Kategorie-Archiv: Passives Einkommen

Passive ETF-Geldanlage nach Maß

In den letzten beiden Artikeln zum Thema ETF hatte ich bewusst Risiken hervorgehoben. Ich hatte ein Beispiel gezeigt, bei dem es viele Jahre dauerte, bis ein Kursverlust wieder aufgeholt werden konnte. Weiterhin hatte ich Ideen zur Risikominderung untersucht, die darauf basierten, den Anlagebetrag nicht auf einmal, sondern aufgeteilt zu investieren. Auch dadurch ließen sich zwischenzeitliche Wertrückgänge nicht vermeiden. So etwas muss man aushalten können, wenn man von den schönen Renditen des Aktienmarktes profitieren will. Das ist damit gemeint, dass Rendite die Belohnung für das Risiko ist, das man eingeht.

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Passive ETF-Geldanlage — ein paar Ideen zur Risikominderung

Am vorigen Freitag hatte ich einen Artikel zur ETF-Einmalanlage geschrieben bzw. ein Worst-Case-Szenario dazu dargestellt. Heute soll es darum gehen, wie man es besser hinbekommen könnte. Ich sage gleich vorweg: Es geht in diesem Artikel um passive Geldanlage. Die Situation ist die folgende: Jemand hat auf einmal eine größere Summe, die er/sie anlegen möchte und hat keine Lust, sich mit irgendwelchen ausgeklügelten Strategien zu befassen. Es soll möglichst einfach gehen und regelmäßige Erträge abwerfen. Deshalb betrachte ich auch in diesem Artikel nur das Investieren in einen ausschüttenden ETF auf einen breit gestreuten globalen Index, und zwar den MSCI World. Differenziertere Betrachtungen werden in weiteren Artikeln folgen.

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Die Tücken der ETF-Einmalanlage

„Kauf einfach einen ETF auf einen breit gestreuten globalen Index, dann kannst du nicht viel falsch machen. Und überhaupt, was soll das ganze taktische Geplänkel mit dem Aufteilen der Einzahlungen? Hau einfach alles auf einmal rein, so arbeitet dein ganzes Geld gleich für dich, nichts liegt brach. Auf lange Sicht ist das immer prima und bringt eine gute Jahresrendite.“

Auch wenn das hier ein wenig salopp formuliert ist, oftmals wird ein derartiger Ratschlag gegeben, wenn es darum geht, dass jemand eine größere Summe mit möglichst wenig Aufwand langfristig anlegen will, um daraus ein schönes passives Einkommen zu erzielen. Und ja, man kann damit rechnen, dass die Aktienmärkte auf lange Sicht im Schnitt etwa 7% jährliche Rendite bringen. Also ist der obige Ratschlag nicht völlig verkehrt. Allerdings möchte ich ein wenig dazu anregen, das nicht einfach so nachzumachen, sondern unter Beachtung des geplanten Anlagezeitraums und der individuellen Risikotoleranz noch einmal darüber nachzudenken.

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Das Märchen vom kleinen Home Bias

Es war einmal ein kleines Gespenst, das hieß Home Bias. Es spukte überall dort herum, wo es Aktien-Anleger gab. Zwei dieser Anleger waren Kevin und Oskar. Kevin hatte gehört, dass es cool sei, Aktien zu kaufen und „ganz einfach“ zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen. Er surfte durch Foren und Facebook-Gruppen und schnappte mal hier mal dort etwas auf, ohne einen richtigen Plan zu haben. Oskar dagegen las sich gründlich in die Materie ein und lernte sogar, Jahresabschlüsse der Unternehmen zu verstehen. Er fand es richtig prima, dass er über Aktienkäufe zum Miteigentümer von Firmen werden konnte und durch Dividenden an deren Gewinnen beteiligt wurde. Natürlich interessierte er sich dafür, was „seine“ Firmen so produzierten und wie profitabel sie arbeiteten.

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Neue Aktienbuch-Auflage und Scanner-Tool

Habe es nun endlich geschafft, mein Buch „Das Aktiendepot als Einkommensquelle“ zu überarbeiten. Die zweite Auflage der Print-Ausgabe ist vor ein paar Wochen erschienen. Der Verlag hat nun auch die E-Book-Variante fertiggestellt, die hoffentlich auch bald überall bereit steht.

In diesem Buch beschreibe ich die aus meiner Sicht wichtigsten Grundlagen zum Thema „Finanzielle Sicherheit erreichen durch Geldanlage in Aktien“. Ich habe mir sehr große Mühe gegeben, eine verständliche Anleitung zu schreiben: So kurz wie möglich, jedoch so ausführlich wie nötig.

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Immobilien-Investment etwas anders

Immobilien als Investment sind meistens solide, aber teuer. Außerdem ist der Aufwand als Vermieter nicht zu unterschätzen. Inzwischen gibt es die Möglichkeit, auf andere Art mit kleineren Summen und kürzeren Laufzeiten in Immobilienprojekten Rendite zu erzielen. Ich rede von Investieren in Immobilienprojekte über ZINSLAND (https://www.zinsland.de). Diese Möglichkeit möchte ich heute genauer betrachten.

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Levermann-Dienstag: Wieder ein Wechsel

Es war wieder Bewegung in meinem experimentellen Levermann-Depot. Zunächst ging es scheinbar unaufhaltsam nach oben und piekste durch die 20.000er-Marke, wie man auf dem Bild sieht. Dann kam ein kleiner Knick. Ich nenne ihn den Pferdewetten-Knick. Stammleser, die hier jeden Schritt nachvollziehen, werden wissend mit dem Kopf nicken. Am letzten Freitag ist die Pferdewetten-Aktie um fast 12% eingebrochen. Warum?

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10 Ideen fürs Dividendendepot

In letzter Zeit habe ich auf verschiedenen Blogs und auf Youtube Artikel gelesen bzw. Videos angeschaut zum Thema „Dividendenaktien und -depots“. Dort werden oftmals Kombinationen von Aktien mit jeweils hoher Dividendenrendite vorgestellt, deren Zahlungen möglichst gleichmäßig über das Jahr verteilt fließen sollen. Ich mag solche Beiträge sehr und möchte deshalb das Thema aufgreifen.

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P2P-Kredite — etwas zum Nachdenken

Ich schaue wenig fern und damit auch nicht sehr viel Fernsehwerbung. Aber eine ist mir in letzter Zeit doch aufgefallen, und zwar von Auxmoney. Die gibt mir zu denken. Ich muss hier wohl nicht erst erklären, was Auxmoney ist, oder allgemeiner, was Peer-to-Peer-Kredite sind. Denn ich behaupte mal ganz kühn, dass so ziemlich jeder, der einen Blog wie diesen hier liest, schon einmal mit dem Thema konfrontiert wurde. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, in P2P-Kredite zu investieren, aber der besagte Fernsehspot hält mich davon ab.

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