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Vermischtes Sparen

3 Ideen für außergewöhnliche Adventskalender

Bald ist es wieder soweit, dann wird jeden Tag ein Türchen aufgemacht – oder ein Schächtelchen, vielleicht auch ein Säckchen – je nachdem wie der Adventskalender konstruiert ist.

Am schönsten sind doch immer die selbst gestalteten. Ich weiß noch, wie ich mich als Kind gefreut habe, als ich einen selbst gemachten Adventskalender bekam, der aus lauter Stoffsäckchen bestand, die meine Mutti alle einzeln genäht hatte. Jeden Tag waren da eine oder mehrere Leckereien drin.

Aber auch Adventskalender, die keine Süßigkeiten enthalten, können toll sein. Heute möchte ich drei besondere Ideen zeigen. Sie sind selbst gemacht, aber nicht zu kompliziert. Sie enthalten keine Süßigkeiten, aber auch keinen Schnickschnack, der nachher nur rumliegt, weil man das meiste davon doch nicht gebrauchen kann. Stattdessen ist jeden Tag etwas zur Beschäftigung darin.

Idee 1: Jeden Tag ein bisschen puzzeln

Besorge ein schönes Puzzle, am besten mit 500 oder 1000 Teilen und fülle dann 24 Schächtelchen oder Säckchen, Tütchen o. ä. mit jeweils 20 oder 21 bzw. 41 oder 42 Teilen.

Damit auch jeden Tag gepuzzelt werden kann, musst du das Puzzle vorher selbst zusammensetzen und dann „rückwärts“ abbauen. Nimm die erste Portion heraus für Nr. 24, am besten die wichtigsten Bildteile, dann die nächsten für Nr. 23 usw. Wähle jeweils die Teile für die einzelnen Tage so aus, dass mit einem zusammenhängendem Stück angefangen werden kann. Jeden Tag kommen dann Teile dazu, die direkt angebaut werden können.

Solche Puzzles kannst du recht günstig kaufen, hier zwei Beispiele:

Ravensburger Puzzle 16862 – Weihnachtszeit – 500 Teile Puzzle für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren (8,90 € bei Amazon)*

Ravensburger Puzzle 16816 – Zaubertrank – 1000 Teile Puzzle für Erwachsene und Kinder ab 14 Jahren, Fantasy Puzzle (18,99 € bei Amazon)*

Oder schau mal in einem Billig-Kramladen nach. Ich habe z. B. im Tedi-Shop 1000-Teile-Puzzles für 10 € gesehen.

Anstelle eines gekauften Puzzles kannst du auch eins verwenden, das du mit einem persönlichen Motiv bedrucken lässt. Natürlich kannst du auch eins mit weniger Teilen nehmen, z. B. nur 120. Dann gibt es jeden Tag eben nur fünf Puzzle-Teile. Aber das Prinzip ist das gleiche.

Beispiele:

Fotopuzzle mit 120 Teilen bei DruckDichDrauf.de (14,90 €)*

Ravensburger Fotopuzzle mit eigenem Motiv bei PhotoBox.de (z. B. 500 Teile für 29,99 €)*

Schachteln oder Tütchen kannst du aus buntem Papier einfach falten und dann mit Zahlen bekleben. Du kannst dazu weihnachtliches Geschenkpapier nehmen oder auch schönes Bastelpapier kaufen. Vielleicht hast du ja so etwas auch noch zu Hause herumzuliegen. Ansonsten bekommst du es sehr günstig in Billigläden, wie z. B. Tedi-Shop oder Mäc Geiz.

Anleitung für das Falten von Schachteln oder auch kleinen Tüten findest du bei Youtube jede Menge.

Idee 2: Jeden Tag an einem „Werk“ weiterbauen

Verschenke ein LEGO-Set, welches du in 24 Portionen zum nacheinander Aufbauen zerlegst. In jedes Schächtelchen kommen ein paar Seiten der Anleitung und die dazugehörigen Teile. Wenn du die Anleitung nicht zerschneiden möchtest, kannst du sie dir auch noch einmal von der LEGO-Webseite herunterladen und ausdrucken.

Nimm ein Set, das genug Teile bzw. Anleitungsseiten hat, so dass du es gut in 24 Portionen aufteilen kannst. Es gibt immer Angebote, die etwas günstiger als der Originalpreis sind, so kommst du mit etwa 30 € für solch ein Set hin. Es geht aber auch günstiger.

Hier zwei Beispiele:

LEGO 21034 Architecture London (27,99 € bei Amazon)*

LEGO 21028 Architecture New York City (33,99 € bei Amazon)*

Zu den kleinen Schachteln, in die du die einzelnen Steine-Portionen verpackst, siehe Idee 1.

Und ja, es gibt auch fertige Adventskalender von LEGO, aber ich finde meine Variante witziger. Das Beste ist, wenn man nicht gleich erkennen kann, welches Set das ist, sondern immer nur jeweils ein paar Aufbauschritte bekommt.

Idee 3: Jeden Tag ein Stück zum Lesen

Das ist die günstigste von meinen drei Ideen. Nimm ein Taschenbuch und trenne es in 24 Teile auf. Das findest du rabiat? Es muss ja kein neues Buch sein. Es kann eins sein, dessen Cover schon ein wenig abgegriffen ist und das ganz viele Leserillen im Rücken hat. Im Regal sieht so etwas sowieso nicht mehr schön aus. Hauptsache, die einzelnen Seiten sind sauber und in Ordnung. Du solltest das Buch natürlich kennen und einschätzen können, dass der Inhalt sich eignet.

Es kann einfach ein Buch sein, das du aus einem öffentlichen Bücherregal hast. So kostet es nichts. Es kann auch eins sein, dass du über eine Vorablesen-Plattform kostenlos erhalten hast. Wie das geht, hatte ich in diesen Artikeln beschrieben:

Spartipp: Neue Bücher kostenlos lesen – sogar vor dem Erscheinungsdatum

Noch mehr verlagsneue Bücher kostenlos lesen – der Spartipp für Leseratten

Sorge dafür, dass die einzelnen „Seiten-Bündel“ gut aussehen und nicht auseinanderfallen. Klebe nach, wenn es sein muss. Schön ist es auch, wenn du jeweils so etwas wie einen Heftumschlag bastelst. Die einzelnen Hefte kommen dann in schöne bunte, nummerierte Umschläge, oder du rollst sie zusammen und verpackst sie mit Geschenkpapier jeweils wie ein großes Bonbon mit aufgeklebter Zahl.

Wirklich keine Süßigkeiten?

Naja, du kannst ja zu jeder Portion Puzzle-Teile, Bausteine oder Buchseiten noch eine Leckerei dazu legen, oder auch einen abgepackten Teebeutel oder Kakaotrank oder, oder, oder.

Das war heute mal kein Finanzthema. Aber es ist etwas Besonderes, das nicht teuer sein muss. Also passt es in die Kategorie „Sparen“. Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren. Noch sind ja ein paar Tage Zeit, um pünktlich mit dem Adventskalender fertig zu werden.

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