In mir wohnen zwei Gestalten: Daniel Drauflos und Gerda Grübel.
Sie stehen vor einem Weg durch ein kompliziertes Terrain.
Während Daniel Drauflos sofort losläuft, setzt sich Gerda Grübel zunächst auf einen großen Stein am Wegrand, überlegt, was ihr auf dem Weg alles begegnen könnte, macht eine Zeichnung, malt ein Diagramm mit Fallunterscheidungen, überlegt das Ganze aus philosophischer Sicht…
„Da ignoriere ich doch mal die Gerda Grübel und laufe mit Daniel Drauflos drauflos“, dachte ich mir, als ich mir das Programm „52 Wochen Challenge – dein Jahresprogramm für ein besseres Leben“ angeschaut hatte.
Und nun bin ich mittendrin in dieser großen Challenge. Die wird über 52 Wochen laufen. Es ist keine Finanz-Challenge, aber Finanzen sind ein Teil davon. Es ist ein umfassenderes spielerisches Programm zu den wichtigsten persönlichen Belangen. Besser als einzelne Ratgeber, weil schneller zu lesen und nebenbei umsetzbar.
Jede Woche gibt es eine neue Aufgabe. Auf meinem Bücher-Blog „Lesen macht Laune“ habe ich das Projekt bereits kurz vorgestellt, denn schließlich ist es wie die Essenz aus ganz vielen tollen Sachbüchern und Lebensratgebern.
Hier kommst du zu meiner Vorstellung auf „Lesen macht Laune“:
52 Wochen Challenge: dein Jahresprogramm für ein besseres Leben
Kurz gesagt:
Die „52 Wochen Challenge“ läuft auf einer Webseite. Jeder hat dort seinen persönlichen Account. Jede Woche gibt es eine neue Aufgabe. Die Aufgaben stammen aus den Themengebieten
- Kopf
- Körper
- Beziehungen
- Finanzen
Auf der 52-Wochen-Challenge-Seite werden die wöchentlichen Aufgaben freigeschaltet und der eigene Fortschritt getrackt. Man kann sich direkt im System Notizen machen und die Aufgabe durch eine Bewertung (1 bis 10) abschließen. Zu fast jeder Aufgabe werden passende Fragen gestellt.
Anfangen kann man, wann man möchte. Ich habe nun die erste Woche hinter mir und damit die erste Aufgabe in Angriff genommen und abgeschlossen.
Die erste Woche ist geschafft
Ich zeige zunächst, wie es in meinem Account aussieht.
Unter dem Link „Kapitel“ sehe ich eine Übersicht über alle Aufgaben.

Ich habe einen Sofortzugang zu allen Inhalten. Ich kann mir also bereits jetzt alle Aufgaben anschauen. Im Gegensatz dazu gibt es das Modell, in dem man jede Woche eine neue Aufgabe freigeschaltet bekommt.
Für mich Kontrollfreak kommt nur der Sofortzugang in Frage und hätte ich den nicht geschenkt bekommen – Dankeschön! –, hätte ich den gebucht. Zum einen, weil er flexibler und zum anderen weil er insgesamt viel günstiger ist. Doch dazu später mehr.
Obwohl ich mir jede Woche eine Aufgabe aussuchen kann, habe ich mit der Nummer 01 begonnen, weil das für mich prima passte, vor allem wegen einer meiner beiden inneren Personen, und zwar Gerda Grübel.
Der erste Titel lautet: „Warum der richtige Moment nie kommt“ und der Untertitel „Prokrastination ist kein Faulheitsproblem. Es ist ein Emotionsproblem.“
Da dreht sich die erste Aufgabe gleich um „Aufschieberitis“. Die betrifft bestimmt fast jeden, denn wer kennt es nicht – das „Mach ich morgen“-Syndrom?
So sieht der Anfang aus:

