Sparkumpel gefällig?

„Boah, hör mir auf mit Geldsparen! Das lohnt sich überhaupt nicht. Bei der Bank gibt’s keine Zinsen, und das andere Zeug mit Aktien und hastenichgesehn ist mir viel zu kompliziert. Da hau ich die Kohle doch lieber auf’n Kopp.“

„Ich weiß, ich müsste mich mit Geldanlage befassen. Aber das Thema macht mir genauso viel Spaß wie ein Besuch beim Zahnarzt. Mein Bankberater will mir dauernd etwas verkaufen, da bin ich aber skeptisch, ob der das Richtige für mich auswählt.“

Könnte eine derartige Aussage auch von dir stammen? Als Leser meines oder anderer Finanzblogs wahrscheinlich nicht. Aber ich bin mir sicher: Die meisten Leute, die du sonst noch so kennst, sind genauso drauf. Was ich heute vorstellen möchte, ist für diese Menschen gedacht.

Ich schreibe heute über ein neues Produkt eines jungen engagierten FinTech-Start-Ups, eine verblüffend einfache Lösung für dieses Problem: Savemate. Und bevor hier gleich wieder Unkenrufe kommen: Nein, ich erhalte dafür keine Vergütung. Mir gefällt einfach die Idee.

Die Grundidee von Savemate

Spontane Geldanlage – auch kleinerer Summen – ab sofort einfach per Klick

Diese Formulierung habe ich direkt von Click’n Save, dem Unternehmen hinter Savemate, „geklaut“, denn eine bessere Formulierung fällt mir auch nicht ein, wenn ich es so kurz wie möglich erklären sollte.

Dahinter steckt eine App, mit der der Nutzer, wann immer er will, Geld sparen bzw. anlegen kann, in Einzelbeträgen ab 10 EUR.

Wie funktioniert es genau, und was kostet es?

Wie gesagt: Ich kann schon ab 10 Euro Wertpapierkäufe tätigen oder das Geld einfach als Tagesgeld beiseitelegen. Ich kaufe für mich geeignete Wertpapiere, ohne davon Ahnung haben zu müssen.

Savemate bietet dazu ein System an, bei dem ich bei jedem Sparvorgang aus nur fünf einfachen Möglichkeiten wähle (vier Wertpapierauswahlen konservativ, ausgewogen, dynamisch und nachhaltig, außerdem Tagesgeld). Dazu melde ich mich mit meinem Smartphone in der Savemate-App an, wähle eine Summe ab 10 Euro und eine der fünf Anlagemöglichkeiten aus, Klick und fertig! Das kann ich machen, wann immer es mir passt.

Das Geld wird für mich in den Wertpapieren, der hinter meiner Auswahl stecken, angelegt oder auf das Tagesgeldkonto geschoben. Ich kann den Wert meiner Geldanlagen jederzeit ebenfalls über die Savemate-App abrufen. Ich sehe dann den Betrag, den das momentan wert ist und dessen prozentuale Entwicklung bezogen auf meine Einzahlungen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um breit gestreute ETFs über Aktien oder Anleihen, je nach der ausgewählten Anlagemöglichkeit. So werden bei der Auswahl konservativ 75% in einen Anleihen-ETF und 25% in einen Aktien-ETF investiert, bei der Auswahl ausgewogen 50%/50%, bei dynamisch genau umgekehrt zu konservativ, also 75% Aktien und nur 25% Anleihen. Bei nachhaltiger Geldanlage wird zu 100% in einen ethischen Aktien-ETF investiert.

Im Hintergrund passiert dabei folgendes: Nach einem solchen Auftrag über mein Savemate-Konto wird der entsprechende Betrag von meinem Girokonto auf mein Verrechnungskonto bei der Sutor Bank (Partnerbank von Savemate) transferiert, wo dann die Wertpapiere gekauft werden und in meinem Depot landen. Verrechnungskonto und Depot sind bei der Eröffnung eines Savemate-Kontos automatisch für mich eingerichtet worden. Handelt es sich einfach nur um einen Tagesgeld-Auftrag, finden natürlich keine Wertpapierkäufe statt. Das Geld wird in dem Fall einfach entsprechend für mich eingezahlt.

Ich komme jederzeit an meine Geldanlagen heran und kann mir einen Teil davon oder auch alles auf einmal einfach über die App von meinem Savemate-Account auf mein Girokonto transferieren.

