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Investieren aus dem Nichts

Challenge: Investieren aus dem Nichts

Die „10 Euro pro Woche“-Challenge innerhalb dieser Challenge:

– Aktuelle Woche (vom 19.09.2022 bis 25.09.2022): 38

– Ziel Gesamtinvestments seit Jahresbeginn: 38×10 € = 380 €

– Gesamtbetrag aus kleinen Quellen seit Jahresbeginn: 382,09 €

– Gesamtinvestments (zusammen mit wiederangelegten Dividenden) seit Jahresbeginn: 395 €

– Überschuss: 15 €, entspricht 1,5 Wochen Vorsprung.

Tabellen und Diagramme zeigen den Stand vom 23.09.2022

Die Idee

Wie kann man das Investieren am Aktienmarkt bereits in der Realität üben, wenn man noch gar kein Geld dafür übrig hat?

Mini-Einkommensquellen, die NICHT lohnen, anzapfen und das Einkommen dann kleine Investments stecken, die ebenfalls NICHT lohnen.

Das eine Nichts füttert das andere Nichts. Es ist „Investieren aus dem Nichts!“

Anstatt meine Ideen dazu nur klugscheißerisch in der Theorie zu beschreiben, probiere ich es aus und zeige es hier.

Mein Spielstand

Stand vom 23.09.2022

Ich habe dieses Spiel im April 2020 gestartet und so sieht es jetzt aus:

Depot-Zusammensetzung

AktieAnzahlKaufpreisWert
Allianz0,2922160,0049,48
Aurubis0,7776960,0041,26
CVS Health0,5310635,0053,90
Henkel St.0,8634960,0050,45
Home Depot0,1728445,0048,30
Hormel Foods1,2900750,0062,40
Iron Mountain1,230250,0059,17
Microsoft0,2140545,0052,55
Mondelez0,843145,0051,31
NextEra Energy0,697245,0059,40
Nike0,5319950,0053,32
Nippon Tel. Tel.1,8682445,0051,38
PepsiCo0,3291645,0057,24
Pfizer1,3017950,0059,21
Public Storage0,1519945,0046,29
Realty Income0,7429945,0047,40
Samsung El.0,0542450,0048,46
TAG Immobilien4,9407290,0038,30
VISA0,2465845,0046,85
Waste Mgt.0,333635,0057,06
gesamt995,001.033,73
Cash (Konto)  3,67

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Wertverlauf im Chart

0 200 400 600 800 1.000 1.200 2021 2022 investiertes Mini-Einkommen Dividenden Kursgewinne

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Entwicklung der Dividenden

0.00 1,00 2,00 3,00 4,00 2021 2022 gesamt: 1,10 gesamt: 7,73 bisher: 15,64

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Mini-Einkommen seit Beginn

2020: (gesamt) 303,47 €
2021: (gesamt) 288,85 €
Januar 2022: 59,13 €
Februar 2022: 55,37 €
März 2022: 33,55 €
April 2022: 82,83 €
Mai 2022: 54,77 €
Juni 2022: 34,72 €
Juli 2022: 31,99 €
August 2022: 14,18 €
September 2022: 15,35 €

Noch offen (noch nicht auszahlbar/angefordert)

EntscheiderClub*: 7,40 €

TrendsetterClub*: 3,09 €

Payback: 3,54 €

GetMore*: 0,00 €

Content.de: 0,00 €

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Wozu ist das gut?

Dieses Spiel hilft dir, die Schwerkraft zu überwinden.

Die Schwerkraft der eigenen Trägheit.

Sie ist Ausredenkiller gegen:

Zum Investieren in Aktien habe ich kein Geld und außerdem ist das viel zu riskant.

Die Lösung:

Du verdienst nebenbei ein paar Euro aus Quellen, die eigentlich nicht lohnen, und steckst dieses Geld – ebenfalls ganz nebenbei – in ganz kleine Aktieninvestments, die ebenfalls nicht lohnen.

