Experiment LEGO-Investment: Stand nach vier Monaten und erster Miniverkauf

Kann man mit LEGO-Sets eine Rendite erwirtschaften? Ein Set kaufen, es zehn Jahre lang lagern und dann für das X-zig-Fache wieder verkaufen? Wer hat schon die Geduld dazu? Das müsste man doch mit mehreren Sets machen. Dann müssten die lange gelagert werden. Rendite gibt’s erst beim Wiederverkauf, wenn der Plan überhaupt aufgeht.

Derartige Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich mich durch Zufall Ende des letzten Jahres zum ersten Mal damit beschäftigte. Mich ließ diese Sache trotzdem nicht los. So suchte und fand ich weitere Informationen und Ideen, wie so etwas funktionieren könnte und plante das „Experiment LEGO-Investment“, das ich im Januar auf meinem Blog startete.

Nun läuft das Spiel bereits seit vier Monaten. Gestern habe ich endlich auch zu diesem Experiment eine zentrale Seite unter „Artikelserien“ eingefügt, auf der ich jeweils den aktuellen Stand sowie alles Dazugehörige übersichtlich darstelle.

Das Spiel geht weiter

Heute geht das Spielchen wieder einen Schritt weiter. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich mich bei meinen Käufen vom Spielwareninvestor Lars Conrad bzw. seinem Projekt 100, welches er in seinem Podcast und auf seiner Webseite beschreibt, inspirieren lasse. Einige seiner Empfehlungen habe ich ganz oder teilweise übernommen. Aber einige (virtuelle) Käufe habe ich mir selbst überlegt.

Gestern hat Lars wieder zwei Sets in seinem Projekt 100 gekauft, beide bei Spiele Max, weil sie dort gerade mit großem Preisnachlass zu haben sind, und zwar diese (Werbelinks zu Spiele Max):

Diesmal habe ich die Käufe nicht nachgemacht, da ich diese beiden Sets vorher bereits in mein virtuelles Portfolio aufgenommen hatte. Für das Kapitol hatte ich zwar etwas mehr „gezahlt“, aber trotzdem mit einem schönen Rabatt gekauft. Für die Hogwarts-Halle hatte ich vor etwa zwei Wochen schon genau das gleiche Angebot für geeignet befunden.

Solch ein Spiel ist ja ganz nett, aber du suchst lieber ein günstiges Online-Depot?

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Der aktuelle Stand

Ich habe nun alle Sets in meinem Portfolio anhand von ebay-Auktionen neu bewertet und dabei festgestellt, dass inzwischen drei der vier im Januar gekauften kleinen BrickHeadz-Figuren im Plus notieren.

Set-Nr. Name Kaufdatum Kaufpreis „Wert“ (03.05.19)
41594 BrickHeadz: Captain Armando Salazar 04.01.2019 7,95 4,00
41591 BrickHeadz: Black Widow 04.01.2019 7,96 9,50
41586 BrickHeadz: Batgirl 04.01.2019 7,96 12,50
41615 BrickHeadz: Harry Potter und Hedwig 04.01.2019 14,99 17,50
76085 DC Comics Super Heroes: Kräftemessen unter Atlantis 11.01.2019 16,99 9,00
76096 DC Comics Super Heroes: Superman™ & Krypto™ Team-Up 11.01.2019 14,99 ?
75535 Star Wars: Han Solo 11.01.2019 19,99 8,50
70618 The LEGO Ninjago Movie: Ninja-Flugsegler 30.01.2019 99,99 93,50
76100 Marvel Super Heroes: Royal Talon Attacke 26.02.2019 26,99 17,50
76099 Marvel Super Heroes: Rhino Face-Off by the Mine 26.02.2019 17,99 10,00
21030 Architecture: Das Kapitol 15.03.2019 67,99 50,00
75888 Speed Champions: Porsche 911 RSR und Turbo 3.0 31.03.2019 27,94 20,50
75954 Harry Potter: Die große Halle 20.04.2019 72,98 53,00
gesamt 404,71 305,50

Am besten schneidet dabei Batgirl (41586) mit 57% im Plus ab. Allerdings sind BrickHeadz nicht gerade hochpreisige Sets und die Rendite beträgt unterm Strich gerade mal 4,54 EUR. Das kann sich für dieses Set natürlich in den nächsten Jahren noch vervielfachen. Aber ich möchte jetzt einen ersten, wenn auch nur symbolischen, Rendite-Cashfow haben (siehe meine Spielregeln). Deshalb werde ich für dieses eine Set einen ersten virtuellen Verkauf verbuchen.

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Der erste (virtuelle) Verkauf

41586 BrickHeadz: Batgirl – gekauft am 04.01.2019 für 7,96 EUR – verkauft am 04.05.2019 für 12,50 EUR – Ergebnis: +4,54 EUR (+57%).

Bezogen auf das Gesamtinvestment (Budget) von 1.000 EUR , sind das 0,45% nach vier Monaten, eben eine erste symbolische Rendite. Ich bin ganz optimistisch, dass das demnächst noch besser geht.

Ich hatte mir ja schon im Laufe des Spiels vorgenommen, auf solch kleine Sets in meinem Portfolio künftig zu verzichten, weil ich denke, dass Aufwand und Nutzen hier in keinem vernünftigen Verhältnis stehen, auch wenn die prozentuale Rendite bezogen auf den Kaufpreis schnell sehr hoch ist. In der Realität müsste man die Dinger dann schließlich wirklich einpacken und verschicken.

Nun kommen zu meinem Restbudget von 1.000 EUR – 404,71 EUR = 595,39 EUR wieder 12,50 EUR dazu. Also stehen für weitere Käufe noch 607,79 EUR zur Verfügung.

Die zentrale Seite zum Experiment LEGO-Investment

Artikelserien / Experiment LEGO-Investment

2 Kommentare

  • Tolle Website, vielen Dank für die Erklärungen und Anregungen.

    Optionen handeln Sie nicht, oder? Ich vermute, man verliert mehr, als das man Gewinnt.
    Ich kann da leider auch nicht nachvollziehen, das man Gewinn macht, irgendwie undurchsichtig und nirgends praktisch erklärt.

    Schönen erholsamen Sonntag noch!

    Gefällt mir

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