Dabei passiert im Hintergrund genau das Umgekehrte: Entsprechend des angeforderten Betrages werden Wertpapiere aus meinem Depot verkauft. Das Geld dafür landet auf dem Verrechnungskonto und wird von dort aus auf mein Girokonto überwiesen. Im Fall von Tagesgeld stecken keine Wertpapiere dahinter, es wird also einfach überwiesen.

Nun zu den Kosten: Bis zu einem Anlagebetrag von 1.500 EUR kostet das 1 EUR Depotgebühren pro Monat, bei über 1.500 EUR bis zu 20.000 EUR 0,79% vom Anlagebetrag pro Jahr, bei über 20.000 EUR sind es 0,49% vom Anlagebetrag pro Jahr. Die App kann man aber schon vor Eröffnung eines Savemate-Kontos kostenlos ausprobieren. Ansonsten fallen beim Kauf der ETFs nur Marktplatzgebühren im Bereich zwischen 0,1% und 0,3% an, welche direkt vom Anlagebetrag abgezogen werden. Diese geringen Gebühren sind keine Eigenheit von Savemate, sondern würden auch bei direkten ETF-Käufen neben weiteren Transaktionsgebühren der Depotbank, welche hier ganz wegfallen, gezahlt werden. Die ETFs selbst haben die bei ihnen üblichen niedrigen Managementgebühren von 0,2% bis 0,3% p.a.
Die Savemate-Depotgebühren werden quartalsweise, soweit das möglich ist, durch kleine Teilverkäufe von Wertpapieren beglichen oder ansonsten vom Girokonto eingezogen.

Fragen und Antworten

Ich habe Jens Katthagen, den CEO von Click’n Save, per Mail mit Detailfragen, die über die auf der Savemate-Webseite veröffentlichten Infos hinausgehen, regelrecht gelöchert. Er hat mir alles sehr offen und geduldig beantwortet, wofür ich mich herzlich bedanken möchte.

Frage 1: Es kann durchaus sein, dass ich mich bereits etwas im Thema ETF auskenne und Savemate vor allem deshalb nutzen möchte, weil ich nur wenig bzw. sehr unregelmä0ig Geld zum Sparen zur Verfügung habe. In dem Fall würde mich interessieren, welche ETFs genau hinter den einzelnen Auswahlen stecken, bevor ich investiere bzw. bevor ich mich überhaupt entscheide, ob ich Savemate nutzen möchte. Werden diese Informationen öffentlich zugänglich gemacht?

Antwort: Natürlich – Du kannst diese in den Produktinformationen jederzeit nachlesen. Insgesamt beruht das System auf drei ETFs. Das sind für Aktien ein ETF auf den MSCI World Index, für Anleihen ein ETF auf den iBoxx® EUR Liquid Corporates Top 75 Index (Euro Bonds) und für die nachhaltige Aktienanlage auf den MSCI Europe SRI Index.

Frage 2: Werden ausschüttende oder thesaurierende ETFs in die Portfolios aufgenommen?

Nur thesaurierende – da wir langfristig Rendite für unsere Nutzer erwirtschaften möchten und hier natürlich auch der Zinseszins wirken soll.

Frage 3: Bekomme ich neben den sehr vereinfachten Informationen der Savemate-App genaue Informationen zu meinem Depot, Verrechnungs- bzw. Tagesgeldkonto: regelmäßige Aufstellungen der einzelnen ETF-Positionen, Kauf- und Verkaufabrechnungen und Kontoauszüge?

Antwort: Ja – aus der App kannst Du auf alle Dokumente zu dem Referenzkonto zugreifen.

Frage 4: Es kann passieren, dass ein ETF geschlossen wird. In dem Fall gehe ich davon aus, dass ein anderer passender ETF ausgesucht und das nun frei gewordene Geld darin angelegt wird: Überhaupt wird die Auswahl der konkreten ETFs für die einzelnen Portfolios sicher „nicht in Stein gemeißelt“ sein. Wie wird bei einem Wechsel von ETF A zu ETF B vorgegangen? Bleiben die Anteile von ETF A in meinem Depot, und ab dann werden weitere von ETF B gekauft, oder wird umgeschichtet?

