Ich bin KEIN Fan der Levermann-Strategie

Heute schreibe ich das einmal ganz groß oben drüber, denn diese Information scheint ja bei den meisten meiner Leser bisher untergegangen zu sein. So, ich hoffe nun, mit dieser schockierenden Schlagzeile habe ich Eure volle Aufmerksamkeit. Dann ist es an der Zeit, etwas sachlicher zu werden.

Ich bin kein Fan der Levermann-Strategie. Ich bin aber auch kein Gegner der Levermann-Strategie.

Was FÜR die Levermann-Strategie spricht

Ich habe das Buch von Susan Levermann gelesen und gebe zu, dass mir die Idee sehr gefällt, weil sie vernünftig klingt. Außerdem habe ich das wikifolio Qualität angelehnt an Susan Levermann von Stephan alias Leise beobachtet. Stephan betreibt das bereits seit einigen Jahren mit hervorragender Performance.

Was GEGEN die Levermann-Strategie spricht

Seit dem Erscheinen des Buches von Susan Levermann, also seit der Existenz dieser Strategie, gab es keinen signifikanten Crash am Aktienmarkt. Es ist also noch unklar, was mit einem Levermann-Depot in solch einer Phase passiert. Für einige Kriterien dieser Strategie ist mangels Daten kein verlässliches Backtesting möglich, so kann man über deren langfristiges Funktionieren (10-20 Jahre lang und mehr) nur mutmaßen.

Meine Einstellung dazu

Ich möchte der Sache gern auf den Grund gehen. Ich wünsche mir auch, dass es langfristig funktioniert, und ich gönne es Euch glühenden Anhängern dieser Strategie wirklich von Herzen. Und wenn es funktioniert, möchte ich natürlich auch davon profitieren.

Deshalb habe ich vor gut einem Jahr mein Experiment gestartet. Es sollte nichts weiter sein als ein Versuch mit einem kleinen Extra-Depot, völlig getrennt von meinen sonstigen Investitionen. Das Ganze ist so gestaltet, dass es mir keine Kopfschmerzen oder schlaflosen Nächte bereitet, wenn es schiefgeht.

Mein Levermann-Depot ist ein Experiment, dessen Dauer ich für mindestens drei Jahre geplant habe. Ich berichte darüber hier auf meinem Blog und stelle auch meine für mich selbst geschaffenen Hilfsmittel, wie mein Excel-Tool, zwecks Nachvollziehbarkeit zur Verfügung.
Es ist hier alles also nur eine Dokumentation meines Tests und KEINE Empfehlung zum Nachmachen.

Wer es trotzdem nachmachen will, egal ob ganz oder nur teilweise, ist selbst dafür verantwortlich.

Ich gebe auch zu, dass mir die Sache inzwischen Spaß macht. Auch der Gedankenaustausch zu diesem Thema gefällt mir, aber was soll ich denn auf Fragen antworten wie: „Wäre es nicht besser, im Fall XY lieber soundso viel Punkte anzusetzen, oder sollte man nicht …, vielleicht wäre dieses und jenes besser … ?“
Auf solche Fragen kann ich nur meine Standardantwort geben, die lautet: „Ja, vielleicht. Wenn Du es für richtig hältst, kannst Du es in Deinem eigenen Experiment so umsetzen, aber ich bleibe bei meinen definierten Parametern.“

Ich bitte deshalb um Verständnis, dass ich die meisten Eurer Anregungen weder umsetze noch näher diskutieren kann. Aber ich bin sehr dankbar dafür, wenn ich auf Fehler oder mutmaßliche Fehler aufmerksam gemacht werde. Fragen zum Verständnis der Sache sind natürlich auch willkommen. Und natürlich freue ich mich auch, wenn der Aufwand, den ich mir mit dem Bloggen mache, ein klein wenig materielle Anerkennung findet, z.B. durch Nutzung eines meiner sparsam angeordneten Affiliate-Links oder meines dezenten Danke-Buttons (PayPal). Es ist aber keine Bedingung.

Ich arbeite auch daran, mein Tool immer weiter zu verbessern, oder gar ganz andere Lösungen zu finden, soweit es die Zeit erlaubt, und soweit ich es in Bezug auf Nutzen-Aufwand-Verhältnis für vertretbar halte. Deshalb bin ich auch sehr dankbar für Tipps und Hinweise, auch wenn ich davon nur wenige nutze.

Das soll es in eigener Sache gewesen sein. Nun weiter mit dem Experiment.

