Levermann-Experiment: 50%-Marke geknackt

Wieder sind zwei Wochen um. Mein Levermann-Experiment steuert auf eine Laufzeit von anderthalb Jahren zu. Das wird dann Ende Juni, Anfang Juli sein. Die 50%-Marke ist nun geknackt. Wer hätte das gedacht, als ich im Januar 2016 ganz vorsichtig damit angefangen habe.

Am letzten Freitag zum Börsenschluss stand es bei +49,3%. Da alle Aktien im Depot noch die erforderliche Punktezahl aufweisen, um gehalten zu werden, interessieren mich neue Kaufkandidaten derzeit nicht. Ich musste also gestern nichts tun.

Depot am Freitag, 12.05.2017

levermann2017-05-12

Der heutige Depotstand, 16.05.2017

Heute gab’s BMW-Dividende von 30,93 EUR nach Steuern. Insgesamt ist der Depotwert ein wenig gestiegen. Das Ganze sieht nun so aus:

levermann2017-05-16

Der Abschnitt, den wahrscheinlich sowieso niemand liest

Das hier gezeigte Depot ist nur ein Teil eines von mir durchgeführten Experimentes. Es soll keine Empfehlung zum Nachmachen sein. Jeder ist für seine Handlungen selbst verantwortlich und sollte immer seinen eigenen Kopf benutzen.

Die öffentlichen Depot-Stände vom 16.05.2017
Levermann-Experiment: +54,3% mehr
Graham-wikifolio: +1,2% mehr

nächster Levermann-Artikel: Levermann-Tool: Performance-Leck wohl gestopft

15 Kommentare

  • Glückwunsch!! 😀

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  • Frank Richter

    Ich finde es gut, auch wenn es nur ein Experiment ist.

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  • Super und gratuliere, bin schon gespannt wie es weitergeht 🙂 Ich verfolge die Entwicklung jedenfalls mit Spannung!

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  • Hallo Frau Wolff,

    herzlichen Glückwunsch erstmal über das Erreichen der 50% Marke und
    für das schöne Experiment!
    Ich bin noch ein Frischling in diesen Dingen und interessiere mich auch für
    Levermann Strategie Experiment, welches sie sehr gut machen!
    Nochmals meine Anerkennung!
    Ich hoffe, daß sie dieses auch nach dem Experiment weiterhin machen
    bzw. zumindest dieses Excel Tool weiterpflegen, falls Änderungen stattfinden,
    das wäre super!
    Auch ein Vorschlag, wäre es nicht schön, wenn im Tool in den jeweiligen
    Aktienzeilen am Ende bei Auswertung der Punkte stehen würde „Evtl. Kaufen oder Verkaufen“,
    zumindest würde dies als Orientierung dienen, so dass man die Aktie näher in Augenschein
    nimmt, wieso dort „Verkaufen“ steht!

    Ich wünsche Ihnen weiterhin sehr viel Erfolg!

    Mit freundlichen Grüßen
    Noah

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    • Hallo Noah,
      ich versuche mit Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben.
      „Kaufen“ und „Verkaufen“ werde ich nicht dranschreiben, denn es kann sich ja jeder seine Punktezahlen selbst überlegen. Außerdem kann man doch nach Punkten sortieren und sieht dann die Kauf- bzw. Verkaufkandidaten jeweils auf meinem Haufen. Aber trotzdem danke für die Anregung.
      Gruß Petra

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  • Frau Levermann hat in Ihrem Buch klare Regeln vorgegeben. Die Anwendung dieser Regeln sind m. E. essentiell, um eine exemplarische Performance eines „Levermann-Depot“ / zu messen.

    Frau Levermann regt zwar zur Anpassung der Regeln an, dann sind es aber nicht mehr die „Levermann-Kriterien“, sondern allerhöchstens „ähnlich wie Levermann-Kriterien“.

    Angenommen, die angepassten Kriterien führen zu einer schlechten Performance (was bei der Anpassung der VK-Punkte von 4 auf 3 bei einem Abwärtsmarkt wahrscheinlich ist (*), dann ist dies nicht die Performance, die mit den Levermann-Kriterien erzielt worden wäre. (Andersrum natürlich auch, wenn sie höher als mit den Levermann-Kriterien möglich ist, zum Beispiel, weil in einem Aufwärtstrend zu oft gehandelt wird und Transaktionskosten/Spread höher wird.

