Meine Finanzmaschine

Schematische Darstellungen finde ich total praktisch. So kann man seine Gedanken ordnen und sich recht einfach einen Überblick über Zusammenhänge verschaffen. Deshalb habe ich meine Strategie zum Erreichen finanzieller Sicherheit bzw. Freiheit als Schema „meiner Finanzmaschine“ dargestellt. Zunächst läuft sie in ersten Betriebsmodus, in der das System aufgebaut wird, wächst und sich stabilisiert.

Finanzmaschine Aufbauphase

Vielleicht scheint es banal zu sein. Aber die einfachsten Dinge sind meistens die besten. Links oben wird die Maschine durch das Sparen „betankt“. Genügend Geldkraftstoff ist nötig, um sie zum Laufen zu bringen. Das Tagesgeldkonto ist eine Art Tank, in der dieser Kraftstoff verzinst gesammelt wird. Das Herzstück der Maschine bildet das Aktiendepot. Alle Depot-Transaktionen finden unter Verwendung des dazugehörigen Verrechnungskontos statt. Auf dieses werden die finanziellen Mittel bei Bedarf vom Tagesgeldkonto verschoben und damit für Aktienkäufe bereitgestellt. Umgekehrt werden Erlöse aus Dividendenzahlungen oder Verkäufen, sofern sie nicht sofort wieder für neue Käufe verwendet werden, zum Zwischenparken auf das Tagesgeldkonto transferiert. Wenn die Depotbank gleich ein Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto anbietet, ist die Konstruktion einfacher, dann dann wird der Extra-Tank nicht benötigt, und das Verschieben von Geld zum Zwischenparken bzw. Bereitstellen fällt weg.

Die Ströme fließen, die Füllstände ändern sich, das System wächst. Nach einer gewissen Zeit, wenn die Maschine sozusagen richtig eingelaufen ist, unter fürsorglicher Behandlung, mit Geduld und vielleicht auch einer Prise Glück, kann sie auf den zweiten Betriebsmodus umgeschaltet werden und produziert Ertrag.

Finanzmaschine Ertragsphase

Das Betanken durch Sparen kann man nun abschalten. Mittels eines zusätzlichen Tagesgeldkontos wird sie „umgerüstet“. Erträge aus Dividenden und Verkaufsgewinne fließen – am besten nur zum Teil – auf ein zusätzlich hinzugefügtes Zwischenspeicher-Tagesgeldkonto. Mit dem restlichen „Kraftstoff“ läuft und wächst die Maschine weiter. Vom Zwischenspeicherkonto lässt sich nun monatlich das Geld für den Lebensunterhalt „ernten“.

Ist doch eine recht einfache Konstruktion, oder? Variationen sind vorstellbar… Ich setz mich mal gleich hin und entwerfe Zusatzmodule …

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