Der aktuelle Stand

Der Chart seit dem Start

levermann2017-01-20a

Das Depot

levermann2017-01-20

Das Ergebnis der heutigen Auswertung

Es gibt nichts zu tun. Warten wir die nächsten zwei Wochen ab. So langsam scheint der Titel des Buches von Susan Levermann doch zu passen, denn es ist schon seit Wochen entspannt.

Hier noch ein Affiliate-Link zum Buch:

Der entspannte Weg zum Reichtum (dtv Sachbuch) – Susan Levermann

Die öffentlichen Depot-Stände vom 20.01.2017
Levermann-Experiment: +39,4% mehr
Graham-wikifolio: -0,4% mehr

Titelbild dieses Artikels: rupert illek / pixelio.de

nächster Levermann-Artikel: Kurze Pause beim Tool-Download

32 Gedanken zu “Ich bin KEIN Fan der Levermann-Strategie

  1. Manfred 21. Januar 2017 / 23:39

    Hallo Petra,

    alles richtig was du da schreibst. Meiner Meinung nach die meisten Fragen auch überflüssig. Schliesslich bist du ja keine Anlageberaterin, sondern führst ein Experiment durch.

    Eine kleine Anmerkung zu dem neuen Excel-Tool hätte ich noch: Beim alten Tool war die automatische Speicherung nach 50 Zeilen. Das schafft das neue Tool nicht vielleicht auf 20 reduzieren.

    Mach weiter so, ich hab auch viel Spass daran.

    VG Manfred

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    • Petra Wolff 22. Januar 2017 / 9:43

      Hallo Manfred,

      was meinst Du damit, dass das neue Tool die Speicherung nach 50 Zeilen „nicht schafft“? Und warum könnte Speicherung nach 20 Zeilen helfen? Kannst du dazu genaueres sagen. Wie äußert sich das „nicht Schaffen“?

      Vielen Dank und beste Grüße
      Petra

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      • Manfred 23. Januar 2017 / 18:34

        Hallo Petra

        mit fiel auf dass die Intervalle beim Download der externen Daten immer länger wurden und dann abbrachen. Irgendwann habe ich damit begonnen den Download zu stoppen und anschliessend zu speichern. Danach ist das Programm wieder richtig gerannt. Bin kein Excelant deswegen kann ich das nur so erklären.

        Viele Grüße
        Manfred

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        • Petra Wolff 23. Januar 2017 / 18:58

          Ah ja, verstehe. Inzwischen habe ich mal darauf geachtet. Stimmt, es wird zum Ende hin immer langsamer. Damit werde ich mich wohl demnächst mal beschäftigen.

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        • Bernd 24. Januar 2017 / 23:32

          Ich kann bestätigen, dass es langsamer wird.
          Es wirkt, als würde sich irgend ein „Arbeitsspeicher“ füllen … ohne selbst Beweise und Ahnung zu haben 😉

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  2. Anonymous 22. Januar 2017 / 10:58

    Petra hat mit einer etwas provokanten Überschrift einen wichtigen Grundsatz erklärt:
    Verliebe dich nicht in eine Aktie; das Gleiche gilt für eine Strategie.

    Ich sehe in der Levermann-Strategie einen Filter, und damit ein Werkzeug.
    Sie ist ein besonderes Werkzeug, dass einerseits auf fundamentalen Kennzahlen beruht, und andererseits aus den Punkten für diese Kennzahlen wie die Charttechnik Grenzwerte bestimmt und als Handelssignale wertet.
    Auf einer Zeitachse kann man den jeweiligen Punktestand auch als Chart darstellen, und für die zu handelnden Grenzwerte entsprechende Signallinien eintragen.

    Zwei Stresstests hat dein Musterdepot ja auch schon gut überstanden.
    Man sieht zwar die Ereignisse wie die Brexit-Entscheidung und den Trump-Schock in der Wertentwicklung, aber der übergeordnete Trend bleibt intakt und läuft besser, als der Index.

    Trotzdem bleibt die Levermann-Strategie nur ein Werkzeug, und würde nicht vor einem Börsenchrash schützen. Deshalb bin ich der Meinung, dass für alle Werte im Depot zur Strategie auch ein Risiko- und Geldmanagement gehört. Das bedeutet, dass man zum Kapitalschutz auch mal Verluste begrenzen muss, und auch mal gegen die Signale der Levermann-Strategie Verlustpositionen und Kuresrückschläge verkaufen muss. Ebenso muss man bei schlechter Nachrichtenlage, bzw. Börsenstimmung auf neue Einstiege verzichten.

