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Geldanlage

Investieren aus dem Nichts: Lese-Spaß gehabt und nebenbei August-Ziel erfüllt

Mein Ziel für August in diesem Spiel („Nichts-Challenge“) bestand darin, ein Guthaben von 50 EUR auf dem Verrechnungskonto zusammenzubekommen, so dass es diesmal für zwei kleine (Sparplan-)Aktienkäufe zu je 25 EUR reichen würde.

Die ersten 25 EUR waren vorher schon so gut wie sicher, denn ich hatte im Juli an einer mehrteiligen und schnellen Umfrage bei content.de teilgenommen, für die es nun 11,60 EUR gab. Und auf dem Konto befand sich noch ein Restguthaben von über 14 EUR.

Meine Challenge bestand also im August darin, durch die Mini-Einkommensquellen weitere 25 EUR zu erwirtschaften.

Die Mini-Einkommensquellen

Das sind solche, die nicht lohnen, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber für ein paar Euros nebenbei, z. B. für ein Spiel wie dieses, ist so etwas OK.

Dazu gehören Dinge wie Texte schreiben über Plattformen wie content.de, die Transcription-Plattform GoTranscript.com und bezahlte Umfragen über den EntscheiderClub.

Meine Bedingung dafür: Ich will mich nicht zeitlich festlegen. Ich will Dinge finden und ausprobieren, die nahezu jeder einfach nachmachen kann.

Was soll das?

In diesem Spiel geht es mir darum, die Ausrede „Ich würde ja gerne in Aktien investieren, aber ich habe kein Geld dafür übrig“ zu widerlegen. Wer mehr dazu wissen möchte, kann hier etwas darüber erfahren:

Von so etwas wird sicherlich niemand reich, aber es ist eine Möglichkeit, spielerisch zu lernen, ohne viel dabei zu riskieren.

August-Ziel erfüllt trotz eigener Faulheit

Anstelle mich diesmal um Mini-Einkommen aus „Ausbeuterplattformen“ – wie manche sie zu Recht nennen – zu kümmern, habe ich mein jüngstes Hobby weiterbetrieben und davon profitiert. Als reine Einkommensquelle ist es jedoch nicht zu sehen, denn die Einnahmen daraus sind nur ein Nebeneffekt.

Es geht um „Vorablesen“. Vor einiger Zeit hatte ich diese Plattform entdeckt, über die man als Testleser ganz neue Bücher lesen kann, noch bevor sie erscheinen. Die Bücher bekommt man frei Haus und muss im Gegenzug eine Rezension schreiben. Hier hatte ich das genau erklärt:

 Spartipp: Neue Bücher kostenlos lesen – sogar vor dem Erscheinungsdatum

Die Bücher kann man hinterher – Internet sei Dank – ganz einfach verkaufen.

Ich hatte dort bisher fast jede Woche seit meiner Anmeldung Mitte Mai an der Verlosung teilgenommen und insgesamt bis heute elf Bücher gewonnen. Alle die ich bisher gelesen habe, haben mir gut gefallen. Kein Wunder, denn ich hatte sie anhand von Leseproben ausgewählt.

Da ich keine Bücher sammle und sie nach dem Lesen nur im Regal stehen und einstauben würden, kam ich auf die Idee, sie als Nebeneffekt-Einkommensquelle in diesem Spiel zu verwenden, indem ich sie an den Gebrauchthändler Momox verkaufe. Das geht schnell und einfach. Kurz nach dem Erscheinen gibt es ziemlich gute Preise dafür.  

Inzwischen hatten sich bei mir wieder fünf Bücher angesammelt, die schon erschienen waren und die ich bereits gelesen und rezensiert hatte. Dann habe ich noch den Momox-Newsletter abonniert und dafür einen Gutschein über 5 EUR Zusatzauszahlung beim nächsten Verkauf über mindestens 20 EUR bekommen. Für die fünf inzwischen gesammelten Bücher gab es 23,33 EUR plus 5 EUR Gutschein-Bonus. Also mit 28,33 EUR Ziel mehr als erfüllt.

Noch eine Plattform für Testleser

Übrigens hatte ich mich neben Vorablesen bei der Randomhouse-Gruppe angemeldet. Die haben einen eigenen Bereich für Testleser.

Gamification mittels Punktesystem wie bei Vorablesen hat dort aber keinen Einzug gehalten. Dort trägt man sich einfach für die Bücher, die man möchte, ein und irgendwann gibt es dann Bescheid, ob man es bekommt oder nicht. Meistens klappt das nicht. Dann kommt eine Mail, in der steht, dass man das Buch gern kaufen kann.