Antwort: Wir haben bewusst stabile ETF und Anbieter verwendet, so dass der Fall eher unwahrscheinlich ist.
Für den unwahrscheinlichen Fall werden wir eine kundenfreundliche Lösung finden.
Aktuell gehen wir davon aus, dass die Auswahl der ETF sehr langfristig gewählt ist.

Frage 5: Wird ein Rebalancing in meinem Depot entsprechend der Portfolios vorgenommen, so dass die anfängliche Aufteilung, z.B. 50% Aktien und 50% Anleihen erhalten bleibt? Wenn ja, wie oft?

Antwort: Wir überlassen es unserem Kunden, ob er rebalancen möchte oder nicht.

Rückfrage: Wie funktioniert das dann überhaupt? Nur durch zusätzliche Sparvorgänge (Geldanlage) seitens des Kunden?

Antwort: Ja – wir überlegen hier in Zukunft eine einfache Option zum Rebalancen einzubauen.

Frage 6: Gibt es auch die Möglichkeit, die Savemate-Depotgebühren immer von meinem Girokonto einziehen zu lassen, selbst wenn es genug Wertpapiere im Depot gibt, um einen Teil zum Decken dieser Kosten zu verkaufen?

Antwort: Das ist aktuell nicht vorgesehen.

Frage 7: Wenn ich nun Savemate für ein paar Jahre genutzt und mir damit ein ansehnliches Vermögen respektive Wertpapierdepot aufgebaut habe, sich meine Einkommenssituation und meine Spar- und Geldanlagemöglichkeiten immer weiter verbessert haben, und ich mich allmählich in das Thema Geldanlage eingearbeitet habe, möchte ich dann möglicherweise auf eigenen Beinen stehen. Werde ich die Möglichkeit haben, mein Depot (zumindest ganze ETF-Anteile) zu einer anderen Bank zu übertragen, oder muss ich über die App alles verkaufen bzw. auszahlen lassen, um es danach bei einer Direktbank meiner Wahl wieder neu anzulegen?

Antwort: Man kann das Depot einfach an eine andere Bank übertragen. Das wird in Zukunft immer einfacher, weil es ähnlich wie Kontowechsel- auch mehr und mehr Depotwechselservices gibt.

Mein Fazit

Mir gefällt das Level an Vereinfachung, das hier für den Kunden geschaffen wurde. Eigentlich halte ich Geldanlage direkt in ETFs schon für sehr einfach. Aber Savemate vereinfacht das noch weiter, denn der Kunde braucht nicht einmal mehr über die Auswahl konkreter ETFs nachzudenken.

Unbedarfte Anleger, die sich nicht mit den Details der einzelnen Wertpapiere auseinandersetzen möchten, müssen das auch nicht tun. In dem Fall reicht es vollkommen, für jede der bis zu fünf Geldanlagemöglichkeiten zu sehen, wie viel sie momentan wert ist und welche Wertentwicklung in Prozent das gegenüber den Einzahlungen bedeutet, z.B. ausgewogen: 2.096 EUR (+4,8%), entsprechend für konservativ, dynamisch usw., sofern das bespart wurde. Der Anleger kann aber, wenn er möchte, weitere Informationen, z.B. zu den konkreten ETFs , einsehen. So kann er sich nach und nach in das Thema einarbeiten, muss aber nicht, wenn er nicht will.

Für Selbstständige, die eher unregelmäßige Einnahmen und demzufolge mal mehr und mal weniger zum Sparen bzw. Anlegen übrig haben, ist Savemate eine gute Lösung. Sie können sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und erledigen Geldanlage einfach per Klick nebenbei.

Aufgrund der Gebühren würde ich Savemate für jemanden für ungeeignet halten, wenn derjenige nur Tagesgeld; auf der Savemate-Seite nennt sich die Anlagemöglichkeit „Sparkonto“; nutzen möchte, denn das ist bei nahezu jeder Direktbank ebenfalls sehr einfach und dazu gebührenfrei. Zum zusätzlichen Geldparken für zwischendurch, neben Investitionen in wenigstens eine der anderen Anlagemöglichkeiten, ist es eine gute Ergänzung und gehört ins Gesamtpaket.

Die Mindestgebühr mag zwar einerseits dagegen sprechen, dass jemand, der nur ganz wenig Geld zum Sparen übrig hat, Savemate benutzt. Andererseits kann das auch ein Ansporn sein, immer weiter in das Thema „hineinzuwachsen“ und seine Sparquote nach und nach zu erhöhen, besonders in sehr jungen Jahren.

