S.S.W.I.M. — So schnell wie irgend möglich

Am Wochenende ist mir mal wieder das Buch „Die Gesetze der Gewinner“ von Bodo Schäfer in die Hände gefallen. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass das eines meiner Lieblingsbücher ist, also zu denen gehört, in denen ich immer mal wieder ein wenig lese. Ein Gesetz, das ich besonders mag, ist „So schnell wie irgend möglich“ oder S.S.W.I.M. Es geht darum, wichtige Dinge immer sofort zu erledigen, auch wenn sie keinen Spaß machen. Das ist weitaus angenehmer, als sich dann auf den letzten Drücker darum kümmern zu müssen. Ich gebe zu, ich muss mich auch von Zeit zu Zeit immer wieder daran erinnern.

Obwohl ich mich in letzter Zeit vor allem mit Dingen beschäftige, die mir Freude bereiten, kommt es doch ab und zu vor, dass ich etwas erledigen muss, wozu ich überhaupt keine Lust habe. Meistens ist das irgendwelcher Papierkram. Vor allem, wenn ich weiß, dass das doch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird als eben mal zehn Minuten. Bei den meisten Leuten – und oftmals auch bei mir – ist das so: Das landet aus dem Briefkasten direkt auf dem „Haufen“ mit einem „Ja, ja, das hat noch Zeit“-Gedanken im Kopf. Dadurch wird es aber nicht besser. Denn eigentlich weiß ich ja, dass da noch etwas offen ist, und es bedrückt doch irgendwie unterschwellig.

Ich habe mir dazu eine Erweiterung der S.S.W.I.M.-Empfehlung von Bodo Schäfer angewöhnt. Wenn es eben nicht schnell sofort zu erledigen ist, erledige ich es am nächsten „Bürokratiemorgen“. Dieser findet bei mir immer jeden Montag und jeden Donnerstag früh statt. Das sind zwei Stunden, die genau für so etwas reserviert sind. Ich weiß genau, diese zwei Stunden gehen vorbei. Ich versuche, so viel wie möglich darin zu schaffen. Wenn etwas übrig bleibt, setze ich das am nächsten Bürokratiemorgen fort. Das Schöne ist aber, dass so gut wie nie etwas übrig bleibt. Denn meistens stellt sich heraus, dass ich mal wieder aus einer Mücke einen Elefanten gemacht habe. Oftmals muss ich weder Montag novh Donnerstag diesen Bürokratiemorgen überhaupt durchführen.

Das soll nur so ein kleiner Denkanstoß sein. Habt Ihr auch derartige Rituale? Würde mich mal interessieren. Vielleicht kann ich ja noch etwas daraus lernen.

Titelbild: Michael Mertes (Aristillus) / pixelio.de

Ein Gedanke zu “S.S.W.I.M. — So schnell wie irgend möglich

  1. Anonymous 4. März 2017 / 15:47

    Seit 4 Wochen bin ich dabei, meine Steuererklärung vorzubereiten.
    Die Steuererklärung ist bis auf die Kapitaleinkünfte schnell erledigt.
    Da ich Konten bei mehreren Banken habe, muss ich immer auf die Bescheinigungen der Banken warten, und die aufwändigste Bescheinigung meiner Depotbank fehlt noch.
    Die Kauf- und Verkaufs-Orderabrechnungen habe ich vollständig vom letzten Jahr zusammen, die Zinserträge der kleinen Konten ebenso.
    Bis die letzte Aufstellung eintrifft suche ich jetzt die Dividendenabrechnungen zusammen.

    Mogli

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