Welcher Geldtyp bist du? (mit Video)

Bist du ein Armin Arm, ein Max Mittel oder ein Richard Reich? Hier lernst du die drei kennen. Mit wem davon kannst du dich am ehesten identifizieren? Schau dir das Video an oder lies den Text.

Die drei Typen im Umgang mit Geld

Armin Arm

Armin hat Einnahmen und Ausgaben. Er gibt immer alles aus – für die üblichen Dinge: Essen, Wohnen, Kleidung, Mobilität, Hobbys und alles, was ihm gerade in den Sinn kommt. Wenn er mal mehr Geld hat, gibt er auch das aus.

Max Mittel

Max hat ebenfalls Einnahmen und die üblichen Ausgaben. Aber was er noch hat, ist ein Eigenheim, in dem er und seine Familie wohnen. Dafür hat er einen Kredit aufgenommen. Er fährt einen neuen und teuren Wagen, auch auf Kredit gekauft. Jedes Jahr muss ein All-Inklusive-Urlaub her, natürlich auch auf Kredit. Diese Dinge sind Verbindlichkeiten. Ihre Unterhaltung, vor allem die Raten, saugen einen Großteil seiner Einkünfte ab und machen sofort Ausgaben daraus.

Richard Reich

Auch Richard hat Einnahmen und die üblichen Ausgaben. Aber anstelle Geld in Verbindlichkeiten zu stecken, kauft er nach und nach Vermögenswerte. Das sind zum Beispiel Aktien, Anleihen und Vermietungsimmobilien. Durch die Aktien beteiligt er sich an Firmen und deren Gewinnen. Durch die Anleihen gibt er anderen Kredit und erhält Zinsen dafür. Aus seinen Immobilien erhält er Mieteinnahmen. Auch er mag Luxus. Aber Verbindlichkeiten gönnt er sich erst, wenn seine Vermögenswerte dafür bezahlen.

Drei Geldtypen

Armin Arm, Max Mittel und Richard Reich stehen für die drei Verhaltensmuster im Umgang mit Geld. Dabei ist die Höhe ihrer individuellen Einnahmen zwar nicht völlig unwichtig, jedoch zweitrangig.

Es gibt einige Menschen mit relativ hohem Einkommen, die trotzdem immer ein Armin Arm bleiben, weil sie alles zum Fenster hinauswerfen.

Wer wie Max Mittel mit seinem Geld umgeht, muss sein „Hamsterrad“ ständig am Laufen halten.

Nur Richard Reich wird früher oder später seinem Namen alle Ehre machen.

Welcher Geldtyp willst du sein?

Lerne zu unterscheiden:

Vermögenswerte bringen Geld.
Verbindlichkeiten kosten Geld.

Brauchst du noch ein günstiges Wertpapierdepot zum Vermögensaufbau? Hier kannst du vergleichen:
Depotrechner *

Kiyosaki lässt grüßen

Die Idee, Einnahmen und Ausgaben sowie Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf die im Video gezeigte Art gegenüberzustellen, stammt von Robert T. Kiyosaki:

Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen *

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7 Kommentare

  • Ich konnte mit dem Buch mal so überhaupt nix anfangen habe mich an dem Ami Stil extrem gestört und dazu noch alles super schwarz / weiß mit endlosen Wiederholungen bis es der letzte Dumbatz kapiert. Aber wenn es dem ien oder anderen hilft nachzudenken und dann zu handeln ist ja gut – bin eher der Typ „Kommer“ 😉

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    • Ja, aber immerhin investierst du dann doch in Vermögenswerte und genau darauf kommt es an.

      Ich persönlich finde übrigens auch nicht alles zu 100% richtig, was Robert Kiyosaki so schreibt oder äußert, aber diese Unterscheidung zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten halte ich für gut und richtig.

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  • Rich Dad Poor Dad ist wirklich für ganz grundsätzliches Basis-Finanzwissen, wobei hier der Unternehmer-Ansatz sowie die Lukrativität von Immobilien nicht wirklich auf den deutschen Lebennsstil übertragbar ist. Für das richtige Mindset vielleicht bei dem Einen oder anderen wichtig, ich konnte aus dem Buch wenig bis gar nichts mitnehmen.

    Der Finanzwesir hat ein schönes kleines Buch geschrieben das ich Einsteigern empfehlen würde, und etwas schöner geschriebenen als den nüchternen „Kommer“ würde ich abweichend vom Mainstream das folgende Buch von der Vanguard Legende J.Bogle „Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens“ empfehlen.

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    • Hallo Daniel
      Das Finanzwesir Büchlein habe ich auch gelesen um nicht sagen verschlungen – das ist unterhaltsam und auf das wesentliche reduziert, damit kann ich, was anfangen das empfehle ich auch immer blutigen Anfängern als Erstes dann den Kommer wenn sie noch tiefer einsteigen möchten – das schreib ich auch extra auf meine Seite für alle die ernsthaft und nicht in P2P ihr Geld anlegen wohlen 😉
      J.Bogle „Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens“ ist mir schon mehrfach „begegnet“ das muss ich mir jetzt dann doch mal besorgen – Danke für die Anregung

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  • Wichtig ist, dass man weniger ausgibt als man regelmäßig verdient.
    Da Zinsen abgeschafft wurden kommt man an der Anlage in Aktien (zumindest ETFs) und Immobilien nicht herum.
    ETFs eignen sich für Anfänger und Kleinsparer, die kein gestreutes Aktiendepot anlegen können.
    Bei ETFs kann man mit kleinen Sparbeträgen Auf größere Anlagesummen sparen. Auch das Geld für einen neuen Wagen oder neue Möbel kann man mit ETFs ansparen. Dabei sollte man aber nicht unbedingt das gesammte Spargeld in ein protziges Auto stecken, sondern sein Sparguthaben für das Alter behalten und weiter anwachsen lassen.
    Mit Einzelaktien kann man mehr verdienen, als mit ETFs. einfach weil man mit einem ETF seinen Sack mit guten- und weniger guten Aktien kaufen muss. Bei Einzelaktien kann man sich eine Gruppe aus chanchenreichen Aktien selbst zusammenstellen. Auch wenn man nicht die Top-Five genau trifft, so sollte die Rendite besser sein als bei dem ETF-Einheitsbrei nach Abzug der integrierten Verwaltungsgebühren.
    Mogli

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  • Also mein Lauf ist von Arm und hoffentlich bis reich. Immerhin hab ich bei null gestartet und mittlerweile ein grosses Depot aufgebaut. Nächstes Jahr dann vielleicht noch ein Fertighaus und ich wäre zufrieden. Ganz reich wäre daher gar nicht mal unbedingt notwendig! 🙂

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  • Also ich bin irgendwo in der Mitte. Was aber auch dadurch kommt, dass ich ein Autohaus noch nie von innen gesehen habe. Hier gibt’s viele Garagen in St. Gallen, aber das einzige was sich bei mir abnutzen sind die Turnschuhe vom vielen laufen… 😉

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