    Wäre die Levermann-Strategie eine Gelddruckmaschine, so müsste der Bediener dieser Maschine doch auch das zugeführte Papier, die Farben und die gedruckten Scheine prüfen, und notfalls die Maschine stoppen, um Fehldrucke zu vermeiden und wirtschaftlichen Schaden abzuwenden.

    Mogli

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    • Petra Wolff 22. Januar 2017 / 11:32

      Ja Mogli, vom Prinzip her hast du Recht.
      Allerdings stimme ich nicht zu, dass man irgendetwas MUSS, sondern dass man höchstens KANN.

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  3. Robert 22. Januar 2017 / 16:36

    Hallo Petra,
    auch noch eine Frage zum excel-Makro:

    Ich habe die Stelle im Makro gefunden an der festgelegt wird nach wieviel Zeilen (50) abgebrochen werden soll. Eine Änderung auf 70 funktionierte bei mir tadellos. Mehr ist zuviel.
    Mich würde interessieren, wovon dieses Limit abhängig ist. Hat dies mit der Größe des Ram-Speichers, der
    Excel-Version oder womit zu tun ?
    Das interessiert insofern, als daß man eben nach jeweils 50 Papieren manuell abspeichern muß und dann wieder weiterlaufen lässt. Es wäre schon angenehm, das Ganze einmal anzustoßen und komplett durchlaufen lassen zu können. Alternativ könnte man natürlich die Reihenfolge auf Blatt 1 an das Ergebnis der letzten Analyse anpassen (anstatt alphabetisch) und dann nur 50 Zeilen auszuwerten; sofern es nur darum geht die Werte mit zuletzt hohem Punktestand (in die man investiert ist ) zu überprüfen.

    Robert

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    • Petra Wolff 22. Januar 2017 / 22:55

      Hallo Robert,

      ich muss ehrlich sagen, das mit dem Abspeichern alle 50 Zeilen ist noch ein Relikt von vor einigen Monaten. Da lief das Ganze noch länger und instabiler und ich hatte es einmal, dass es nach mehreren Stunden Berechnung so böse abstürzte, dass die bis dahin gezogenen Daten nicht mehr zu retten waren. Deshalb habe ich überhaupt dieses zwischenzeitliche Speichern eingebaut. Ansonsten gibt es da keine komplizierten Zusammenhänge. Aber dieses Speichern schein manchmal den Lauf zu behindern. Inzwischen habe ich auch einige Dinge besser realisiert. Vielleicht ist das zwischenzeitliche Abspeichern in dem Maße überhaupt nicht mehr nötig. Möglicherweise reicht es, in einem Error-Handling zu speichern, also wenn ein Fehler kommt, weil irgendetwas nicht abgerufen werden kann, und die Routine dann sowieso abbricht.
      Zu Deiner anderen Idee mit der Reihenfolge: Ja, warum nicht, aber ich habe zu solch einer Änderung gerade weder Zeit noch Lust.

      Viele Grüße
      Petra

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  4. Robert 22. Januar 2017 / 16:45

    Noch ein Tip für Linux Systeme:
    – da Open-Office nicht geht
    Virtual-box + Windows 7 (z. Bsp.) + Excel 2010 (günstig über ebay) geht ohne Probleme.

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  5. Stefan 22. Januar 2017 / 17:41

    Vielen Dank für deine Mühe und dein Teilhaben lassen an deinen Interessanten Gedanken, liebe Petra!
    Super das du jetzt einen „Danke“ Button eingebaut hast.
    Hab das gleich mal genutzt. 🙂
    Bei mir bricht das Tool oft ab, was einen Nachtlauf unmöglich macht und meinen Rechner teils 24h beansprucht für einen Durchlauf.
    Immer wieder schauen und starten ab aktueller Position ist nötig.
    Ich hatte Office 2010 eingesetzt.
    Jetzt habe ich mir bei Ebay günstig MS Office 2016 zugelegt. Mal schauen ob es damit besser läuft.

    Petra, wenn du kein Fan der Levermann Strategie bist, was ist deiner Meinung nach die bessere Methode für dich? Evtl. Graham?