Nach sechs Absagen hatte ich schon gedacht: „Na, ob die überhaupt Testleseexemplare verschicken oder das nur als Werbeplattform nutzen?“. Bei Nummer sieben hat es dann aber geklappt. Ein richtig schöner Roman, allerdings ein ziemlich „fetter Klopper“, den ich bereits mit Begeisterung lese, so dass ich für die Texter-Plattformen usw. gerade gar keine Zeit habe.

Superschnell durch bezahlte Umfragen klicken

Ein paar Klicks durch bezahlte Umfragen beim EntscheiderClub mache ich jedoch nebenbei immer mal, so sind wieder über 10 EUR zusammengekommen, womit die nächste Auszahlung Anfang September schon sicher ist.

Inzwischen habe ich auch hier einen Weg gefunden, wie es schnell geht. Das geht natürlich zu Lasten der Genauigkeit meiner Antworten, aber angesichts der Bezahlung dafür habe ich kein schlechtes Gewissen.

Seien wir ehrlich: Wenn man die Fragen wirklich gewissenhaft lesen und beantworten würde, brauchte man immer länger als die angegebene Zeit. Und niemandem, der bei so etwas mitmacht, geht es darum, durch seine Antworten irgendetwas zu bewegen oder zu beeinflussen.

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Mein Tipp: Einfach die ganzen Listen von Fragen mit jeweils vielen Auswahlmöglichkeiten zwischen „trifft überhaupt nicht zu“ bis „trifft voll und ganz zu“ nach dem Zufallsprinzip um die Mitte herum beantworten. Das wird schon passen und geht schnell. 😉

Eigentlich fand ich das mit den Umfragen ziemlich stumpf, weshalb ich keine weitere Plattform hinzunehmen wollte. Aber vielleicht sollte ich es mir – weil’s inzwischen schnell geht – doch noch mal überlegen.

Meine neuen Investitionen

Bisher befinden sich PepsiCo, Samsung, CVS Health und Nike im Depot. Die Geschichte dazu ist folgende:

Mit Produkten von Pepsi (Cola und Chips) kann man schön aufs Sofa lümmeln und sich von einem großen Flachbildfernseher der Firma Samsung berieseln lassen. Durch das Couch-Potato-Dasein wird man aber unter Umständen krank, so dass man Gesundheitszeug in Anspruch nehmen muss. Da kommt CVS Health ins Spiel. Irgendwie packt einen dann die Idee, dass auch Sport ein guter Ausgleich wäre, also Sportartikelhersteller Nike.

Natürlich habe ich zusätzlich noch auf die Fundamentaldaten der Unternehmen geschaut, und sie nicht nur anhand meiner abstrusen Geschichte ausgewählt. Beispielsweise hatte ich diesen Artikel geschrieben:

Welche Aktie ist günstiger? Besser als nur KGV und PEG

Für die nächsten Investments geht die kleine Geschichte weiter: Nach dem Sport ist eine erfrischende Dusche super und auch die Klamotten sollten ab und zu gewaschen werden. Ein dazu thematisch passendes Unternehmen ist Henkel. Ich habe die Stammaktie ausgewählt.

Zur Auswahl standen auch die Henkel Vorzugsaktie und Procter & Gamble. Henkel sieht für mich ein klein wenig attraktiver aus als Procter & Gamble. Hinzu kommt noch, dass die Henkel-Waschmittel (Persil, Spee) besser riechen als die von Procter & Gamble (Ariel, Lenor). Die Henkel-Stammaktie kostet weniger und hat eine höhere Dividendenrendite als die Vorzugsaktie.

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Für das zweite Investment geht es weiter mit einer Immobilien-Aktie, denn für die Geschichte vom Cola trinken und Chips essen bis hin zum Duschen und Wäschewaschen braucht man ein Dach über dem Kopf. Meine engere Auswahl fiel auf Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien. Ich habe mich für TAG Immobilien entschieden.

Das Unternehmen aus dem MDAX ist recht solide und die Aktie ist keine Namensaktie, wie die anderen beiden. Namensaktien kosten beim Kauf pauschal eine Gebühr von 1,95 EUR für die Eintragung ins Namensregister. Dadurch würden die Gebühren für die Ausführung eines Sparplans unverhältnismäßig hoch.

Bei der Consorsbank, die ich zur Durchführung dieses Experimentes verwende, kann man der Eintragung ins Namensregister mittels eines Formulars zwar widersprechen, aber diesen Aufwand würde ich nur betreiben, wenn es keine Alternative gäbe.

Der aktuelle „Spielstand“

Depotübersicht, Transaktionen, Dividenden, Einkommen usw. trage ich etwa einmal wöchentlich hier ein:

Mein Ziel für September

Diesmal bleibe ich beim Minimum von 25 EUR, die bis zum Monatsende auf dem Verrechnungskonto sein sollen.

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