Investieren aus dem Nichts: Die erste Investition ist durch, die nächste steht bevor

Heute gebe ich ein Update zu dieser Challenge. Die Grundidee: Durch Mini-Einkommensquellen ab und zu ein paar Euros extra verdienen und diese immer dann, wenn 25 EUR zusammengekommen sind, in eine Aktie investieren.

Ich möchte damit demonstrieren, wie man bereits mit dem Investieren beginnen kann, wenn man noch kein Geld dafür übrig hat. Dazu habe ich mit einem neuen leeren Konto und Depot angefangen.

Um meine „Investments aus dem Nichts“ einzugehen, verwende ich bisher eine Texter-Plattform und eine Seite mit bezahlten Umfragen. Nun plane ich, eine weitere kleine Einkommensquelle hinzuzufügen. Das heißt nicht, dass ich mehr Zeit in dieses „digitale Flaschensammeln“ stecken werde. Ich möchte einfach mehr Auswahl an Möglichkeiten haben.

Übrigens habe ich inzwischen auch zu diesem Experiment eine zentrale Seite unter „Artikelserien“ eingefügt, auf der ich immer den aktuellen Stand zeige.

Der erste Aktienbruchteilkauf

Im April hatte ich mein erstes Zwischenziel erreicht, die ersten 25 EUR durch diesen Kleinkram zusammenzubekommen. Es ist sogar etwas mehr geworden, nämlich 29,48 EUR. Bis ich sie ausgezahlt erhalten und zur Depotbank überwiesen hatte, war es bereits Mai.

Inzwischen hatte ich mir überlegt, in welche Aktie ich als erstes investieren wollte und mich für PepsiCo entschieden.

Bei der Consorsbank kann man den 1. oder den 15. des Monats zur Ausführung eines Sparplans wählen. Also sollte der 15. Mai der erste Ausführungstermin sein. Als Intervall hatte ich den längsten Zeitabstand, der möglich ist, eingestellt, und zwar halbjährliche Ausführung.

Inzwischen ist die PepsiCo-Aktie gekauft worden, und zwar 0,19934 Anteile. Gekostet hat mich das Ganze inklusive Gebühren 25 EUR. So ist noch ein Restguthaben von 4,48 EUR übrig.  

Neue Einnahmen über content.de und ein Tipp für Texter

Derweil habe ich bei content.de insgesamt drei Aufträge abgearbeitet, und zwar einen Artikel zu einem Wirtschaftsthema und zwei zu Gartenzeug. Von Gartenbau habe ich zwar keine Ahnung, aber ich brauchte nur vorgegebene Inhalte neu zusammenzuschreiben. Es gab in den Auftragsbeschreibungen sogar Links auf passende Inhalte.

Das ist noch ein Tipp, wie man möglichst effektiv beim Schreiben dieser Auftragstexte ist: Entweder man hat vom Thema so viel Ahnung, dass man den Text dazu einfach runterschreiben kann – das ist der seltenere Fall – oder man findet schon einen passenden fertigen Text, durch den man sich inspirieren lassen kann. Damit meine ich nicht plagiieren, sondern völlig umformulieren und in eine neue Struktur bringen. Das geht auf jeden Fall schneller als mit einem leeren Textdokument zu beginnen. Tiefgehende Recherche wird für die dortige Bezahlung ohnehin nicht erwartet.

Mit diesen drei Texten habe ich 22,70 EUR verdient, deren Auszahlung ich bereits erhalten und auf mein Consorsbank-Konto überwiesen habe. So reicht das dort vorhandene Guthaben von 27,18 EUR bereits für die nächste Investition.

Weitere Erfahrungen mit dem EntscheiderClub

Beim EntscheiderClub habe ich inzwischen mehrere Einladungen zu Umfragen erhalten. Vier sind auch wirklich bis zum Ende durchgeführt und vergütet worden. So beträgt mein Kontostand dort 5,70 EUR. Die 10 EUR, ab denen es auszahlbar wird, rücken also etwas näher.

Eine Umfrage endete, nachdem ich alles beantwortet hatte, mit einem Fehler und zunächst ohne Vergütung. Aber nach einer kurzen E-Mail habe ich die Gutschrift sofort bekommen. Die Sache sieht mir also recht seriös aus.

Bisher sind Abbrüche immer schon nach recht kurzer Zeit passiert, das halte ich auch für relativ fair. Noch fairer wäre natürlich eine Trostgutschrift, wenn auch nur symbolisch. Das kenne ich von einer anderen Umfrageplattform. Allerdings gibt es dort nur Amazon-Gutscheine. Ich hatte auf meinem Blog vor längerer Zeit einen Artikel darüber geschrieben: Online-Umfragen als Einkommensquelle für nebenbei?

