Was wurde aus Miracle Morning und Be Fit & Dance?

Nun schreibe ich schon seit über drei Jahren diesen Blog, und es macht mir immer noch Spaß. Zwar geht es in der Hauptsache um Themen zur Geldanlage, aber manchmal auch um Motivation, Selbstorganisation, Gesundheit, das Zeug eben, das das eigentlich Wichtige im Leben ist. Manchmal krame ich in meinen früheren Artikeln, um mal zu schauen, wie ich so vor ein bis zwei Jahren drauf war. Dabei sind mir die Themen „Miracle Morning“ und „Be Fit & Dance“ wieder über den Weg gelaufen. Besonders treue Blog-Leser werden sich vielleicht noch daran erinnern. Was ist daraus geworden?

Worum geht es genau?

Miracle Morning

„Miracle Morning“ ist ein Buch von Hal Elrod. Er beschreibt darin neben seiner eigenen Geschichte ein Morgenritual, das einen bei konsequenter Anwendung zu mehr Lebensqualität führen soll. Die Idee dahinter ist, sich gleich nach frühem Aufstehen auf die wichtigen Dinge zu fokussieren und es dadurch zu schaffen, das Leben zu leben, das man leben möchte. Das Morgenritual ist genau beschrieben und besteht aus sechs Bausteinen, die als Life S.A.V.E.R.S. bezeichnet werden entsprechend ihren Anfangsbuchstaben, und zwar

  • Silence (Ruhe, Meditation)
  • Affirmations (Affirmationen, Bekräftigungen, „Ich schaffe das“-Sprüche)
  • Visualization (Visualisieren, Vorstellungskraft)
  • Exercise (körperliche Übungen, Sport)
  • Reading (Lesen)
  • Scribing (eigentlich Writing, aber wir brauchen ein S, Schreiben, Gedanken aufschreiben)

Bei Amazon: *

Ich hatte darüber im Mai bzw. September 2016 jeweils etwas geschrieben:

Be Fit & Dance

Das ist eine andere Sache. Es geht dabei um eine Fitness-DVD, und zwar diese:

Bei Amazon: *

Ich bin darauf durch Zufall vor ein paar Jahren gestoßen und hatte durch langsames Herantasten festgestellt, dass das für mich bis dahin Sportmuffel genau die richtige Dosis Fitness ist. Darauf sind vier Übungen von jeweils 20 Minuten Länge. Jede Übung besteht aus einer Folge von tanzartigen Bewegungen im Wechsel mit Kraftübungen. Die Übungen sind unterschiedlich schwer und trainieren neben Ausdauer gezielt einzelne Körperteile, oder besser gesagt die darin befindlichen Muskeln: Arme, Bauch, Beine usw.

Diesen Artikel hatte ich im Juni 2016 dazu geschrieben:

Was wurde bei mir nun aus beiden Dingen?

Ich habe für mich persönlich bis heute einen passenden Umgang damit gefunden. Ich will hier nicht angeben, sondern nur Anregungen und Denkanstöße liefern.

Miracle Morning à la Petra

5:30 Uhr aufstehen? Warum? Höchstens im Sommer, wenn es schon hell und nicht kalt ist. Im Herbst oder Winter genügt auch 7:00 Uhr oder 7:30 Uhr. Die dann vor dem Frühstück durchgeführten Bausteine sind bei mir auf zwei geschrumpft, und zwar F.R., um es in Hal Elrods Abkürzungswelt auszudrücken, also

  • Focusing (Fokussieren)
  • Reading (Lesen)

Dabei beinhaltet Fokussieren übergangs- bzw. wahllos die ersten drei Bausteine von Hal Elrod (Silence, Affirmations, Visualization), denn die kriege ich ohnehin nicht streng getrennt, und so spart es Zeit. Eine halbe Stunde nehme ich mir dann für’s Lesen. Das darf neben Sachbüchern auch Belletristik sein.

