Vom Umgang mit Büchern

In meinem vorigen Artikel innerhalb der Reihe zum finanziellen IQ hatte ich unter anderem geschrieben, dass die Aneignung von Wissen auch eine Investition ist. Oftmals geschieht das natürlich durch das Lesen von Büchern. Deshalb möchte ich heute ein wenig zu diesem Thema hin ausschweifen. Das soll sich nicht nur auf Fachbücher beschränken. Ich bin der Meinung, dass auch andere Genres genauso wichig sind. Denn wenn ich mich, durch welche Inhalte auch immer, gut unterhalten, amüsiert oder einfach wohl fühle, ist auch mein Geist offen, und ich gehe alles mit viel mehr Leichtigkeit an.

Für mich gibt es im Wesentlichen vier Qualitätskategorien von Büchern, ich will sie einfach mal mit A, B, C bzw. D bezeichnen.

Kategorie D

Diese sind weder lehrreich noch unterhaltsam für mich, kurz gesagt, nicht zu gebrauchen. Das ist allerdings meine persönliche Meinung. Es mag aber durchaus sein, dass ein Buch, das ich in diese Kategorie einstufe, für jemand anderen von überaus großem Wert ist. Deshalb möchte ich hier keine Beispiele nennen, denn das wäre sehr unfair.
Oftmals lese ich ein Kategorie-D-Buch auch nicht zu Ende, weil mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gebe es weg, eventuell verkaufe ich es an einen der großen Buchaufkäufer, oder ich entsorge es einfach, wenn es niemand will.

Kategorie C

Das sind Bücher, die mich gut unterhalten oder amüsieren, also an deren Lektüre ich Spaß habe, von denen ich aber genau weiß, ich werde sie nicht noch einmal lesen, Es können auch Fachbücher sein, aus denen ich einzelne einfache Informationen gewonnen habe. Da ich weiß, dass solche Bücher nur herumstehen würden, gebe ich sie ebenfalls weg. Am liebsten schenke ich sie jemandem, der genauso viel Spaß daran hat wie ich. Ansonsten verkaufe ich sie. Zum Wegwerfen sind sie mir jedoch zu schade. Beispiel: „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ und „Antonio im Wunderland“ von Jan Weiler.

Kategorie B

Von diesen weiß ich schon nach dem ersten Lesen oder noch währenddessen, dass ich sie noch einmal lesen oder durcharbeiten werde. Meistens handelt es sich um Fachbücher. Oftmals schreibe ich mir Zusammenfassungen der wichtigsten Inhalte und versehe sie mit meinen Kommentaren. Manchmal schafft es auch Belletristik in diese Kategorie. Aber dann muss es schon etwas Besonderes sein. Kategorie-B-Bücher behalte ich zunächst, und zwar so lange ich der Meinung bin, dass ich noch einmal darin lesen werde. Beispiel: „Magic Cleaning“ von Marie Kondo. Falls ich alles „ausgeschlachtet“ habe – welch unsensibles Wort – rutscht so ein Buch schon mal in Kategorie C, wird dann also weggegeben.


Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert

Kategorie A

Es schaffen nur wenige Bücher, von mir in diese Kategorie eingestuft zu werden. Das sind solche, in denen ich immer mal wieder gern blättere und Auszüge lese. Diese haben ihre festen Plätze in meinem Bücherregal. Beispiel: „Die Gesetze der Gewinner“ von Bodo Schäfer.


Die Gesetze der Gewinner: Erfolg und ein erfülltes Leben

Übrigens praktiziere ich das mit dem Weggeben von Büchern, die ich nicht noch einmal lesen werde, seit der Lektüre von „Magic Cleaning“. Hätte ich das nur vor meinem letzten Umzug gelesen, ich glaube, ich wäre mit einigen Kisten weniger ausgekommen …
Überhaupt kann ich diese Vorgehensweise jedem empfehlen, denn man kann sich so viel leichter auf Neues konzentrieren.

Titelbild zum Artikel: Rainer Sturm / pixelio.de

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