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Zweieinhalb Jahre Immobilien-Crowdinvesting gegen ETF-Sparplan

Zweieinhalb Jahre bzw. 30 Monate läuft dieses Experiment nun schon. Auf beiden Seiten wurden jeweils 30 mal 30 € in den Topf geworfen. So ist es ein guter Zeitpunkt, mal wieder ein Zwischenfazit zu ziehen.

Sind die zunächst attraktiv klingenden Zinsen von 6% bis 7% für die Immobilien-Darlehen gemessen am Risiko hoch genug?

Das ist die Ausgangsfrage, die ich mit diesem Projekt ausprobieren wollte. Außerdem stelle ich einen Vergleich mit einem ETF-Sparplan über Aktien von Immobilienunternehmen und REITs (Real Estate Investment Trusts) an, eine Art Performance-Duell. Ich vergleiche es immer gern mit einem Gladiatorenkampf: ein Kämpfer mit Schwert und Rüstung gegen einen mit Dreizack und Netz.

Ein Chart über den Gesamtverlauf

Werte beider Seiten im Experiment Immobilien-Crowdinvesting gegen ETF-Sparplan als Chart dargestellt, der ETF liegt vorne

Ein Projekt in Schieflage

Wie man sieht sind beide Investments im Plus. Allerdings gibt es bei einem Crowdinvesting-Projekt Schwierigkeiten. Es geht um Galerie Konze Dortmund. Dort wurde die letzte Zinszahlung nicht geleistet, die Frist von 60 Tagen zum Nachholen dieser Zahlung wurde überschritten und nun ist der sogenannte „Sicherungsfall“ eingetreten. Dazu hatte ich bereits etwas geschrieben:

Neuigkeiten von Galerie Konze Dortmund und wie Anleger vereimert werden

Wenn das Projekt wirklich gegen die Wand fahren sollte, gehe ich davon aus, dass für die Crowd-Investoren aus der Verwertung der Sicherheiten kaum etwas übrig bleiben wird, da vorher in der Rangfolge noch eine Bank kommt.

Auswirkung eines Ausfalls auf die Performance

Noch geht das o. g. Projekt mit einem Wert von 30 € in die obige Darstellung ein. Laufzeit ist bis Juni 2022. Wenn sich bis dahin nichts Neues ergeben wird, werde ich es in meinen Betrachtungen auf 0 abwerten.

Das würde bedeuten, dass fast alle seit Beginn dieses Experimentes ausgezahlten Zinsen zum Ausgleich dieses Verlusts draufgingen. Die Zinszahlungen allein würden dafür nicht einmal reichen, sondern auch noch ein Teil des Neukundenbonus über 10 €.

Die Linie „Wert Immobilien-Portfolio“ im obigen Chart, welche sich bisher gleichmäßig und langsam von der Linie der Sparraten nach oben entfernt hatte, würde sich wieder ein ganzes Stück auf letztere zu bewegen.

Wie geht es weiter?

Ich bleibe bei der bisherigen Systematik. Jeden Monat kommen 30 € in jeden der beiden Töpfe. Der ETF-Sparplan bleibt bei 31 €, um einen Teil der Ausschüttungen wieder anzulegen. Die Anlagesummen im Immobilien-Crowdinvesting richten sich jeweils nach Verfügbarkeit von Projekten und Bargeldtopf.

Bei aller Kritik und aller Lästerei meinerseits – ich kann einfach nicht anders – bleibe ich für die Immobilien-Crowdinvesting-Projekte bei BERGFÜRST*, denn es ist verglichen mit anderen immer noch das kleinere Übel.

Alles zu diesem Experiment

Wöchentlich aktualisiere ich den Stand auf dieser Seite:

Experiment: Immobilien-Crowdinvesting gegen ETF-Sparplan

Außerdem findest du von dort aus alles, was zu diesem Projekt gehört.

Disclaimer

Ich empfehle das hier nicht zum Nachahmen. Sei dir der Risiken stets bewusst.

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Solltest du dich von meinen Artikeln nicht abschrecken lassen, es doch selbst ausprobieren zu wollen, bekomme ich eine kleine Provision, die dich nichts extra kostet.

4 Antworten auf „Zweieinhalb Jahre Immobilien-Crowdinvesting gegen ETF-Sparplan“

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