Die Mindesteinzahlung von 10 EUR sehe ich auch als ein nettes Feature für zwischendurch, z.B. „Ich hab heut‘ dies und jenes geschafft. Dafür belohn‘ ich mich mal eben mit 10 EUR extra.“ Klick und angelegt!

Noch ein Wort zu den Gebühren: Natürlich sind diese unterm Strich höher, als wenn man sich selbst um seine Geldanlage in ETFs kümmert. Aber das ist nun einmal der Preis für das „Rundum-Sorglos-Paket“.

Ich persönlich werde kein Kunde von Savemate, denn ich beschäftige mich gern mit dem Thema Geldanlage. Für jemanden, der das nicht gern tut oder erst ganz am Anfang steht, ist Savemate durchaus eine Überlegung wert.

Mach dir selbst ein Bild

Hier kommst du zur Webseite von Savemate https://savemate.de/, wo du auch die App bekommst.

Sonstiges

Wie immer: Ich empfehle hier gar nichts, sondern stelle nur meine persönliche Meinung dar. Jeder ist für seine Entscheidungen und Handlungen selbst verantwortlich.

Titelbild: Rainer Sturm / pixelio.de

12 Kommentare

  • Der Artikel war aber bezahlt oder?

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  • Verstehe diesen Artikel nicht. Passt irgendwie nicht. Nicht bezahlt, wie geschrieben, also muss etwas anderes dahinter stecken…du kennst den CEO o.ä.
    Mir fehlt hier eindeutig auch etwas objektive Kritik. 🙂

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    • Schade, dass Du ein Problem mit meinem Text hast, aber vielleicht kann ich Dir mit etwas Klarheit, was meine Beweggründe für diesen Artikel angeht, helfen:

      Zur Frage nach dem Warum:
      Mir gefällt einfach die Idee von Savemate, siehe erster Abschnitt meines Textes. (Ich gebe zu, dass ich selbst gern auf solch eine Geschäftsidee gekommen wäre.) Nun ist es einer guten Idee jedoch egal, wer sie hatte. Wenn ich eine Idee mag, ist das für mich Grund genug, deren Details genauer zu untersuchen, ja alles regelrecht auseinanderzunehmen, wie ich es hier getan habe. Und warum dann nicht einen Artikel daraus machen? Es könnte ja auch andere interessieren. Ich kenne weder den CEO, noch werde ich für den Artikel bezahlt. Kann man nicht einfach eine Leistung von anderen anerkennen ohne Hintergedanken?

      Zum Thema objektive Kritik:
      Jeder Mensch, auch ich, hat seine eigene Sicht auf die Dinge, so etwas ist immer subjektiv. Es heißt ja auch MEINUNG und nicht UNSERUNG o.ä.
      In meinem Fazit habe ich genau beschrieben, für wen das Produkt meiner Meinung nach geeignet ist und für wen bzw. welche Situationen nicht. Mehr kann man wohl von niemandem verlangen.
      Wenn Du magst, kannst Du gern Deine eigene sachliche Meinung zum Thema anbringen. Ich bwzweifle aber, dass das eine „objektive Kritik“ werden kann, denn solche gibt es m.E. nicht.

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  • Vielleicht wäre noch erwähnenswert gewesen, dass sich diese App im Betastadium befindet und nur über „HockeyApp“ ausschließlich auf Geräte mit iOS zu transferieren ist. HockeyApp ist ein System, das zum Zwecke der „Crash-Analyse“ Daten von der entsprechenden „App“ empfängt. Hockeyapp gehört Microsoft … Eine App mit derartig sensiblem Inhalt (Livetracking des Geldanlageverhaltens) als Betaversion zu veröffentlichen halte ich für ziemlich kühn. Aber die Idee ist nicht dumm …

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  • Tut mir leid, aber das ist für mich ein Grund Deinem Blog keine Beachtung mehr zu schenken. Was soll die App? Du propagierst hier ein System das den Leuten sagt dass es nicht schlimm ist, dass Sie keine Ahnung haben. Mit 4 Kriterien wird die Investition meines sauer verdienten Geldes von „denen“ „entschieden“??? Sorry aber ich seh nur eins: Hier will sich mal wieder jemand an einer Stelle zwischenschalten und Verwalter spielen an der es absolut keinen Bedarf gibt. Das ist Geldmacherei. Nicht mehr und nicht weniger. Leute benutzt Euer Hirn.

