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Levermann-Experiment

Levermann-Experiment 2.0: Ein Verkauf mit Gewinn

Bei der Auswertung vom vorigen Wochenende hat die letzte Aktie, die seit Beginn in diesem Depot ist, zum Ausstieg geläutet. Wer meinem Newsletter vom letzten Sonntag gelesen hat, weiß bereits, wovon ich rede.

Es handelt sich um die Aktie von Mutares. Die hatte ich schon in meinem vorigen Levermann-Experiment gekauft und ins neue übernommen. Dabei hatte ich einfach den Kurs zum Jahreswechsel 2020/21 als „Pseudokaufkurs“ angesehen. So konnte ich die beiden Experimente sauber voneinander trennen, ohne einen unsinnigen Zwischendurch-Verkauf ausführen zu müssen.

Gegenüber besagtem Pseudo-Verkaufskurs ist nun ein Gewinn von über 34% realisiert worden. In Wirklichkeit sogar noch etwas mehr, denn der wirkliche Kaufkurs lag etwas tiefer.

Gekauft habe ich dafür KSB Vz. (ISIN: DE0006292030). Die bauen Industriemaschinen, vor allem Pumpen und Armaturen.

Sowohl im Aktien.guide* als auch in meinem Excel-Tool bin ich auf Kaufpunktezahlen nach der Levermann-Methode bzw. meiner leicht angepassten Strategie gekommen.

Der aktuelle Stand, Levermann-Depot am 06.05.2022

Zum Ende der Woche hin ging es nun überall an den Börsen abwärts. Mein Levermann-Depot blieb davon auch nicht verschont. Hier der Stand vom Freitag zum Börsenschluss:

NameinvestiertWert
ALZCHEM1.239,001.188,00
CEOTRONICS925,40969,65
CR CAPITAL1.152,801.230,80
EINHELL GERMANY1.339,001.468,80
ERNST RUSS1.214,29977,60
FCR IMMOBILIEN 1.105,891.566,00
FUNKWERK1.209,401.231,20
HELMA1.212,001.202,50
HORNBACH HOLDING1.247,201.378,00
KSB VZ.1.159,001.098,00
PROGRESS-WERK OBERKIRCH1.185,001.151,40
VILLEROY & BOCH1.207,001.572,00
Depotwert:15.033,95
Cash:744,04
Gesamtwert:15.777,99

Gegenüber dem Startwert von 15.000 € ist es noch ein dünnes Plus. Das kann man vom Benchmark-Depot weiterhin nicht behaupten. Dort ging es noch weiter ins Minus. Bestehend aus nur einem SDAX-ETF stünde es etwa bei 13.265 €.

Die genauen Zahlen zu meinen Transaktionen

Wie immer hier:

Experiment Levermann-Depot

Smart Beta ETF als Alternative zu Levermann?

Vielleicht liegt es gerade daran, dass die Levermann-Strategie noch immer so viele Interessenten hat. Vielleicht sagen die sich: Was die Frau Levermann da in ihrem Buch geschrieben hat, klingt so vernünftig, das muss einfach funktionieren. Ob das stimmt, sei dahingestellt.

Aber wer hat schon die Zeit und Lust, das wirklich so konsequent durchzuziehen? Möglicherweise wäre ein Smart Beta ETF einfacher und auch nicht schlechter. Das ist ein ETF, der anhand von fundamentalen Kriterien investiert, also in etwa in der Art wie in der Levermann-Strategie.

Ich werde mich demnächst mal ausführlicher damit beschäftigen und wenn es sich lohnt, meine Erkenntnisse hier ausführlich darstellen.

Wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest, schau mal wieder auf meinem Blog vorbei oder abonniere meinen Newsletter.

Achtung!

Das hier ist keine Anlageberatung. Mach es nicht einfach nach! Es ist nur ein Experiment. Ich finde diese Strategie nach wie vor fraglich.

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