Das Geld, das du hier investierst, hättest du ohne dieses Spiel nicht.

Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Du bekommst eine Vorstellung davon, wie Aktieninvestments funktionieren, und brauchst nicht viel Fantasie, um dir das Ganze vervielfacht zu denken.

Auch als „Taschengeldinvestment“ geeignet.

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Wie lassen sich ganz kleine Aktienportionen kaufen?

Über Sparpläne.

Du legst einen Aktiensparplan an, so dass du z. B. regelmäßig 10 € in die XYZ-Aktie investieren möchtest.

Nach der ersten Ausführung pausierst du den Sparplan jedoch. So bekommst du einen Kauf für genau 10 € hin.

Mit den nächsten 10 € suchst du dir die nächste Aktie aus usw.

Wenn du genügend verschiedene Aktien im Depot hast, z. B. 20 Stück, gut gestreut über Branchen und Länder, suchst du dir ab dann jeweils einen deiner bestehenden Sparpläne aus und führst ihn einmal aus.

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Die kleinen Einkommensquellen

Hier ist vieles möglich, was als echtes Einkommen für den Lebensunterhalt nicht lohnt, z. B. Texte schreiben über Plattformen wie Content.de, Teilnahme an bezahlten Umfragen, Cashback-Programme usw.

Ich schreibe hier über die Dinge, die ich selbst ausprobiert habe und gebe ein paar Tipps, wie sie mit möglichst wenig Aufwand – ganz nebenbei – funktionieren.

Bezahlte Texte schreiben über Content.de – so findest du die lohnenden

Content.de ist eine Plattform, über die das Schreiben von Auftragstexten abgewickelt wird. Auftraggeber stellen ihre Aufträge ein und Texter arbeiten sie ab und werden dafür vergütet.

Um dort als Texter tätig zu werden, musst du dich anmelden und bekommst anhand eines Probetextes eine Qualitätseinstufung in Sternen. Ein Start mit drei oder vier Sternen ist üblich.

Die Vergütung berechnet sich nach der Anzahl der geschriebenen Worte. Wie viel du pro Wort bekommst, richtet sich nach der Sterne-Einstufung. Momentan gibt es z. B. für 4-Sterne-Open-Order – offene Aufträge – 1,6 Cent pro Wort. Aufträge umfassen meistens ein paar hundert Wörter.

Ab 10 € kannst du dir deinen Verdienst auszahlen lassen. 10 € hast du mit zwei bis drei dieser Mini-Aufträge.

Damit es für dich fair ist, solltest du nicht mehr als ein paar Minuten zum Verfassen eines solchen Textes aufwenden. Das funktioniert bei den wenigsten Aufträgen.

Wie findest du lohnende Aufträge?

Durch schnelles Überfliegen der Auftragsbeschreibung sortierst du aus:

  • Ist die Auftragsbeschreibung länger als der erwartete Text? Finger weg! Zu viel Aufwand!
  • Ist die Liste der Keywords, die du unbedingt unterbringen sollst, sehr lang? Das ist nicht in kurzer Zeit zu schaffen und außerdem meistens frustrierend. Lass es sein!
  • Steht dort eine Gliederung mit fest vorgegebenen Zwischenüberschriften, aber du sollst diese selbst nicht im Text wiederholen? Der Auftraggeber geizt um jeden Cent. Willst du für so jemanden arbeiten? Eher nicht.
  • Musst du dich erst in das Thema hineinlesen? Der Auftraggeber verlangt sogar eigene Recherche für seine zwei-fünfzig. Wenn dich das Thema nicht interessiert, ist auch das kein Auftrag für dich.

In dem Rest der nicht aussortierten Aufträge ist vielleicht ein passender. Woran erkennst du ihn?

Es ist dein Thema und geht schnell herunterzuschreiben. Vielleicht ein Erfahrungsbericht, ein Erklärungstext aus deinem Wissensgebiet oder kreativer Quatsch.

So wirst du zwar kein zuverlässiges kontinuierliches Einkommen erwirtschaften, aber ab und zu etwas Futter für diese Challenge.