Das übrige Zeug muss ich nicht am frühen Morgen haben. Exercise (Übungen/Sport) kommt später am Abend. Schreiben brauche ich auch nicht als Extraübung, denn ich schreibe den ganzen Tag über genug.

Dieser stark verkürzte Miracle Morning, den ich nun wahrscheinlich wegen der Änderungen auch nicht mehr so nennen darf, ist genau das richtige Maß für mich persönlich.

Mein Be Fit & Dance

Es ist kaum zu glauben, aber dieses Übungsprogramm wende ich noch an. Ich gebe zu, zwischendurch gab es mal wochenlange Flaute, aber ich habe wieder dahin zurück gefunden. Nur eine Übung reicht mir inzwischen auch nicht mehr, um zu merken, dass ich mich sportlich betätigt habe. Drei hintereinander oder sogar alle vier sind jetzt angebracht. Zugegeben, jeden Tag komme ich nicht dazu, aber drei bis viermal die Woche schon. Ab und zu meldet sich mein innerer Schweinehund und will mir das auch noch ausreden. Dann stelle ich mir das gute Gefühl nach dem Sport bzw. anschließender Dusche vor, und der Schweinehund taucht wieder unter.

Manch einer mag ja fragen: Ist es nicht langweilig, immer wieder die gleichen Übungen durchzumachen? Für mich nicht, dann ich als Bewegungsidiot habe schon ziemlich lange gebraucht, um die überhaupt nachmachen zu können, außerdem variiere ich in der Reihenfolge. Und sollte es mir demnächst doch zu langweilig oder gar zu einfach werden, finde ich etwas Neues.

Fazit

Es werden immer wieder neue Motivationsbücher bzw. Bücher zu Persönlichkeitsentwicklung und dergleichen veröffentlicht. Meistens soll man dazu immer ein bestimmtes Programm absolvieren. Und zu fast allen gibt es noch eine Website mit Community usw., Vermarktung ist alles. Genauso kommen immer wieder neue Fitness-Programme auf DVD bzw. Blue-ray heraus, die suggerieren, dass man davon ganz einfach schlank und gesund wird, und die Herren der Schöpfung auch noch ein Sixpack praktisch fast von alleine dazu bekommen. Aber letzten Endes ist das alles alter Wein in neuen Schläuchen.

Bist du so jemand, der immer wieder neue Dinge in dieser Richtung ausprobiert, anfangs mit Begeisterung, bevor sie dann in den Schrank zu den anderen Fehlversuchen wandern? Frage dich mal, warum das so ist. Vielleicht willst du alles zu perfekt nachmachen, woran es letzten Endes scheitert. Finde dein eigenes Tempo bzw. deine eigene Dosis, und es wird klappen.

Titelbild dieses Artikels: Julien Christ / pixelio.de

Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.

Ein Kommentar

  • Ja, „Morgenstund hat Gold im Mund“ ist prinzipiell richtig. Ich denke jedoch, dass jeder sein Ritual selber definieren sollte. Ich persönlich halte z.B. Meditation und Yoga für komplett überflüssig. Ich habe eine gewisse Theorie, nach der alle Lebensvorgänge vom Hormonhaushalt bestimmt werden. Nach dem Aufstehen sollte man deshalb seine Hormone aktivieren und das geht am besten durch Bewegung, Tanz, Singen, Krafttraining und keineswegs durch Meditation, oder Yoga. Dabei sollte man stets AKTIV sein! Musikhören ist keine Aktivität; Musik zu machen ist aber eine.

    Wenn man krank ist, legt man sich ins Bett. Was für ein Unsinn! Durch die Bettruhe senkt man seine Hormonenaktivität und wird noch kranker. Was hilft dann? Ein guter Tee, Atemübungen, das Einhalten von Morgenritualen, ein Spaziergang im Wald, Fasten, Gymnastik, Tanzen, etc…

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s