Hose gerettet — Geld gespart

Geld Sparen Hose Reparieren
Ratsch! Verd… Sch… ! Da hat doch der Nagel, der seitlich aus dem Fensterbrett herausguckte, und den ich längst wieder reinkloppen wollte, beim Vorbeigehen in meine Hose „gebissen“.

Naja, das Loch ist nur sehr klein. So manch einer würde das Kleidungsstück noch ungeachtet dessen als Hauskleidung anziehen, ich aber nicht. So etwas macht mir schlechte Laune. Also: Wegwerfen? Loch stopfen? Zusammenpfuschen?

Nachdem ich mit einem Hammer dem Nagel zur Strafe mehrmals auf den Kopf gehauen hatte, so dass der nicht mehr aus dem Fensterbrett herausschauen konnte, hatte ich eine Idee: Ich könnte mir für das Loch in der Hose vielleicht einen kleinen passenden Aufnäher besorgen, so eine Art Label. Draufnähen und fertig, Hose gerettet, Geld für eine neue gespart.

So etwas könnte es vielleicht in diesem Billig-Kramladen direkt um die Ecke geben. Also nichts wie hin. Habe dort sogar noch etwas Besseres gefunden, nämlich anstelle eines Aufnähers ein paar Aufbügel-Flicken, sogar in passender Farbe. Also einen kleinen Stern ausgeschnitten, aufgebügelt und fertig. Sieht aus, als wenn’s so sein muss. Das Ganze hat mich einen Euro plus Strom fürs Bügeleisen gekostet. Und es ist noch ziemlich viel vom Aufbügler übrig. Kann also weiteren irgendwo rausguckenden Nägeln gelassen begegnen.

Habt ihr auch so schöne Beispiele, wie man durch eine einfache Lösung leicht defekte Dinge wieder reparieren und damit Umwelt und Geldbeutel schonen kann?

6 Kommentare

  • Ich habe eine ganze Schublade voller alter Fischdosen. Die Dosen lassen sich prima stapeln und in die Dosen habe ich Schrauben und Nägel einsortiert.
    In meinem Hobby behandele ich regelmäßig Werkstücke mit Chemikalien. Dabei benötige ich eine ganze Reihe aufeinander folgende Bäder. Statt teurer Laborschalen verwende ich leere Margarinetöpfe. Die kosten nix und ungebraucht gestapelt nehmen sie wenig Platz ein.
    Ein Bekannter von mir macht aus alten Autoreifen neue Schuhsolen. Nicht für die Tanzschuhe, aber diese Sohlen sind für Arbeitsschuhe rutschfest und langlebig. Die Schuhe müssen auch nicht zum TÜV.

    Mogli

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    • Jetzt machst du mich aber neugierig: Was ist dein Hobby? Irgendwas mit Elektronik, Leiterplatten? Oder Kunst? Die Idee mit den Schuhsohlen ist auch Klasse. Ich kann mir vorstellen, das man aus solchen Reifen auch ganz stylische Flip-Flops machen kann.

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  • Hallo Petra,

    ich freue mich auch immer, wenn ich alte Sachen retten kann. Z.b. neue Absätze für Schuhe beim Schuster.

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  • Im Kfz-Bereich lässt sich auch massiv sparen, da heute eigentlich nichts mehr repariert wird, sondern nur noch defekte Teile ausgetauscht werden. 2 Beispiele: 1. Damals ist beim Polo meiner Oma die Halterung des Hebels zum vorklappen des Fahrersitzes gebrochen. War ein ziemlich dünnes Plastikteil, VW wollte den ganzern Sitz austauschen und zwar für mehrere hundert Euro. Ich habe dann den Sitzbezug abgezogen und den Hebel mittels Kabelbinder wieder mit der Sitzlehnenmechanik verbunden. Kosten für den Kabelbinder lagen bei wenigen Cent.
    2. Bei unserer A-Klasse wurden auf beiden Seiten die Leitungen in den Außenspiegeln spröde, was sich durch eine Fehlermeldung bemerkbar machte. Das kommt vom ständigen Biegen der Kabel durch das automatische Heranklappen der Spiegel. Mercedes wollte beide Spiegel austauschen. Kostenpunkt je 500 Euro. Ich habe mir dann im Internet einen Plan zum Auseinandernehmen der Spiegel besorgt und alle Leitungen neu eingelötet,.Einen fertigen Leitungssatz gibt es gar nicht zu kaufen. Kosten für Leitungen, Lötzinn, Schrurmpfschlauch und Gewebeband vielleicht 10 Euro.

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    • Das sind zwei sehr schöne Beispiele. Auch wenn ich als Aktionärin natürlich ein Interesse daran habe, dass die Firmen Geld verdienen, bin ich der Meinung, dass es so, wie in den von dir beschriebenen Beispielen versucht wird, nicht sein muss. Da hast du super Lösungen gefunden.

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