    Beste Grüße
    Stefan

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    • Tim 22. Januar 2017 / 20:12

      Hallo Stefan,

      hast Du Deine Auswertung am Wochende (Sa. oder So.) laufengelassen? Wenn ich die Aktien am Wochenende auswerte, dann benötigt mein das Tool bei mir für eine Aktie ca. 2 – 3 Minuten. Ganz schön lang finde ich. Wenn ich das Tool aber unter der Woche laufen lasse, dann sind es gerade 10 – 15 Sekunden pro Aktie.

      Ich verwende momentan Excel 2003 mit Windows 7. Könnte sein, dass das aber nur bei mir so ist.

      Gruß Thy

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      • Stefan 22. Januar 2017 / 20:23

        Hallo Thy,

        heute am Sonntag braucht es pro Aktie eine knappe Minute.
        Und es ist jetzt schon 164 Positionen durchgelaufen ohne Abbruch.
        Das vermute ich liegt an MS Office 2016.
        Ich bin zufrieden!
        Werde es mal unter der Woche probieren, ob es da noch schneller läuft. 10-15 sec hört sich ja schon klasse an!
        Ist es egal ob du es zu Handelszeiten oder nach Börsenschluss durchlaufen lässt?

        Gruß Stefan

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        • Tim 23. Januar 2017 / 21:55

          Upps, wie ist das „Thy“ denn reingekommen? Sollte eigentlich Tim heißen.
          —————————————–

          Hallo Stefan,

          eine Minute pro Aktie ist auch verdammt viel. Wenn man z.B. 500 Aktienpositionen hat, dann sind das mehr als 8 Stunden an Auswertungszeit. Ich lasse jeden Freitag ab 19:00 Uhr die Auswertung laufen, da die Kursen sich danach vermutlich auch nicht mehr viel ändern werden. Nach ca. 2 Stunden sind dann alle Aktienpositionen ausgewertet.

          Gruß Tim

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          • Ralf Hieber 22. März 2017 / 12:09

            Hallo Tim,
            ich meine ich habe irgendwo eine Beschreibung gelesen, bei der
            man den Datenabruf parallelisieren kann.

            Wer kann hier weiterhelfen.

            Gruß Ralf

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    • Petra Wolff 22. Januar 2017 / 23:10

      Hallo Stefan,

      danke für das Drücken des Danke-Buttons 😉
      Das mit Deiner Laufzeit ist ja krass. Aber dazu kann ich leider spontan nichts Konstruktives beitragen. Nutzt Du die neueste Version des Tools?

      Die strenge Graham-Strategie, wie ich sie in meinem wikifolio anwende, bringt wie man ja sieht, nicht allzu viele Investmentmöglichkeiten. Aber im Groben richte ich mich schon auch in echt danach, ich mache aber mehr Kompromisse. Neben langfristigen Investments, die ich wegen der Dividenden als passivem Einkommen über Jahre halte, kommt aber auch mal die eine oder andere eher mittelfristige Spekulation für mich in Frage. Und ich verkaufe niemals eine Position im Minus. Wahrscheinlich wird jetzt bei einigen, die das lesen, empörte Schnappatmung einsetzen, aber für mich ist das im Zusammenhang mit der Auswahl meiner Aktien völlig in Ordnung. Ansonsten freue ich mich natürlich auch über die bisherige Performance meines Levermann-Depots. Aber für mich sind nur realisierte Gewinne auch echte Gewinne.

      Viele Grüße
      Petra

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      • Stefan 24. Januar 2017 / 16:28

        Hallo Petra,

        Graham finde ich auch interessant. Hab mich aber noch nicht an Experimente getraut.
        Da würde mich interessieren wie du den Ausstieg für dich definiert hast.
        Denn trotz langjähriger Anlage wirst du ja auch mal wieder verkaufen. Denn: Nur realisierte Gewinne sind auch echte Gewinne. 🙂

        Ich verwende die neueste Version deines Tools.
        Eine Handvoll Werte habe ich noch hinzugefügt.
        Mein PC ist recht schnell, mit SSD, 8GB RAM, schnellem Prozessor und 100MBit Internet.Nur die Grafikkarte ist recht lahm. Aber die sollte ja keinen Einfluss auf die Abfragen haben.

        Werde es mal wie von Tim the Thy vorgeschlagen am Freitag Abend laufen. Vielleicht habe ich da mehr Erfolg.

