Die drei besten Payback-Hacks

Payback richtig nutzen
Payback ist unter Sparfüchsen recht umstritten. Die einen sammeln einfach Punkte und denken nicht darüber nach. Die anderen sagen: Das lohnt nicht, dafür gebe ich meine Daten nicht her. Es dauert lange, bis genügend Punkte zum Einlösen zusammengekommen sind. Punkte können sogar verfallen. Dann war die ganze Sammelei umsonst. Außerdem gibt es dafür nur Prämien oder allenfalls Einkaufsgutscheine. Spart man dabei etwas? Nein, im Gegenteil.

Und dann sind da noch die vielen Sonderaktionen, zu denen es immer wieder neue eCoupons gibt. Da kann man schnell in FOMO verfallen. (FOMO = fear of missing out = die Angst, etwas zu verpassen). Das ist alles Kalkül von Payback und deren Partnern. Du sollst damit ja auch nicht wirklich sparen, sondern im Endeffekt mehr ausgeben und dabei das gute Gefühl haben, du hättest gespart. So der eigentliche Plan. Ich verrate dir heute, wie du doch von Payback profitieren kannst, und zwar ohne großen Aufwand.

Bevor ich in die Details gehe:

  1. Deine Daten gibst du dafür her. Dein Kaufverhalten ist dadurch nachvollziehbar. Das lässt sich leider nicht wegtricksen.
  2. Für viele Dinge ist es ausreichend, sie gebraucht zu kaufen, so dass man dabei mehr spart als durch noch so geschickte Ausnutzung von Payback. So etwas ist natürlich vorzuziehen. Aber einige Dinge, wie z.B. Lebensmittel oder Geschenke kauft wohl kaum jemand gebraucht.

Die besten drei Payback-Hacks

Nr. 1: Der richtige Umgang mit eCoupons

Das sind die Dinger, die immer wieder Sonderaktionen versprechen: 10-fach Punkte bei Partner XY oder beim Kauf eines bestimmten Produkten o.ä. Du kannst sie natürlich verwenden, jedoch andersherum als es vorgesehen ist. Zunächst einmal: Lass dir keine Benachrichtigungen über neue eCoupons schicken und fall nicht auf die Befristung herein. eCoupons werden nicht weniger. Wenn einer abgelaufen ist, kommt ein neuer. Auch eCoupons, die du zum Geburtstag bekommst, sind nicht besser als die anderen, die es immer gibt.

Was meine ich mit „andersherum nutzen“? Wenn du sowieso etwas einkaufst, wozu es zufällig gerade einen eCoupon gibt, dann aktiviere den und fertig. Du kannst auch einfach in deinem Payback-Account alle eCoupons für Läden, in denen du ab und zu einkaufst, aktivieren. Wenn du sie doch nicht nutzt, ist das nicht schlimm. Sie verfallen und es kommen neue.

Nr. 2: Payback-Punkte auch bei Discountern erhalten

Wenn du deine Lebensmitteleinkäufe überwiegend bei Discountern ohne Payback erledigst, bekommst du trotzdem Payback-Punkte, wenn du mit der Payback-American-Express-Karte bezahlst. Payback bietet zwei solcher Karten: American Express und VISA. Die erstere hat bessere Bedingungen. Sie ist kostenfrei, du sammelst überall Punkte und bei Payback-Partnern sogar doppelt. Inzwischen akzeptieren hier in Deutschland sogar Aldi und Lidl Kreditkarten.

Ich gehe davon aus, dass die meisten meiner Blog-Leser ihre Finanzen gut im Griff haben, ein Haushaltsbuch führen und so auch bei häufigen Kartenzahlungen nicht den Überblick über ihre Ausgaben verlieren. Wenn das bei dir noch nicht so sein sollte, verzichte lieber auf solche Karten. Ansonsten ist es eine gute Idee.

Wenn du dir eine solche Karte zulegst, bekommst du sogar noch 1.000 Punkte extra. Das entspricht 10 EUR. Hier kannst du dir das Angebot genauer anschauen: *
American Express Payback Card

Nr. 3: Payback-Punkte direkt auszahlen lassen

Das Beste zum Schluss. Ich habe es auch erst vor kurzem gefunden und vor etwa 14 Tagen meinen Newsletter-Lesern mitgeteilt. Daraufhin habe ich einige freudig-verblüffte Rückmeldungen erhalten. Anstelle Punkte gegen Gutscheine oder Prämien zu tauschen, lassen sich die ab 200 einlösbaren, also bereits ab einem Betrag von 2 EUR, direkt aufs Bankkonto auszahlen. Einfach über diese Adresse:

https://www.payback.de/pb/bargeld

Diese Adresse muss man sich merken, denn Payback verlinkt sie nirgends. So verfallen dir keine Punkte und du bekommst wirkliches Payback.

* Affiliate-Link

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