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Die drei besten Payback-Hacks

Lohnt denn Payback überhaupt? Man sammelt und sammelt und kann dann irgendwann vielleicht eine Prämie auswählen. Muss ich auf alle Sonderaktionen achten, damit überhaupt etwas zusammenkommt? Was für ein Stress! Und dann können Punkte auch verfallen, oder? Dafür soll ich meine Daten hergeben?

Ich verrate dir, wie du wirklich von Payback profitieren kannst, und zwar ohne großen Aufwand.

Bevor ich in die Details gehe:

  1. Deine Daten gibst du dafür her. Es ist nachvollziehbar, wo du wann wie viel Geld ausgegeben hast. Das lässt sich leider nicht wegtricksen.
  2. Für viele Dinge ist es ausreichend, sie gebraucht zu kaufen, so dass man dabei mehr spart als durch noch so geschickte Ausnutzung von Payback. So etwas ist natürlich vorzuziehen. Aber einige Dinge, wie z. B. Lebensmittel oder Geschenke kauft wohl kaum jemand gebraucht.

Wie kann ich überhaupt bei Payback mitmachen?

Melde dich einfach auf payback.de neu an. Welche Payback-Karte du dabei auswählst, d. h. welches Händler-Logo auf der Karte abgebildet ist, ist dabei egal. Das sind einfach nur verschiedene Designs.

Du bekommst dann deine Karte zugeschickt. Gleichzeitig hast du ein Punktekonto bei Payback, wo du jederzeit deine Punkte einsehen kannst.

Die Karte legst du dann immer beim Bezahlen an der Kasse vor, natürlich nur in Läden, wo es Payback gibt, das sind sogenannte Payback-Partner. Die Payback-Punkte werden dann auf deinem Punktekonto gutgeschrieben.

Wenn du genug Payback-Punkte gesammelt hast, kannst du diese für Sachprämien oder Einkaufsgutscheine einlösen. Du kannst sie aber auch bar auszahlen lassen – siehe dazu meine folgenden Tipps.

Die besten drei Payback-Hacks

Nr. 1: Der richtige Umgang mit eCoupons

Das sind die Dinger mit den Sonderaktionen: 10-fach Punkte bei Partner XY oder beim Kauf eines bestimmten Produktes o. ä. Du kannst sie natürlich verwenden, jedoch viel entspannter, als es vorgesehen ist.

Zunächst einmal: Fall nicht auf die Befristung herein, denn eCoupons werden nicht weniger. Wenn einer abgelaufen ist, kommt ein neuer. Auch eCoupons, die du zum Geburtstag bekommst, sind nicht besser als die anderen, die es immer gibt.

Seit einiger Zeit kann man die eCoupons über die Payback-Webseite nur noch dann nutzen, wenn man auch die Coupon-Mail aktiviert hat. Das ist ein sehr nerviger Newsletter. Abhilfe schafft die Payback-App auf dem Smartphone. Dort kommt man auch ohne Newsletter-Abo an die Coupons heran.

Wenn du sowieso etwas einkaufst, wozu es zufällig gerade einen eCoupon gibt, dann aktiviere den und fertig. Wenn du die Payback-App nutzt, kannst du das noch im Laden tun. Du kannst aber auch vorher völlig entspannt einfach alle eCoupons für Läden, in denen du ab und zu einkaufst, aktivieren. Wenn du sie dann doch nicht brauchst, ist das nicht schlimm. Sie verfallen und es kommen neue.

Nr. 2: Payback-Punkte auch bei Discountern erhalten

Wenn du deine Lebensmitteleinkäufe überwiegend bei Discountern ohne Payback erledigst, bekommst du trotzdem Payback-Punkte, wenn du mit der Payback-American-Express-Karte bezahlst. Payback bietet zwei Kreditkarten: American Express und VISA. Die erstere hat bessere Bedingungen. Sie ist kostenfrei, du sammelst überall Punkte und bei Payback-Partnern sogar doppelt. Inzwischen akzeptieren hier in Deutschland auch Aldi und Lidl Kreditkarten. Auch bei Amazon kann man damit bezahlen und bekommt dafür dann auch Payback-Punkte.

Deine Zahlungen mit der Payback-American-Express-Karte werden gesammelt einmal monatlich von deinem dazu hinterlegten Giro-Konto abgebucht. Dabei bekommst du dann auch die Payback-Punkte-Gutschrift.

