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Motivation+Gamification

Warum stellen wir „Erwachsenen“ so wenig Warum-Fragen?

Am Nebentisch sitzt eine Familie mit einem kleinen Jungen. Er sitzt da, die Ellenbogen auf den Tisch gestützt. „Nimm die Ellenbogen vom Tisch!“ sagt die Mutter zu ihm. Er gehorcht. Meine Güte, ist der aber artig! Dann schaut er jedoch seine Mutter mit großen Augen an und fragt: „Warum darf man eigentlich nicht die Ellenbogen auf dem Tisch haben?“. Sie „Das gehört sich eben nicht.“ Ich bin fast versucht, mich einzumischen und zu fragen „Warum gehört sich das nicht?“ 😉 Aber ich lass das dann doch lieber.

Ich will hier nun nicht an den üblichen Tischsitten herumkritteln, denn zum Großteil sind die schon irgendwie sinnvoll. Die Situation in dem Restaurant hat mich nur zum Nachdenken angeregt. Dabei ist mir aufgefallen, dass wir Erwachsenen dazu neigen, sehr vieles einfach so hinzunehmen, ohne es mal durch ein passendes Warum zu hinterfragen.

Nun habe ich eine Idee für eine Freiheits-Challenge. Versuch mal für eine Woche lang folgendes: Achte besonders darauf, ob du „müssen“ oder „nicht dürfen“ in irgendeinem Zusammenhang hörst, z.B. wir müssen…, du musst…, wir dürfen nicht…, du darfst nicht… oder auch von dir selbst: ich muss… Stelle dir dann automatisch die Frage: Warum? Du wirst sehen, auf einige Dinge wirst du dadurch möglicherweise eine andere, und zwar entspanntere, Sichtweise bekommen. Von einigen Dingen wirst du sogar feststellen, dass sie gar nicht wahr sind. Klar, nicht alle Pflichten werden sich so in Luft auflösen. Aber: Warum solltest du es nicht mal versuchen?

Übrigens: Je weiter du auf dem Weg bist, den dieser Wohlstandswegweiser anzeigt, um so weniger „müssen“ und „nicht dürfen“ werden dir begegnen:

Wohlstandswegweiser

5 Antworten auf „Warum stellen wir „Erwachsenen“ so wenig Warum-Fragen?“

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