    Ebenfalls die 5Jahre KGV-Bewertung. Die ist dermaßen präzise im Buch beschrieben. Wenn man anfängt da abzuwandeln, warum dann nicht auch bei allen anderen Werten. Eine Annahme mit der Anpassung eine Überrendite zu erwirtschaften habe ich auch im entsprechenden Blog-Eintrag nicht gefunden.

    (*) Wenn der Abfall der 6Monats und Momentum-Punkte einen Abfall auf eine Gesamtpunktanzahl von vier ergeben und somit wie ein stop loss wirkt, rauscht die Performance des Titels gnadenlos nach unten, wenn erst bei 3 Punkten verkauft würde (siehe Bet at home aktuell, nicht verkauft obwohl 4 Punkte). Da erwarte ich bei einem Abwärtsmarkt die Abgabe der ganzen Performance der letzten 6 Monate.

    Gruß

    lopiuh

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    • Hallo lopiuh,

      vielen Dank für die ausführlichen Anmerkungen. So ähnliche Überlegungen hatte ich am Anfang vor dem Beginn meines Experimentes sogar auch angestellt. Zuerst hatte ich mich sehr nahe an die Originalkriterien gehalten, und meine späteren Abwandlungen geschahen aus gutem Grund, über den ich auch ausführlich auf meinem Blog geschrieben hatte.

      Ich denke, dass Frau Levermann nichts dagegen hätte, dass ich ein paar kleine Anpassungen für mein Experiment vorgenommen habe und es trotzdem noch nach ihr benenne. 😉

      Überhaupt finde ich es sehr gewagt, eine Aussage zu treffen, in der die Phrase „die Levermann-Kriterien“ vorkommt, denn „die Levermann-Kriterien“ fallen z.T. je nach verwendeter Datenquelle sehr unterschiedlich aus. Das kann man anhand der vielen Kommentare, in der meine treuen Leser immer wieder ihre Erfahrungen mitteilen, leicht nachvollziehen.

      Ich würde mal sagen, dass auch die Aussagen unter (*) nur Mutmaßungen sein können. Es ist sehr schwer, hier mit Bestimmtheit zu sagen, was passieren wird.

      Ich führe dieses Experiment deshalb weiterhin so durch, wie ich es für mich definiere. Ich sage ja nicht, dass das jeder gut finden muss.

      Trotzdem vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.

      Gruß
      Petra

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  • Herzlichen Glückwunsch zu dem guten Ergebnis!
    Ich bin durch dich auch erst so richtig ins Levermann Fieber gekommen, es ist aber nicht meine einzige Strategie.
    Vielen Dank für das Tool und die tollen Beiträge hier in deinem Blog!
    Stefan

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  • Hi Petra!
    Klasse Projekt was du da vorträgst!
    Da du ja sagst, das es ein Experiment ist: Möchtest du dessen Laufzeit begrenzen, oder läuft das bis in alle Ewigkeit ?
    Thorsten

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  • Hallo Frau Wolff,
    ich baue gerade eine eigene Datenbank für die Berechnung nach Levermann auf. Dazu will ich auf alle in Deutschland verfügbaren Aktien zurückgreifen. Als Leitindex kommt hier ja der DAX, MDAX, SDAX, TechDax in Frage. Welchen Leitindex muss ich hingegen eintragen, wenn die Aktie in keinem der Indizes vorhanden ist?

    Mit besten Grüßen, A. Wilsch

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    • Hallo Herr Wilsch,

      Sie „müssen“ gar nichts 😉 Sie können es für sich so definieren, wie Sie es für richtig halten.
      Für deutsche Aktien, die in keinem der genannten Indizes gelistet sind, wähle ich den Vergleichsindex je nach Marktkapitalisierung aus.

      Viele Grüße
      PW

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  • Pingback: Aktienstrategien: Sinnvoll oder überflüssig? | Binoro

  • Hallo Frau Wolff,

    ich kann nirgends die Muster Excel Datei (wenn es so eine gibt) finden. Ich würde mein System mit paar Punkten von Ihnen bzw. Levermann ergänzen.

    Könnten Sie mir was senden? (– E-Mail-Adresse entfernt – PW –)

    Ich empfehle Ihren Blog gerne meinen Aktienclub Mitgliedern in Stuttgart weiter.

    VG Mino Murtezi

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