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Bezahlte Umfragen – so geht es schneller

Viele Umfrageplattformen funktionieren so:

Du klickst dich durch gefühlt hundert Fragen und fliegst dann raus, weil du angeblich nicht in die Zielgruppe passt. Du bekommst nichts.  

Inzwischen gibt es aber auch halbwegs seriöse. Wenn du geschickt bist, geht das Beantworten ganz schnell und es kommen ab und zu ein paar Euro für dieses Spiel zusammen.

Ich verwende bisher zwei Plattformen:

Beide sind vom gleichen Betreiber, aber sie unterscheiden sich etwas.

Der EntscheiderClub schreibt direkt Geldbeträge gut. Du kannst nach ein paar Fragen rausfliegen und bekommst dann nichts.

Die erfolgreich beendeten Umfragen werden fair vergütet, wenn du sie schnell genug abarbeitest – dazu ein paar Tipps weiter unten.

Beim TrendsetterClub gibt es Punkte (Trendpoints), die später in Geld umgerechnet werden. 500 Punkte sind ein Euro. Hier bekommst du immer ein paar Punkte, auch wenn du rausfliegst.

Dafür werden die langen Umfragen beim TrendsetterClub nicht so gut honoriert. Am Ende gibt es immer einen Dreh an einem Glücksrad, wofür es dann noch zwischen 5 und 500 Punkte (1 Cent und 1 Euro) obendrauf gibt.

Bei beiden füllst du dein Profil aus. Dabei kannst du sehr „kreativ“ sein.

Wie schaffst du es, für möglichst viele Umfragen ausgewählt zu werden?

Du musst als Kund*in für alles Mögliche in Frage kommen.

Hier meine versprochenen Tipps, wie du schnell durch die Umfragen klicken kannst:

  • Gib dir keine Mühe, alles absolut korrekt zu beantworten.
  • Wenn du etwas in ein freies Eingabefeld schreiben sollst, schreib nur kurz. Ein „Weiß ich nicht“ geht auch.
  • Tabellen mit gefühlt hunderten Anklick-Optionen zwischen „1 stimme überhaupt nicht zu“ und „7 stimme voll und ganz zu“ zu langen Textfragen halten ziemlich auf. Das schaffst du schnell, indem du immer irgendetwas um die Mitte herum anklickst. Scanne hinterher über die Fragen nach sogenannten Kontrollfragen zur Qualitätssicherung. Da steht dann so etwas wie: „Klicken Sie zur Kontrolle die 5 an“. Hier passt du deine Antwort entsprechend an.
  • Wenn du hinterher noch deine Meinung zur Umfrage in ein freies Eingabefeld eintragen kannst, lass es sein. Einfluss auf spätere Umfragen hat das nicht.

Sind diese Tipps unfair? Nein, denn sie könnten ja die Umfragen etwas besser gestalten. Es gibt übrigens bei den beiden genannten Plattformen auch Umfragen, die Spaß machen. Da brauchst du diese Tricks nicht.

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Payback und Cashback ohne Aufwand nebenbei

Ich habe mich lange gegen so etwas gesträubt, aber wenn das nebenbei ohne Aufwand funktioniert, ist das in Ordnung und auch gut für dieses Spiel zu gebrauchen.

Payback-Punkte lassen sich auch einfach bar auszahlen. Das geht über diese URL:

https://www.payback.de/pb/bargeld

Ein paar weitere Tipps habe ich hier beschrieben:

Die drei besten Payback-Hacks – einfach umzusetzen

Zusätzlich verwende ich GetMore*.

So viel Zeug bestelle ich zwar nicht, aber ab und zu brauche auch ich mal etwas Neues, was ich bequem online ordere. Dann schaue ich nach, ob es Cashback gibt, wenn ich das über GetMore erledige.

Inzwischen gibt es bei GetMore übrigens auch bezahlte Umfragen. Ich habe das schon ausprobiert. Es funktioniert. Das Schöne ist, dass die Zeit, die man ungefähr brauchen wird, gleich unter der Vergütung angegeben ist.