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    • Ich propagiere hier gar nichts. Ich habe es lediglich beschrieben und meine Meinung dazu dargestellt. Ich denke, mein Artikel drückt das zur Genüge aus. Wenn Du Savemate negativ gegenüberstehst und es als Geldmacherei bezeichnest, OK, Deine Sache. Und Du musst Dich auch nicht entschuldigen, wenn Du nicht weiter auf meinem Blog lesen willst. Ich habe damit überhaupt kein Problem und bin trotzdem ein (meistens) gut gelaunter Optimist. Ich wünsche Dir alles Gute.

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    • Besser mit einer solchen Methode anfangen, als nie. Vielleicht wird sie ja irgendwann hinreichend sicher, damit „Dummies“ ihre ersten Schritte machen können. Petra braucht zwar keine Verteidigung, aber ich habe ihren Artikel nicht als Propaganda für diese App empfunden. Beschreibung der Funktionsweise, Benennen der „Nachteile“, Nachhaken bei den Protagonisten des Geschäftsmodells – das geht für mich über eine rein werbliche Erwähnung hinaus. Und der Disclaimer am Ende ist ja nun deutlich genug, man muss ihn nur lesen …

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  • Hallo Petra,

    das klingt für mich nicht attraktiv:

    Auf der Webseite lese ich:

    Mit savemate sparst du mit nur einem Klick.
    Du hast die Wahl zwischen fünf einfach verständlichen Geldanlagen. Diese bieten alles, was eine gute Geldanlage braucht. Sie wurden von unserer Investmentbankerin Alexandra für dich ausgewählt.

    Das Konto kostet dich nur 0,99€ pro Monat.
    Zusätzlich dann 0,79% des Depotwerts pro Jahr.

    Bei einem Deportwert von beispielsweise 5.000€ und einer Depotgebühr von 0,79% p.a. macht das pro Jahr 39,50 € und so ergibt sich pro Quartal eine Gebühr von 9,13€. Sollte das Depot nicht über eine ausreichende Deckung verfügen, z. B. weil sich deine Anlagen aufgelöst haben, zieht die Sutor Bank die Gebühren automatisch von Ihrem angegebenen Referenzkonto für Savemate ein. Du musst dich um nichts kümmern und hast deine Kosten stets im Blick.

    Ich frage mich – was spare ich dabei?
    Im Gegenteil dafür daß ich nicht direkt die Entscheidung fälle sondern
    „unserer Investmentbankerin Alexandra“ soll ich ordendlich zahlen?

    Die direkte Anlage in ein ETF oder Aktie erscheint mir dabei deutlich sinnvoller.

    Übrigens:
    Suche ich mit Bing nach der Partner-Bank „Sutor Bank“ schlägt man mir als Ergänzung „Betrug“ vor…
    Das kommt vermutlich auch nicht ganz zufällig.

    Viele Grüße
    Peter

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    • Ja, ich finde das Angebot für mich auch nicht attraktiv, aber daran besteht ja wohl kein Zweifel. Aber wie schon „Spinelldete“ im Kommentar über Dir schrieb, ist es immer noch besser als nie zu sparen und anzulegen, oder als in teuren aktiv gemanageten Fonds anzulegen mit Ausgabeaufschlägen oder Total Expense Ratios, die einem den Atem verschlagen. Übrigens genau wegen der von Dir zitierten Passage aus den FAQ von savemate hatte ich Frage 6 gestellt. Zur Sutor Bank kann ich nichts sagen.

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  • Danke Petra, für diesen ausführlichen Beitrag.
    Ich hätte dieses tolle Projekt nicht gefunden, und habe es schon weiterempfohlen.
    Selbst nutze ich es nicht, aber auf der Arbeit und in der Familie habe ich mehrere Interessenten daran.
    Sie suchen eine Alternative zu ihrem Sparbuch oder Sparsocke, haben aber keine Lust sich groß mit Aktien und Brokern herumzuschlagen.
    Demnach ist das, eine gute Möglichkeit für diesen Personen Kreis, mit kleinen Sparraten.

    Schöne grüße aus Dortmund

    Marcel

    Gefällt 1 Person

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