        Viele Grüße
        Stefan

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        • Petra Wolff 24. Januar 2017 / 21:48

          Hallo Stefan,

          bei manchen Aktien ist vielleicht gar kein Ausstieg nötig, wegen Dividenden, die mit den Jahren immer weiter steigen.. Dazu hatte ich vor nunmehr fast drei Jahren einen kleinen Artikel geschrieben. Ich krame den mal hervor: https://petrawolff.blog/2014/04/27/langweilige-dividende-dividende-rockt-18320425/

          Ansonsten hatte ich zu Verkäufen vor fast zwei Jahren mal etwas geschrieben. Hier ist es: https://petrawolff.blog/2015/03/07/verkaufsentscheidungen-20170323/

          Klar passieren dabei auch Fehler. Aber im Großen und Ganzen funktioniert das, was ich da beschrieben habe, für mich ziemlich gut.

          Zum Excel-Tool: Viel mehr lässt sich einfach nicht an Performance herausholen. Ich habe da schon so einige Experimente gemacht, wie z.B. das Ausschalten der automatischen Kalkulation, sogar das völlige Weglassen der Berechnungsformeln, während die Daten gezogen werden, diverse Speichern-Intervalle usw.
          Zum einen haben Webabfragen ihre Grenzen, dann kommen noch die Grenzen von Excel hinzu. Aber es geht immerhin schneller, als das alles manuell nachzuschlagen.

          Viele Grüße
          Petra

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          • Stefan 26. Januar 2017 / 12:03

            Vielen Dank, Petra,

            ich finde das Tool super!
            Und die lange Laufzeit nehme ich gerne in Kauf.
            Händisch dauert das doch etwas länger.

            Und Danke auch für deine anderen Artikel an denen du uns teilhaben lässt.
            Ich finde deine Seite sehr bereichernd!

            Liebe Grüße
            Stefan

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            • Patrick 26. Januar 2017 / 12:33

              Das Excel-Tool ist schon eine gute Grundlage und verwende es aktuell noch. Allerdings schreibe ich auch gerade ein Tool in Java, dass die Auswertung stark vereinfacht. Die aktuelle Datenbasis wird parallelisiert in ca. 3-5 Minuten von den Seiten geladen. Allerdings fehlt momentan noch eine sinnvolle Asuwertung der Daten. Wer sich umschauen möchte, kann gerne bei Github schauen. Java-Kentnisse sind allerdings vorausgesetzt: https://github.com/ixidion/stocktool

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            • Petra Wolff 26. Januar 2017 / 13:53

              @Stefan: Gern geschehen.
              @Patrick: wie groß ist denn bei Dir „die aktuelle Datenbasis“, die in 3-5 Minuten geladen wird?

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  6. yaba19 24. Januar 2017 / 16:16

    Hallo Petra,

    vielen Dank für den wirklich sehr guten und sehr transparenten Content auf deiner Seite!

    Bleibe weiter am Ball und nicht vergessen; Alles was man gibt, bekommt man in irgendeiner Form auch wieder überproportional zurück, das ist ein Naturgesetz 🙂

    Viele Grüße

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  7. Patrick 26. Januar 2017 / 14:03

    @Petra: Ca. 350 Datensätze in 20 Threads. Noch weiter erhöhen könnte vielleicht bei Onvista bisschen komisch ankommen. 😉

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  8. Stefan 28. Januar 2017 / 18:23

    @Petra: das mit Graham und deiner Strategie interessiert mich näher. Hab mir gerade dein Buch gekauft und bin gespannt darauf!

    @Patrick: ich bin kein Programmierer, aber bin gespannt wie es da bei dir weitergeht.

    Schönes Wochenende!
    Stefan

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  9. Weniger Schlecht Investieren 29. Januar 2017 / 2:11

    Hi Petra,

    Ich kann deine Meinung nicht nur nachvollziehen, mir geht es tatsächlich genauso. Ich schaue mir unterschiedliche Strategien an und bastle immer noch an meiner eigenen. Das ist tatsächlich das, was mir am Investment am meisten Spaß macht.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Spaß am Investieren.

