Ausgaben senken – los geht’s!

Nun hat es mich doch gepackt! Mal sehen, ob ich es schaffen kann, meine Lebenshaltungskosten zu reduzieren.

Nachdem ich im letzten Beitrag so hübsche bunte „Ausgabentürmchen“ gebaut habe, will ich nun weiter mit diesen Bauklötzchen spielen. (Bauklötzchen fand ich schon als Kind toll.)
Habe mir nun einfach den Turm des Vorjahres und den kleinsten Turm aus der Reihe herausgegriffen. Also die Ausgaben von 2013 bzw. 2008. Keine Ahnung, warum 2008 bisher das preiswerteste Jahr war, ist auch egal. Und nun stelle ich den angefangenen Turm von 2014 daneben.

Ausgabenvergleich

Mein Ziel besteht nun darin, die Ausgaben des aktuellen Jahres 2014 gegenüber denen von 2013 zu senken. Wenn ich richtig gut bin, schaffe ich es vielleicht auch, unter den Ausgaben von 2008 zu bleiben. Für die ersten vier Monate sieht es schon prima aus.

Nun sehe ich mir mal meine bisherigen Ausgaben für den inzwischen halb vergangenen Mai an. Zu den Ausgaben vom Mai 2013 besteht noch eine Differenz von 161,80 Euro. Die Ausgaben vom Mai 2008 habe ich allerdings schon um 70,93 Euro übertroffen. Wie sieht es mit der Gesamtsumme seit dem Jahresanfang aus? Um mit der Gesamtsumme unter der Summe von Januar bis einschließlich Mai 2013 zu bleiben, dürfte ich bis Ende Mai noch 878,56 Euro ausgeben. Um unter den entsprechenden Ausgaben von 2008 zu landen, sind es noch 207,58 Euro.

Ich gebe mir nun bis Ende Mai noch ein Budget von 160 Euro. Das müsste zu schaffen sein, denn ich erwarte in diesem Monat keine Rechnungen mehr. Auch die Miete ist bereits am Anfang des Monats abgebucht worden. Ab morgen sind es noch genau 16 Tage, bleiben mir also pro Tag 10 Euro im Durchschnitt.

Gut, nun überlege ich mir, worauf ich achten muss. Dazu schaue ich in meine Haushaltsbuchführung und stelle folgende Regeln auf:

  1. Kleidung wird in diesem Monat nicht mehr gekauft. Letzte Woche gab es bereits eine neue Jacke und zwei Hosen.
  2. In der Kantine gibt es immer drei Essen zur Auswahl. Jedes davon ist lecker. Deshalb werde ich immer das günstigste nehmen. Einen Extra-Nachtisch leiste ich mir nicht dazu, denn den brauche ich nicht mehr zur Sättigung. Außerdem passt das gut zu meinen derzeitigen Gewichtsambitionen.
  3. Es gibt bis zum Monatsende keinen teuren Kuchen nebst Latte Macchiato aus dem Bio-Backshop. Ich nehme mir für den Nachmittag lieber Obst mit.
  4. Einkäufe werden mittels Liste geplant. Diese wird eingehalten.
  5. Die Kosten für Friseur inklusive Trinkgeld werden nicht gekürzt.

So, da ich das nun hier schriftlich festgehalten habe, werde ich mich danach richten.

10 Kommentare

  • Zu allen Punkten einverstanden.
    Als Mann brauche ich zum Glück nicht so viel Kleidung zu kaufen. In der aktuellen Kantine gibt es 2 Preise. Ich nehme nie das Teure habe aber trotzdem Auswahl da 2 Essen den billigeren Preis haben.

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  • Apropos Hosen. Ich habe im Keller eine ganze Sammlung ausrangierter Hosen. Am schlimmsten sind die mit Farbe versauten. Die nehme ich aber wieder, wenn ich mal etwas streichen muss. Für Gartenarbeiten habe ich wieder eine andere und wenn ich was Handwerke auch.
    Aber wegwerfen, warum? Erst wenn sie auseinander fallen, dann ist Ende. 😉

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    • Hihihi, wozu denn eine ganze Sammlung? Ein bis zwei reichen doch. Ehe die auseinanderfallen, ist doch sicher wieder eine von den „guten“ versaut und damit zur Arbeitshose degradiert. Aber das sage ich hier als jemand mit nur einem kleinen Keller … Übrigens habe ich auch so ein Paar Haus-, Bastel- bzw. Arbeitshosen. Die sehen inzwischen wieder echt gut aus. So etwas bekommt man nur im Designerladen … nennt sich dann „Used Look“ 😉

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      • Na ja, das ist so. Die Hose, die mit Farben beschmiert ist, kann ich im Garten nicht mehr anziehen. Die Leute würden mir glatt ein paar Cent über den Zaun werfen. Und die mit Erde behaftete kann ich zum Heimwerken nicht mehr anziehen, weil ich zwischendurch immer wieder mal zum Baumarkt fahren muss. Was sollen denn die Leute denken? 😮
        Muss ja nicht jeder gleich sehen, wie arm ich bin.

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  • Gott sei Dank bin ich nicht der Einzige, der sich solche Überlegungen macht. 🙂 Ich finde meine Überlegungen teilweise schon etwas obsessiv. Im letzten Monat habe ich mir dann ausnahmsweise etwas teures gegönnt und war dann froh, dass ich dennoch eine beachtliche Sparquote vorweisen konnte (über 30 %).

    Bei der Kleidung will ich mir vornehme, beim nächsten mal stärker auf Qualität zu achten. Ich habe vor vier Jahren mal zwei billige T-Shirts gekauft, die ich kaum getragen habe. Ich weiß nicht, was ich mir bei diesen grellen Farben nur gedachte habe, zudem saßen die nach dem ersten Waschen nicht mehr richtig. Ich habe in meinem Schrank aber auch noch T-Shirts, die ich schon vor 15 Jahren anhatte. Es handelt sich dabei um Markenware. Mein hellblaues Polohemd von Lacoste ist auch noch gut in Schuss, obwohl auch schon vier Jahre alt.

    Wenn ich mir schon die Mühe mache, Kleidung zu kaufen, dann mache ich mir eine schön Liste mit dem was ich brauche und kaufe viel und qualitätsbewusst. Ich will nicht in jedem Monat in ein Kleidungsgeschäft gehen müssen.

    Was das Aufheben angeht, mit der Motivation: „Die Hose kann man noch im Garten tragen.“ Obacht! Auf diese Weise hat man am Ende viele Lumpen, weiß aber nicht, dass man sie hat und wo man sie hat. Ich kenne es auch noch, dass man ausrangierte weiße Unterwäsche als Polier- und Wischtücher übrigbehielt. Ich bin vor zwei Jahren über einen Karton meines Vaters nur zufällig gestolpert. Das Zeug steht bestenfalls herum, aber in der Regel im Weg. Der Karton wurde mindestens zehn Jahre nicht bewegt.

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    • Hallo Couponschneider!
      Ja, das kommt mir alles ziemlich bekannt vor. Ich hebe zum Beispiel kaputte Socken zum Schuheputzen auf. Aber nur wenige, und die liegen beim Schuhputzzeug und werden auch wirklich benutzt. Bei der Kleidung schaue ich auch auf Qualität und darauf, dass ich mich darin sofort wohlfühle. Sonst mag ich das nachher nicht tragen und der Kauf war für die Katz.

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