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Dinge ausmisten und verkaufen

Das können Bücher und CDs sein, die noch gefragt sind.

In dem Fall lassen sie sich an Medienaufkäufer wie Momox oder reBuy* verkaufen.

Viel gibt es dafür nicht, aber es ist die einfachste Methode.

Sicher lässt sich – je nachdem, was man loswerden möchte – auch ebay verwenden. Aber das macht mehr Arbeit.

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Disclaimer

Das hier ist keine Anlageberatung.

Mit * markierte Links sind Provisionslinks.

10 Antworten auf „Challenge: Investieren aus dem Nichts“

Hallo Petra,ist mal wieder eine gute Idee von Dir! Wie wäre es denn, wenn man statt zu Texten z.b. etwas aufräumt oder entrümpelt. Da kann man sicherlich im Monat auch mal n paar Euro über Kleinanzeigen für den Sparplan erlösen. Auch ein kaum genutztes Auto über entsprechende Plattformen zu verleihen wäre eine Möglichkeit. Die Frage mit welchem zeitlichen Rahmen man hier am ehesten an die anvisierten 25€ kommt, kann sich jeder selbst beantworten.
Viele Grüße, Rico

Hallo Rico, danke für Deine Ideen zum Thema. Für mich persönlich passen sie zwar nicht, aber vielleicht für so manch anderen, der sich angeregt fühlt, auch so eine Challenge zu versuchen. Ich sammle aber weitere Ideen.

Hallo Petra!
Ich überlege hin und wieder Aufträge für Streetspotr zu erledigen. Kennst Du die App? Klingt nach leicht verdientem Geld, ist es wahrscheinlich nicht.
Hast Du oder einer Deiner Leser Erfahrungen damit gemacht?
Vielen Dank für Deinen schönen Blog!
Robert

Hallo Robert, ich kenne die App nicht aus eigener Erfahrung, aber weiß, worum es sich handelt. Das könnte momentan etwas schwierig werden, wenn die meisten Läden geschlossen sind. Ehrlich gesagt, wäre das auch nichts für mich, aber das heißt ja nichts. Ich sammle weitere Vorschläge und überlege mir weitere Möglichkeiten. Das Spiel wird zu einer Artikel-Serie, da werde ich noch so einige Ideen unterbringen können, auch wenn ich sie selbst nicht alle umsetze.

Hallo Petra,
ich schreibe auf der Plattform textbroker.de. Auch ich nehme das dort verdiente Geld und investiere es. Ich bin gespannt wie es sich bei dir entwickelt.

Hallo Petra,
ich mache das meistens am Wochenende. Etwa 3-4 Texte, aber ich brauche auch für kürzere Texte (ca. 250 Wörter) auch in etwa 20 Minuten und ich schreibe nur noch Texte die mich selber interessieren und schnell bearbeitet werden können. Ich habe allerdings das Glück in einem Team zu sein, wo immer 150 Direct Orders vorhanden sind und nur kurze Texte erledigt werden sollen. Das geht relativ schnell.
Wenn ich viel erledige, dann komme ich auf ca. 25€ bis 35€ pro Monat.

Hallo Petra

Kennst Du die App timeless? Man soll dort ab 50 Euro in die verschiedensten Assets investieren können. Wie das aber genau funktionieren soll habe ich noch nicht vollziehen können.

Deine Meinung dazu würde mich interessieren falls Du die App kennst.

Viele Grüße
Meinhard

Hallo Meinhard,
ich kannte das hisher noch nicht.
Habe mir das mal flüchtig angeschaut.
So richtig vom Hocker haut mich die Idee nach dem ersten Eindruck nicht.
Ich sehe das aber als Anregung, mich demnächst mal etwas genauer damit zu beschäftigen und es vielleicht zu analysieren.
Für mich kommt ein derartiges Investment zunächst nicht in Betracht.
Viele Grüße
Petra

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