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Woher bekommt man einen Goldesel?

Wer noch zwanzig Arbeitsjahre oder etwas mehr vor sich hat, der kann sich später freuen, wenn die Kaufkraft seiner Altersrente noch mehr als die Hälfte der Kaufkraft seines jetzigen Einkommens beträgt. Da fragt sich der eine oder andere vielleicht: „Woher bekomme ich einen Goldesel, um nicht in Altersarmut abzurutschen?“

Für dieses Problem gibt es schon eine Menge vorgefertigter Lösungen in Form von sogenannten Altersvorsorgeprodukten: Riester-Rente, Rürup-Rente, fondsgebundene Rentenversicherung oder betriebliche Altersvorsorge usw. Es ist immer noch besser, irgendein Produkt von diesen abzuschließen, als überhaupt nichts zu tun.

Ich möchte hier auch gar nicht auf die einzelnen Details dieser verschiedenen Möglichkeiten eingehen, sondern ein Beispiel für solch einen Vertrag anhand von konkreten Zahlen zeigen, um das dann mit einer anderen Idee zu vergleichen, die ich im Anschluss daran vorstellen möchte.

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Aktien-Investment ETFs Motivation+Gamification

Wohlstandswegweiser: Der erste Topf ist voll! Wie weiter?

topf

Vom Land des Schutzes ins Land der Sicherheit.

Ich hatte in meinen Beispielen im letzten Wohlstandswegweiser-Artikel vorgerechnet, dass es zwei bis drei Jahre dauern kann, bis du genügend finanziellen Schutz hast, so dass dich unvorhergesehene Ausgaben nicht aus der Bahn werfen. Ich denke aber, in Wirklichkeit geht es viel schneller, und ich spreche da aus eigener Erfahrung. Warum? Mit dem „Topf“, der sich nach und nach füllt, wächst ein gutes Gefühl, und das ist als Motivation, als Antrieb nicht zu unterschätzen.

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ETFs

Passive ETF-Geldanlage nach Maß

In den letzten beiden Artikeln zum Thema ETF hatte ich bewusst Risiken hervorgehoben. Ich hatte ein Beispiel gezeigt, bei dem es viele Jahre dauerte, bis ein Kursverlust wieder aufgeholt werden konnte. Weiterhin hatte ich Ideen zur Risikominderung untersucht, die darauf basierten, den Anlagebetrag nicht auf einmal, sondern aufgeteilt zu investieren. Auch dadurch ließen sich zwischenzeitliche Wertrückgänge nicht vermeiden. So etwas muss man aushalten können, wenn man von den schönen Renditen des Aktienmarktes profitieren will. Das ist damit gemeint, dass Rendite die Belohnung für das Risiko ist, das man eingeht.

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ETFs

Passive ETF-Geldanlage — ein paar Ideen zur Risikominderung

Am vorigen Freitag hatte ich einen Artikel zur ETF-Einmalanlage geschrieben bzw. ein Worst-Case-Szenario dazu dargestellt. Heute soll es darum gehen, wie man es besser hinbekommen könnte. Ich sage gleich vorweg: Es geht in diesem Artikel um passive Geldanlage. Die Situation ist die folgende: Jemand hat auf einmal eine größere Summe, die er/sie anlegen möchte und hat keine Lust, sich mit irgendwelchen ausgeklügelten Strategien zu befassen. Es soll möglichst einfach gehen und regelmäßige Erträge abwerfen. Deshalb betrachte ich auch in diesem Artikel nur das Investieren in einen ausschüttenden ETF auf einen breit gestreuten globalen Index, und zwar den MSCI World. Differenziertere Betrachtungen werden in weiteren Artikeln folgen.

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ETFs

Die Tücken der ETF-Einmalanlage

„Kauf einfach einen ETF auf einen breit gestreuten globalen Index, dann kannst du nicht viel falsch machen. Und überhaupt, was soll das ganze taktische Geplänkel mit dem Aufteilen der Einzahlungen? Hau einfach alles auf einmal rein, so arbeitet dein ganzes Geld gleich für dich, nichts liegt brach. Auf lange Sicht ist das immer prima und bringt eine gute Jahresrendite.“

Auch wenn das hier ein wenig salopp formuliert ist, oftmals wird ein derartiger Ratschlag gegeben, wenn es darum geht, dass jemand eine größere Summe mit möglichst wenig Aufwand langfristig anlegen will, um daraus ein schönes passives Einkommen zu erzielen. Und ja, man kann damit rechnen, dass die Aktienmärkte auf lange Sicht im Schnitt etwa 7% jährliche Rendite bringen. Also ist der obige Ratschlag nicht völlig verkehrt. Allerdings möchte ich ein wenig dazu anregen, das nicht einfach so nachzumachen, sondern unter Beachtung des geplanten Anlagezeitraums und der individuellen Risikotoleranz noch einmal darüber nachzudenken.

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ETFs

ETFs – auch nur ein Hype?

In meinem vorigen Blog-Artikel „Dann bin ich eben out!“ hatte ich einige Finanz-Hypes aufgezählt, an die ich mich bewusst erinnern konnte, und die sich alle im Nachhinein als Übertreibungen herausgestellt haben. In einem Kommentar dazu zählte ein netter Leser weitere Beispiele auf. Eines davon hat mich ein wenig zum Nachdenken angeregt, und zwar „2017: Exchange Traded Funds“. Oder kurz ETFs.