DSGVO: Muss ich mein Gehirn nun auch dokumentieren?

yeahSo, ab heute sind alle persönlichen Daten sicher, und man darf nicht mehr genervt werden, wenn man dazu kein Einverständnis gegeben hat, und das EU-weit. Denn heute tritt die neue Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, in Kraft.
„Hipp hipp hurra, alles ist super, alles ist wunderbar!“
um es mit einem inzwischen schon ziemlich alten Song von den Ärzten auszudrücken.

Durch die Flut der E-Mails, die es jetzt von überall her gab mit dem Hinweis: „Wir haben unsere Datenschutzbestimmungen angepasst, das ist nun superdupertoll, lieber Kunde“, also durch diese Flut fallen die paar Spam-Mails und Newsletter, die man niemals bestellt hat, überhaupt nicht mehr auf. Danke liebe DSGVO!

Ich als Blogbetreiberin musste nun unter anderem auch eine neue Datenschutzerklärung erstellen, in der jeder Krümel dokumentiert ist. Und ich habe mit meinem Hoster und Newsletter-Dienstleister jeweils so einen Datendingsda-Vertrag abgeschlossen, damit auch alles mit rechten Dingen zugeht. Nun stelle ich mir allerdings die Frage: Was ist mit meinem Gehirn? Das ist doch auch ein Datenspeicher. So kann es durchaus vorkommen, dass dort auch personenbezogene Daten landen…

Leider haben schon einige Bloggerkollegen aufgegeben, weil sie sich den Stress nicht machen wollten. Wenn das nicht so traurig wäre, würde ich die neue DSGVO direkt amüsant finden. Was soll’s, ich bin vorher mit persönlichen Daten, in meinem Fall nur Namen und E-Mail-Adressen, so umgegangen, wie ich es auch von anderen in Bezug auf meine eigenen Daten verlangen würde, und damit ändert sich nichts.

Ich werde meinen Blog und auch meinen Newsletter so betreiben wie bisher, immer auf der Suche nach interessanten Inhalten zum Thema „Sparen, anlegen, frei sein“ im weiteren Sinne und wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Titelbild: Petra Bork / pixelio.de

Ein Kommentar

  • Endlich mal jemand, der der Sache mit etwas Witz begegnet. Nach der ganzen Panik konnte man ja schon befürchten, dass das komplette Internet verschwindet. Sich darauf vorbereiten – keine Frage – aber die Bloggerkarriere hinschmeißen wegen einer Verordnung, deren Tragweite die Politik selbst nicht so ganz durchschaut – muss nicht sein..

    Grüße vom Depotstudent Dominik 🙂

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