Das Ausgabenexperiment geht weiter

Bei meinen Überlegungen auf dem Weg zu finanzieller Sicherheit bzw. Freiheit hatte ich vor einigen Monaten festgestellt, dass das Jahr 2008 für mich dasjenige mit den niedrigsten Ausgaben war. Habe seitdem versucht, jeweils unter den damaligen Ausgaben zu bleiben. Ab und zu habe ich meine Ergebnisse hier als Türmchengrafik dargestellt. Das letzte Mal hatte ich das bis einschließlich September getan. Heute nun die Fortsetzung.

Es wird wohl bis zum Jahresende eine recht knappe Angelegenheit werden. Hier die Grafik bis einschließlich November 2014:

Ausgabenvergleich

Im Oktober habe ich es geradeso geschafft, das mir selbst gesetzte Budget einzuhalten. Im November lag ich aufgrund unerwarteter Ausgaben leicht darüber. Es wird also eng zum Jahresende, zumal noch Weihnachten vor der Tür steht. Auch wenn ich nicht unter den 2008er Ausgaben bleiben kann, habe ich während dieser Übung ziemlich viel gewonnen, und zwar

  1. Sparmöglichkeiten gefunden, die weder meine Lebensqualität einschränken noch mich geizig sein lassen
  2. meine Fähigkeiten im Ungang mit Geld als Lebensenergie weiter trainert
  3. meine Aufmerksamkeit auf angenehme Dinge gelenkt, die nichts mit einer bestimmten Geldsumme zu tun haben

Auf jeden Fall werde ich weit unter den Ausgaben des Vorjahres bleiben und das auch beibehalten können.

8 Gedanken zu “Das Ausgabenexperiment geht weiter

  1. Alex von Rente mit Dividende 30. November 2014 / 11:34

    Hallo Petra,
    interessante Strategie. Wie händelst Du aber die steigenden Lebenshaltungskosten? In den letzten 6 Jahren sind die Lebensmittelpreise, Energiekosten etc. doch deutlich gestiegen.

    Ich passe mein mtl. Budget prozentual an meine Einkommenssteigerung an. Damit komme ich ganz gut über die Runden.

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    • Petra-Wolff 30. November 2014 / 20:19

      Ja, mag sein, dass die Kosten allgemein gestiegen sind. Das spiegelt sich aber nicht eins zu eins in meinen individuellen Ausgaben wieder. (Siehe mein Beitrag: http://geldanlage24.blog.de/2014/05/13/ausgaben-senken-schneller-frei-18435266/ – bevor ich begonnen habe, Budgets auszuprobieren.)
      Wenn Kostensteigerungen nicht zu vermeiden sind, muss ich mir eben etwas einfallen lassen, um sie zu bezahlen. Perspektivisch gesehen, heißt das, ich muss dafür sorgen, dass auch mein passives Einkommen entsprechend gesteigert wird.

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    • Couponschneider 4. Dezember 2014 / 21:55

      Also ich kann nicht erkennen, dass die Lebenshaltungskosten stark gestiegen wären. Gerade Lebensmittel sind doch kaum von Preissteigerungen betroffen. Es ist erst wenige Wochen her, als es einen Preisrutsch bei Kartoffelprodukten und Zucker gab. Ich staunte nicht schlecht, als ich im Discounter vor der Palette stand, auf der eigentlich Zucker stehen sollte. Das Ding war von anderen Kunden schon komplett abgeräumt. 🙂

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  2. egghead 30. November 2014 / 14:15

    3 ist toll. Das kann schion ein schöner Spaziergang sein oder oder …. Freude kommt eben nicht nur beim Shoppen.

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    • Petra-Wolff 30. November 2014 / 20:25

      Genau! Bei manchen Dingen frag ich mich, warum ich für so einen Mist noch Geld bezahlen soll. Dabei handelt es ich um so manche Sorte „Kultur“. Vieles Schöne ist kostenlos. Aber manchmal muss man eben auch relativ viel bezahlen, bekommt aber dafür einen echten Gegenwert. Wenn man zum Beispiel ein super gut gelungenes Musical besucht. Das muss jeder für sich abwägen.

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  3. denke-handele-werdereich 3. Dezember 2014 / 9:23

    Sehr schöne Analyse des eigenen Verhaltens.
    Die Formulierung „Umgang mit Geld als Lebensenergie“ hat mir gut gefallen. Wer seine Lebensenergie nicht vergeudet und maßvoll einsetzt, hat länger etwas davon, könnte man weiter philosophieren.
    Und 3. gibt uns die geistige Befreiung vom manipulierten Massengeschmack, der von „oben“ so ausgerichtet wird, uns unserer Lebensenergie zu berauben.
    Am besten sofort und wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, dann wirst du im Pflegeheim bis zum Sozialfall zu Ende gepflegt und deine Lebensenergie für die Herde wieder nutzbar gemacht.

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    • Petra-Wolff 5. Dezember 2014 / 17:37

      Ich muss zugeben, dass ich mir die Formulierung „Geld als Lebensenergie“ nicht selbst ausgedacht habe. Ich habe das aus „Geld oder Leben“ von Hanneke van Veen und Rob van Eeden übernommen.

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