst Risiken hervorgehoben. Ich hatte ein Beispiel gezeigt, bei dem es viele Jahre dauerte, bis ein Kursverlust wieder aufgeholt werden konnte. Weiterhin hatte ich Ideen zur Risikominderung untersucht, die darauf basierten, den Anlagebetrag nicht auf einmal, sondern aufgeteilt zu investieren. Auch dadurch ließen sich zwischenzeitliche Wertrückgänge nicht vermeiden. So etwas muss man aushalten können, wenn man von den schönen Renditen des Aktienmarktes profitieren will. Das ist damit gemeint, dass Rendite die Belohnung für das Risiko ist, das man eingeht.

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Passive ETF-Geldanlage — ein paar Ideen zur Risikominderung

Am vorigen Freitag hatte ich einen Artikel zur ETF-Einmalanlage geschrieben bzw. ein Worst-Case-Szenario dazu dargestellt. Heute soll es darum gehen, wie man es besser hinbekommen könnte. Ich sage gleich vorweg: Es geht in diesem Artikel um passive Geldanlage. Die Situation ist die folgende: Jemand hat auf einmal eine größere Summe, die er/sie anlegen möchte und hat keine Lust, sich mit irgendwelchen ausgeklügelten Strategien zu befassen. Es soll möglichst einfach gehen und regelmäßige Erträge abwerfen. Deshalb betrachte ich auch in diesem Artikel nur das Investieren in einen ausschüttenden ETF auf einen breit gestreuten globalen Index, und zwar den MSCI World. Differenziertere Betrachtungen werden in weiteren Artikeln folgen.

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Levermann-Dienstag: Eine Neueinstufung

Das Jahr geht langsam zu Ende. Das heißt, mein Experiment „Levermann-Depot“ läuft nun schon fast zwei Jahre. Nach diesen zwei Jahren werde ich dann auch wieder eine Zusammenfassung schreiben und festlegen, welche „Finetuning“-Maßnahmen ich ab dann vornehmen werde, wenn überhaupt. Aber zunächst wie immer der aktuelle Stand usw. Anschließend eine Erklärung zu einer Neueinstufung.

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Die Tücken der ETF-Einmalanlage

„Kauf einfach einen ETF auf einen breit gestreuten globalen Index, dann kannst du nicht viel falsch machen. Und überhaupt, was soll das ganze taktische Geplänkel mit dem Aufteilen der Einzahlungen? Hau einfach alles auf einmal rein, so arbeitet dein ganzes Geld gleich für dich, nichts liegt brach. Auf lange Sicht ist das immer prima und bringt eine gute Jahresrendite.“

Auch wenn das hier ein wenig salopp formuliert ist, oftmals wird ein derartiger Ratschlag gegeben, wenn es darum geht, dass jemand eine größere Summe mit möglichst wenig Aufwand langfristig anlegen will, um daraus ein schönes passives Einkommen zu erzielen. Und ja, man kann damit rechnen, dass die Aktienmärkte auf lange Sicht im Schnitt etwa 7% jährliche Rendite bringen. Also ist der obige Ratschlag nicht völlig verkehrt. Allerdings möchte ich ein wenig dazu anregen, das nicht einfach so nachzumachen, sondern unter Beachtung des geplanten Anlagezeitraums und der individuellen Risikotoleranz noch einmal darüber nachzudenken.

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