Monatsarchive: April 2014

Ruhe bewahren! Erst nachdenken!

Jeder kennt diese Situation: Ich habe eine Aktie nach sorgfältiger Analyse gekauft, weil einfach alles stimmte – Dividende, KGV, Eigenkapitalquote, Geschäftsumfeld, Marktposition usw. – ein Value Investment eben, für eine längere Zeit geplant.

Erst ging es allmählich nach oben. Hurra, das sieht gut aus! Doch dann plötzlich die Ergebnismeldung: Gewinneinbruch! Und darauf Kurseinbruch, nun steht bei dieser Position im Depot ein dickes Minus. Kommentare in Börsennachrichten: Das war nun wohl doch schlimmer als erwartet. Die meisten glaubten, der Rückgang des Gewinns sei schon im Aktienkurs eingepreist gewesen. Der Preis des Produktes hat sich nicht gut entwickelt, deshalb kann man damit nicht mehr so viel verdienen. Bla, bla, bla … So in der Art: Au weia, au weia – das wird nie wieder gut! Oh Schreck! Was tun? Auf keinen Fall voller Panik den Lemmingen hinterherspringen!

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Langweilige Dividende? Dividende rockt!

Eine Aktie kaufen und dann wegen der Dividende Jahre lang halten? Und das für etwa 3% Dividendenrendite, von der auch noch Steuern abgezogen werden? Und davon soll man finanziell unabhängig werden?

Die obige Argumentation zeugt davon, dass sich derjenige, der sie anbringt, nicht wirklich gründlich mit der Materie beschäftigt hat.

Nehmen wir ein solides Unternehmen, das seit langem eine führende Positon hat, langfristig immer Gewinne verzeichnet, diese in einem gesunden Maße kontinuierlich steigert, auch seinen Buchwert immer weiter steigert, zukunftsorientiert handelt und eine vernünftige „Dividendenpolitik“ betreibt (siehe mein voriger Artikel). Zum Kaufzeitpunkt mag die Dividenenrendite noch magere 3 % betragen, aber ein paar Jahre später ist die Rendite schon viel höher, da mit den Gewinnen auch die Dividenden steigen werden.

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So suche und finde ich günstige Value-Aktien

Heute geht’s ums „Futter“ für meine Finanzmaschine.

Dividende

Die Dividende spielt beim Value Investing eine wesentliche Rolle. Auf einigen Internetseiten bzw. in Blogs findet man oft die Empfehlung: Einfach Dividendenaktien kaufen und fertig. Vom Prinzip her ist der Ansatz richtig, jedoch ist es grob fahrlässig, NUR auf die Dividende zu achten.

Idealerweise macht die Dividende etwa 40 bis 50% des Reingewinns aus. So wird man als Aktionär angemessen am Erfolg des Unternehmens beteiligt, und das Unternehmen kann vom Rest des Überschusses weiter wachsen bzw. Gewinnrückstellungen bilden für Zeiten, in denen es mal nicht so gut läuft. Und solche Zeiten kommen garantiert irgendwann einmal, bei fast jedem Unternehmen.

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Meine Finanzmaschine

Schematische Darstellungen finde ich total praktisch. So kann man seine Gedanken ordnen und sich recht einfach einen Überblick über Zusammenhänge verschaffen. Deshalb habe ich meine Strategie zum Erreichen finanzieller Sicherheit bzw. Freiheit als Schema „meiner Finanzmaschine“ dargestellt. Zunächst läuft sie in ersten Betriebsmodus, in der das System aufgebaut wird, wächst und sich stabilisiert.

Finanzmaschine Aufbauphase

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Eine Pipeline bauen!

Eigentlich wollte ich in diesem Blog meine Kenntnisse, Erfahrungen und Überlegungen zum Thema Geldanlage sammeln. Ich verfolge das Ziel, in naher Zukunft finanzielle Sicherheit zu erreichen und danach als nächsten Schritt finanzielle Freiheit anzupeilen.

Habe ein wirklich empfehlenswertes Video zum Thema passives Einkommen gefunden. Ich finde, das passt sehr gut in diese Thematik. Deshalb muss ich es hier unbedingt verlinken. Es handelt sich um
„Pablo und Bruno – die Parabel von der Pipeline“:
zum Video (schlechte Video-Qualität, aber top Inhalt)

Mich hat es unheimlich inspiriert.

Titelbild: Kurt Michel / pixelio.de