    Alles Gute

    Ferhat von http://weniger-schlecht-investieren.de

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  10. Pauly 30. Januar 2017 / 19:58

    Hallo zusammen, hallo Petra,
    heute hat Stephan in einem Kommentar von seinem Wikifolio einen wichtigen Punkt angesprochen, der mir auch schon seit einiger Zeit durch den Kopf geistert.
    Das Problem ist, das die hier, und auch die von Stephan, durchgeführte Levermannstrategie in ziehmlich kleine Unternehmen investiert. Mittlerweile hat diese Strategie aber auch wohl eine recht große „Fangemeinde“ gefunden und wenn nun eine Aktie nach dem Tool ein Kaufsignal zeigt, dann stürzt sich die gesamte Gemeinde darauf. Folglich kann und wird das einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Kurs haben. Das gleiche verhalten wiederholt sich in umgekehrter Form (wahrscheinlich sogar noch schlimmer) bei einem Verkaufsignal. Ich in mir momentan nicht sicher wie man diesem Phänomen begenen kann oder muss.
    Ich würde gerne eure Meinung dazu hören…

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    • Patrick 30. Januar 2017 / 22:17

      Ich weiß jetzt nicht genau, wie die Wikifolio-Zertifikate gedeckt sind. Aber bei einem größeren Wikifolio werden größere Käufe/Verkäufe Auswirkungen auf den Kurs einer Aktie haben. Jedoch hat auch jeder Fond dieses Problem, dass er mit seinen Käufen und Verkäufen stärker den Markt beeinflusst. Mehr Geld zu haben ist eben Fluch und Segen zugleich. Deswegen sind zu stark angequollene Fonds/Wikifolios ziemlich unsexy.

      Deshalb bin ich der Meinung, dass jeder seine persönliche Strategie entwickeln muss. Ich persönlich habe nur sehr wenige Überschneidungen mit Stephans und Petras Depot. Das hängt eben auch sehr stark vom Einstiegszeitpunkt ab.

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    • Petra Wolff 31. Januar 2017 / 11:00

      Pauly,
      Du sprichst mir regelrecht aus der Seele. Das ist auch einer der Gründe für meine Skepsis an der Strategie. Vielleicht spielen wir hier das schöne Spiel „Den letzten beißen die Hunde.“ Ich habe mir mal stichprobenweise das Handelsvolumen in den letzten Tagen bei einigen meiner Positonen angeschaut. Ja, es ist schon ziemlich eng. Außerdem gab es sehr viele Downloads meines Tools. (Ich nenne besser keine Zahlen.) Ich gehe zwar davon aus, dass die wenigsten das Tool wirklich konsequent nutzen, ich denke eher, dass es eine Menge Leute gibt, die einfach bei Stephan im wikifolio oder hier auf meinem Blog nachlesen und dann die gleichen Aktien einfach kaufen.
      Wäre mein Levermann-Depot nicht nur ein Experiment, sondern würde ich den Großteil meines Kapitals so investiert haben, würde ich nun damit beginnen, mir die Unternehmen genauer anzusehen und mich zu fragen, ob diese Kurssteigerungen der letzten Zeit gerechtfertigt sind. Falls nicht, würde ich anfangen, die Gewinne doch lieber langsam mitzunehmen.
      Da es aber nur ein Experiment ist, ziehe ich es weiter durch, komme was da wolle. Ich habe keine Lösung für das von Dir aufgeworfene Problem. Man wird auch im Nachhinein nicht nachprüfen können, ob dieses Problem wirklich so bestanden hat oder nicht.
      Trotzdem bin ich gespannt, wie es weitergeht.

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      • Pauly 31. Januar 2017 / 16:49

        Das einzige was ich mir im Moment vorstellen könnte wäre, das man das Aktienuniversum erheblich erweitert. Dann würde sich wahrscheinlich aufgrund das unterschiedlichen Einstiegsdatums die ganze Sache etwas entzerren. Aber bei derzeit ca. 360 Aktien sind es häufig die selben „Verdächtigen“ die ein entsprechendes Signal setzten. Ich persönlich kontrolliere meine Kandidaten immer gegenläufig zu deinen, soll heißen: schaust du am 1. WE schaue ich am 2. , Du wieder am 3. u.s.w.
        Das ist im Grunde auch nicht so der Kracher, aber wenn das viele andere auch machen, würde sich Druck etwas verteilen…glaube ich.
        Meiner Meinung nach ist dieses System gar nicht so schlecht und das oben genannte Prob. würde gar nicht erst entstehen wenn es sich um Large- oder Mid Caps handeln würde. Aber bei diesen kleinen Unternehmen, wenn sich da eine gewisse Menge an Investoren draufstürzt wird es schwierig.

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        • Petra Wolff 31. Januar 2017 / 17:50

          Da ich es für mich so definiert habe, dass ich erst ab 7 Punkten kaufe, egal wie groß das Unternehmen ist, kommen vor allem so kleine Werte heraus, egal wie viele große Unternehmen ich zusätzlich untersuche.

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