Faulpelz-Formel

Das Experiment

Das wikifolio dazu

wikifolio „Faulpelz-Formel“

Zusatzinfo: Geschlossene Positionen

Austausch-Runde: 2017/18 – durchschnittlich 23,0% realisiert – Details: PDF-Datei

Austausch-Runde 2018/19

Faulpelz-Formel Magic Formula

Ranking Liste?

monatlich aktualisiert, zusätzlich mit Piotroski-F-Score
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Die Idee dahinter

Die ursprüngliche Idee stammt von Joel Greenblatt und nennt sich Magic Formula Investing. Dazu werden zwei Rankings über ein „Aktienuniversum“ erzeugt, und zwar das erste nach einer Art Kapitalrendite und das zweite nach einer Art Gewinnrendite. Die Rankings entstehen absteigend nach den beiden Renditen. Also je höher die Rendite desto kleiner der Platz im Ranking. Die Aktie mit der höchsten Rendite steht auf Platz 1 usw. Die beiden Rangzahlen zu jeder Aktie werden addiert. Über diese Summe wird ein Gesamtranking gebildet. Aus den Top-Positionen dieses Gesamtrankings werden 20 bis 30 Aktien gekauft und jeweils für ein Jahr gehalten, um sie dann wieder gegen Aktien, die sich dann auf den Top-Positionen befinden, auszutauschen.

Wie werden die Renditekennzahlen, über die die Rankings gebildet werden berechnet?

Kapitalrendite in % = Operatives Ergebnis : Bilanzsumme
Gewinnrendite in % = EBIT : (Marktkapitalisierung + Fremdkapital)

Die Kapitalrendite ist eine Kennzahl dafür, wie profitabel das Unternehmen arbeitet, je höher diese Prozentzahl, desto profitabler.
Die Gewinnrendite ist eine Kennzahl dafür, wie viel man aus seinem investierten Kapital herausholt. Auch hier sind natürlich höhere Zahlen am besten.

Besonderheiten der Faulpelz-Formel

Meine Variante, die ich Faulpelz-Formel genannt habe, besteht darin, Aktien der ganzen Welt zu betrachten und nicht nur US-Aktien wie in der Originalstrategie von Joel Greenblatt. Außerdem nehme ich eine Risikostreuung nicht nur über die verschiedenen Positionen, sondern auch über die gleichmäßig über das ganze Jahr verteilten Transaktionszeitpunkte vor.

Die Faulpelz-Formel ist ein Experiment, das ich mit Hilfe eines wikifolios durchführe. Mir ist klar, dass ein wikifolio nicht genau den gleichen Verlauf hat, wie es ein echtes Depot haben würde, in dem man die Transaktionen genauso ausführt. Was ist im wikifolio anders?

Negativ: Dividenden für US-Aktien werden aufgrund irgendwelcher Regelungen im Zusammenhang mit wikifolio-Zertifikaten nicht gutgeschrieben. Täglich „tropft“ ein kleiner Betrag an Zertifikategebühr aus dem Cash-Bestand. Das sind 0,95% p.a. Es wird eine Performance-Prämie von 5% nach dem High-Watermark-Prinzip abgezogen, d.h. vom Differenzbetrag zwischen einer Höchstmarke und der vorhergehenden werden 5% abgezogen. Das ist also so etwas wie eine Leistungsprämie, die immer beim Erreichen eines neuen Höchststandes fällig wird.

Positiv: Es werden keine Transaktionskosten berechnet. Es werden weder Kapitalertragsteuer noch Solizuschlag abgezogen, weder von Dividenden noch von Verkaufsgewinnen.