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Levermann-Experiment

Levermann-Experiment 2.0: Ich warte weiter ab

In diesem Spiel mache ich weiter wie bisher. Schon beim letzten Mal hatte ich einfach abgewartet, denn in der momentanen Situation ergibt es keinen Sinn, streng nach den Levermann-Kriterien zu handeln.

Aus meinem Vorgängerexperiment hatte ich gelernt, dass die Levermann-Strategie in Abwärtsphasen überhaupt nicht funktioniert, sondern im Gegenteil eher kontraproduktiv ist. Deshalb habe ich auch in der letzten Woche nach meiner Auswertung keine Änderung vorgenommen und zeige heute wieder nur den Depotstand vom Wochenschluss.

Levermann-Depot, Stand vom 11.03.2022

NameinvestiertWert
ALZCHEM1.239,001.259,50
CEOTRONICS925,401.010,65
CR CAPITAL1.152,801.026,80
DERMAPHARM1.367,041.381,20
EINHELL GERMANY1.339,001.444,00
FCR IMMOBILIEN 1.105,891.503,00
FUNKWERK1.209,401.072,80
HELMA1.212,001.375,00
HORNBACH HOLDING1.247,201.470,30
MUTARES1.397,301.806,70
STRATEC944,49726,60
VILLEROY & BOCH1.207,001.688,00
Depotwert:15.764,55
Cash:178,71
Gesamtwert:15.943,26

Benchmark-Depot aus nur einem SDAX-ETF

Das Vergleichsdepot, welches aus nur einem SDAX-ETF besteht und ebenfalls mit 15.000 € gestartet wurde, steht weiterhin im Minus, und zwar bei 13.835,40 €.

Alles zu diesem Experiment

Alle Infos zu diesem Spiel findest du auf der folgenden Seite:

Experiment Levermann-Depot

In letzter Zeit passiert da aber nicht viel, außer dass ich wöchentlich die Stände aktualisiere.

Disclaimer

Dieses Experiment ist nur ein Spiel, das ich überhaupt nicht zum Nachahmen empfehle. Auch empfinde ich die Strategie, die dahinter steckt, wie bisher als fragliches Phänomen.

4 Antworten auf „Levermann-Experiment 2.0: Ich warte weiter ab“

Hallo Frau Wolf,
vielen Dank für den wunderschönen Blog zum Levermann-Experiment.
Wenn ich mir die Aktienauswahl so ansehe könnte ich mir vorstellen, dass z.B. Villeroy & Boch auf Grund der aktuell hohem Energiepreise Probleme bekommen werden. Alle Produzenten/Hersteller die einen hohen Einsatz an Fossilen Brennstoffen für ihre Produktion haben, sind gerade dabei die Produktion zu drosseln oder sogar abzustellen.
Darunter fallen z.B Dachziegel, Mauerziegel, Keramikfliesen und eben auch Sanitärkeramik.
Ich würde auf Grund der Situation hier eher verkaufen.
Was ist Ihre Meinung dazu?

Viele Grüße aus Südthüringen
Thomas Birke

Ich kann den Einwand schon verstehen. Das hat mit dieser Strategie, die ich hier ausprobiere, aber nichts zu tun und ist in den Kursen doch ohnehin schon berücksichtigt, bevor ich handeln kann. Für mich bleibt das hier nach wie vor ein Spiel und ich zocke eben so weiter.

Außerdem (auch im Hinblick auf andere größere Investments) kann man nie alle Eventualitäten berücksichtigen. Heute sind es die hohen Energiepreise, morgen wird der Zucker knapp, übermorgen werden Smartphones unmodern. Was weiß denn ich.

Sehr geehrte Frau Wolff, da ich aus Ihren Investitonsentscheidungen für das Levermannexperiment mitbekommen habe knien Sie sich immer sehr intensiv in das Geschäftsmodell der Firmen in die Sie investieren rein.
Ich habe deshalm mal eine Frage zu Cliq Digital. Alles was ich so an Daten über diese Firma erhalten habe geben ein sehr positives Bild ab.
Der Stephan Pflug hat auch schon lange Cliq Digital in seinem Wikifolio.
Haben Sie irgendwelche Erkenntnisse warum diese Aktie so schlecht läuft. Der Levermanncheck nach Ihrer Methode ergibt eine Berertungszahl von 5. Wobei der Abschlag im Wesentlichen durch die Chartentwicklung hervorgerufen wird. Wie sehen Sie das Geschäftsmodell mit den Streamingdiensten von Cliq Digutal? Gibt es da einen Haken? Würde mich freuen wenn Sie dazu eine Einschätzung abgeben könnten.

So intensiv wie Sie glauben befasse ich mich nicht mit den einzelnen Geschäftsmodellen.
Zu Cliq Digital habe ich keine tieferen Erkenntnisse. Damit haben Sie sich bestimmt intensiver beschäftigt als ich.

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