Ich gehe davon aus, dass die meisten meiner Blog-Leser ihre Finanzen gut im Griff haben, ein Haushaltsbuch führen und so auch bei häufigen Kartenzahlungen nicht den Überblick über ihre Ausgaben verlieren. Wenn das bei dir noch nicht so sein sollte, verzichte lieber auf solche Karten. Ansonsten ist es eine gute Idee.

Wenn du dir eine Payback-American-Express-Karte zulegst, bekommst du zum Start gleich noch eine Menge Extra-Punkte. Normalerweise sind es 1.000. Das entspricht einem Gegenwert von 10 €.

Bonustipp: Es gibt oftmals Aktionen, bei denen es mehr als nur diese 1.000 Punkte zum Start gibt. Momentan (September 2021) sind es sogar 4.000 Punkte. Das entspricht schon 40 €, ohne überhaupt Geld ausgegeben zu haben. Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt, eine solche Karte zu bestellen.

Solltest du diesen Artikel erst nach Ablauf dieser Aktion lesen, warte einfach auf die nächste. Ich binde hier ein Werbebanner ein, auf dem steht jeweils die aktuelle Abschlussprämie:

American Express Payback Card *

Nr. 3: Payback-Punkte bar auszahlen lassen oder mit Punkten einkaufen

Anstelle Punkte gegen Gutscheine oder Prämien zu tauschen, lassen sich die ab 200 einlösbaren, also bereits ab einem Betrag von 2 €, direkt aufs Bankkonto auszahlen. Einfach über diese Adresse:

https://www.payback.de/pb/bargeld

Diese Adresse muss man sich merken, denn Payback verlinkt sie nirgends. So verfallen dir keine Punkte und du bekommst wirkliches Payback.

Bei manchen Payback-Partnern kann man auch mit den gesammelten Punkten einkaufen, z. B. bei Rewe oder Penny. Dazu musst du die Punkte an einem Payback-Service-Terminal im Laden, auf der Webseite des Partners oder in der App des Partners in Einkaufsguthaben umwandeln.

Bei manchen Partnern, z. B. bei Rewe, gibt es manchmal Aktionen, in denen es beim Umwandeln von Punkten in Guthaben noch 10% Payback-Punkte obendrauf gibt. Wenn du ohnehin dort immer einkaufst, ist diese Variante noch besser als die Bargeldauszahlung. Um schnell zu überprüfen, ob es eine solche Aktion gibt, musst du dich nicht durch die bunte Werbungswelt von Rewe und Co klicken. Gib stattdessen einfach bei Google so etwas ein: 10% extra payback bei rewe

Wann du auf Payback verzichten solltest

In manchen Online-Shops, z. B. Thalia, bekommst du zwar auch Payback, aber oftmals ist es besser, andere Cashback-Portale zu nutzen, wie z. B. Shoop oder Getmore. Anstelle pro 2 € Einkauf einen Payback-Punkt zu bekommen, bieten diese Portale oftmals höhere Prozente. Achte dann darauf, ob sich das mit Payback ausschließt. In dem Fall verzichte auf Payback.

Alternativen zu Payback:

GETMORE – bei jedem Einkauf Geld zurück *
Shoop – Cashback + 10 € extra * (Die 10 € extra gibt es, wenn du nach Anmeldung über diesen Link innerhalb von 7 Tagen einen Einkauf über mind. 10 € über Shoop durchführst.)

Dieser Artikel wurde überarbeitet und neu veröffentlicht.

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7 Antworten auf „Die drei besten Payback-Hacks“

Oder man kauft bei DM einfach mit Punkten statt mit Geld ein. Ein Punkt entspricht einem Cent. Wenn man eh da einkauft…

Oder wandelt in Meilen, um aus einem Punkt bestensfalls 10 Cent zu holen, lohnt deutlich mehr als Cash.

Oder man wandelt die Punkte anstatt in Cash in Gutscheine von den großen Anbietern um und nutzt zudem den Code „besseralsCash“ . So habe ich die letzten Jahre etliche Großeinkäufe zb bei ikea oder douglas nochmals 5% günstiger erledigt. Macht natürlich nur Sinn, wenn in einer absehbaren Zeit Geschenke oder eigene Neuanschaffungen bei den dortigen Geschäft anliegen.

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