Die „Mini-Challenge“ für die Woche – das „Mini“ daran ist sehr ermutigend – besteht darin, an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein sogenanntes Prokrastinationsprotokoll zu führen.
Kein: „Los, los, mach es jetzt!“
Stattdessen ein „Schau mal vorsichtig, woran es liegt.“
Das Prokrastinationsprotokoll besteht darin, drei einfache Fragen kurz zu beantworten. Darin geht es erstens um das, was ich aufgeschoben habe, zweitens was ich stattdessen gemacht habe und drittens was meiner Meinung nach der echte Grund fürs Aufschieben war.
Heute, am Sonntag, schaue ich mir die drei Einträge noch einmal an und muss feststellen, dass Gründe für das Aufschieben bei mir manchmal so lächerlich sind, dass ich sie im Nachhinein auch nicht verstehe. Beispiel: Mich um eine Macke meines Kühlschranks kümmern. Dazu die benötigten Daten heraussuchen und beim Kundendienst anrufen.
Manchmal ist ein Aufschieben jedoch einfach sinnvoll, um Überlastung zu vermeiden. Beispiel: Reparaturarbeiten an Sommerkleidung, schon seit Wochen als „Mahnmal“ herumliegend. Grund: Ich hatte und habe einfach andere Prioritäten und der Sommer ist erstmal vorbei.
Diese Aufgabe ist für mich zum Auslöser geworden, ein paar länger aufgeschobene Dinge endlich anzufangen, obwohl das gar nicht gefordert war. Ein schöner Nebeneffekt! Die Fragen, die gestellt werden, sind genau richtig, und ich werde sie mir wohl auch in Zukunft ab und zu stellen und hoffentlich damit weniger aufschieben.
Ich markiere die Aufgabe als abgeschlossen, indem ich bewerte, wie hilfreich sie für mich war.

Der erste Schritt ist auch schon Fortschritt
Unter dem Link „Fortschritt“ kann ich jederzeit den Stand meiner 52 Wochen Challenge einsehen.
Oben ist zu sehen, wie viele Kapitel (Aufgaben) ich bereits absolviert habe und wie groß meine durchschnittliche Bewertung dafür ist. Dann kommt ein Fortschrittsbalken, der sich zu füllen begonnen hat. Ich liebe solche Gamification!
Darunter werden die von mir am besten bewerteten Aufgaben aufgelistet. Momentan ist es nur die eine. Danach kommt eine Kachel-Übersicht mit allen Aufgaben. In der ersten sieht man Icons dafür, dass ich die Aufgabe abgehakt, ein Fazit geschrieben und Einträge in den Übungen vorgenommen habe. Meine Bewertung 7/10 ist auch zu sehen.

Diese Kachel-Übersicht mag ich besonders. Sie wird mir dabei helfen, den Durchblick zu behalten, auch wenn ich von der chronologischen Reihenfolge abweichen sollte, was mit dem Sofort-Zugang einfach möglich ist.
Noch werde ich jedoch bei der vorgegebenen Reihenfolge bleiben. So freue ich mich in der kommenden Woche bereits auf „Die unterschätzte Geheimwaffe“ aus dem Bereich „Körper“.
Mein bisheriges Fazit und meine Empfehlung – Vorsicht, unverschämte Werbung!
Ich sehe das Ganze als sinnvolles spielerisches Lernen und Wachsen an, und das kann man immer.
Es ist ein wertvolles Projekt und momentan gibt es das noch zum Einführungspreis von 29 € für den Sofortzugang zu allen Inhalten oder für 4,99 € pro Monat, wobei dann jeweils wöchentlich eine Aufgabe freigeschaltet wird.
Auf der 52-Wochen-Challenge-Webseite kannst du dir vorher Leseproben anschauen:
Zur 52 Wochen Challenge Webseite *
Auf den Sofort-Zugang, den ich selbst (bisher voller Freude) verwende, kannst du sogar noch einen Rabatt von 10 € bekommen, das geht mit dem Code PETRA10
So zahlst du für alles nur einmalig 19 € und kannst es unbegrenzt nutzen. (So viel – oder besser gesagt so wenig – kostet bereits ein gutes Buch, dass sich nur mit einem Bruchteil der in der Challenge behandelten Inhalte beschäftigt…)
Der gilt nur für den Sofortzugang, um statt einmal 29 € nur 19 € zu zahlen.
Auch als Geschenk ist diese 52 Wochen Challenge geeignet, z. B. für jemanden, der schon alles hat und nicht noch ein Stehrumchen braucht, aber immer gestresst ist oder oft unzufrieden ist oder mit seinen Finanzen besser klarkommen möchte oder Beziehungen besser pflegen möchte oder oder oder…
Fortsetzung folgt…
Das * zwecks Transparenz: Bei der 52 Wochen Challenge handelt es sich um ein Fremdprodukt, das ich als Kooperationspartner vorstelle.