Damals war ich zu dem Schluss gekommen, dass sich Online-Umfragen nicht lohnen. Der Meinung bin ich auch heute noch. Aber in dieser Challenge geht es ja nicht um lohnende Einkommensquellen.

Soll für Mai ist erfüllt, die nächste Investition wird beauftragt

Mein Teilziel für Mai habe ich also bereits ebenfalls erreicht und ich kann den zweiten Sparplan zum Kauf der nächsten kleinen Position schon für den 1. Juni einstellen.

Ich habe für mein zweites Investment Samsung Electronics ausgesucht, denn wozu kann man denn Cola und Chips, die Pepsi herstellt, besser konsumieren, als vor dem schönen großen Samsung-Fernseher?

Wie ich die Aktien für dieses Spiel auswähle

Spaß beiseite, wie wähle ich überhaupt die Aktien für diese spielerische Challenge aus? Vom Prinzip her nicht anders als für mein Hauptdepot. Darüber hatte ich vor kurzem einen ausführlicheren Artikel veröffentlicht: Investieren kann so einfach sein – egal ob Crash oder nicht

Natürlich muss ich mich hier auf sparplanfähige Aktien beschränken. Die Consorsbank bietet derzeit rund 400 sparplanfähige Aktien an. Wenn ein neues Investment ansteht, schaue ich die Liste durch und entscheide mich für ein Geschäftsfeld, in dem ich nach einer guten Aktie suche.

Die Fundamentaldaten des Unternehmens müssen für mich passen. Kurz gesagt: langfristig gewinnbringend, solide Bilanz, gute Dividenden. Überhaupt sind für diese Art zu investieren nur Dividendenzahler sinnvoll. Denn mit derart kleinen Beträgen nur auf Kurszuwächse abzuzielen würde nicht funktionieren, denn Verkäufe würden zu viele Gebühren kosten.

Meine dritte mögliche Mini-Einkommensquelle

Nun zur anfangs angekündigten weiteren Einkommensquelle. Das ist eine Plattform, bei der ich mich auch schon vor einiger Zeit angemeldet hatte und die ich schon relativ lange nicht mehr genutzt habe. Ich werde sie reaktivieren. Es geht dabei um GoTranscript.

Dort sollen Texte aus Audiodateien transkribiert werden. Es ist eine amerikanische und damit komplett englischsprachige Plattform, aber es gibt dort auch immer wieder Aufträge für anderssprachige Transkriptionen, so auch in Deutsch. Die werden sogar etwas besser bezahlt als die englischsprachigen. Für eine Minute deutschen Text gibt es 1 USD, während man für englischen nur 0,60 USD pro Minute bekommt.

Um dort zugelassen zu werden, muss man eine Aufnahmeprüfung ablegen. Diese besteht aus einem theoretischen Teil, den ich als einfach empfand, und einem schwierigen praktischen Teil, den ich zum Glück auf ganz legale Weise umgehen konnte.

Beim theoretischen Teil sind Multiple Choice Fragen zu beantworten. Diese beziehen sich auf die Anleitung, die es dort gibt. Man kann also sämtliche Antworten in der Anleitung nachschlagen. Dafür gibt es keine Zeitbegrenzung.

Als praktische Prüfung gibt es eine ziemlich verrauschte und schwer verständliche englischsprachige Audiodatei. Ich glaube nicht, dass ich diesen Test bestanden hätte. Da aber mein schriftliches Englisch einigermaßen annehmbar ist, habe ich eine nette Mail an den Support geschrieben und nachgefragt, ob sie auch eine praktische Prüfung mit einer deutschsprachigen Audiodatei für mich hätten, weil ich ohnehin nur Texte in Deutsch transkribieren wollte. Es gab keine, aber ich wurde einfach so freigeschaltet, allerdings eingeschränkt auf deutsche Texte, was OK ist.

Ob das heute auch noch so funktioniert, kann ich nicht sagen, denn meine Anmeldung ist schon eine Weile her. Texte zu transkribieren geht auf jeden Fall schneller, als neue Texte zu verfassen. Falls dich so etwas auch interessiert, ist hier ein Link dorthin: gotranscript.com *

Nun habe ich also drei Miniquellen, die ich für diese Challenge verwende. So kann ich mir die bequemsten Sachen aussuchen und komme ganz bestimmt auf die 25 EUR Sparrate im Monat.

Links *

Hier noch einmal die Links von allem, was ich für die Challenge verwende:

Aktiensparpläne Consorsbank

Sparplan

Texterplattform: content.de

content.de

Umfragen: EntscheiderClub

Transkription: GoTranscript

GoTranscript.com

Mit * gekennzeichnet sind Affiliate-Links.

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